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Black Forest Ultra Bike Marathon Black Forest Ultra Bike Marathon

Black Forest Ultra Bike Marathon 2020

Keine Genehmigung für Black Forest Ultra 2020

BIKE Magazin am 07.11.2019

Den legendären Black Forest Ultra Bike Marathon wird es 2020 nicht geben. Umwelt- und naturschutzrechtliche Auflagen bremsen den MTB-Marathon im Hochschwarzwald aus.

Bereits im Jahr 2019 hatten die Organisatoren um Benjamin Rudiger lange gezittert, doch am Ende bekam man doch alle Genehmigungen, um den Black Forest Ultra Bike Marathon zum 21. Mal auszurichten. Doch nun kam die Meldung, dass es im kommenden Jahr einen der geschichtsträchtigsten und größten MTB-Marathons Deutschlands nicht geben wird. Hier die Pressemitteilung des Veranstalters:

Der Ultra Bike, der in den letzten Jahren jeweils rund 5000 Mountainbike-Begeisterte in das Dreisamtal und den Hochschwarzwald lockte, wird damit nach 2002 und 2014 zum dritten Mal in seiner 23-jährigen Geschichte ausfallen. „Im letzten Jahr wurden die Wildtier- und Vogelschutzgebiete im Schwarzwald deutlich vergrößert. Ein Großteil der Strecken führt durch diese neu ausgewiesenen Schutzgebiete, weshalb die Veranstaltung auf den angestammten Strecken und zum gewohnten Termin durch die zuständigen Behörden nicht mehr genehmigt werden kann", erklärt Ultra-Bike-OK-Chef Benjamin Rudiger. Dass es künftig eine Herausforderung werden wird, eine Genehmigung für die Veranstaltung zu erhalten, hatte sich in diesem Jahr bereits abgezeichnet, als sich die Genehmigung zur Austragung 2019 verzögerte und die Veranstaltung letztlich nur aufgrund einer Ausnahmegenehmigung und Auflagen hatte stattfinden können.

„Es ist ein schwerer Schlag für das Organisationskomitee und die vielen helfenden Vereine, dass der beliebte Black Forest Ultra Bike Marathon 2020 nicht stattfinden kann. Aber wir respektieren ausdrücklich den Einsatz der Behörden für den Naturschutz. Der Ultra Bike Marathon hat sich seit vielen Jahren dafür eingesetzt, dass Mountainbike-Sport im Einklang mit der Natur stattfinden kann. Daher werden wir die geänderten Rahmenbedingungen annehmen und unsere Gespräche mit den Behörden in den kommenden Monaten fortführen um zusammen ein Konzept zu erstellen, das eine Weiterführung des Ultra Bikes im Jahr 2021 ermöglicht“, so Rudiger weiter. In den vergangenen Monaten wurden bereits intensiv verschiedene Alternativen für ein zukunftsfähiges Konzept geprüft. Ob die für eine Genehmigung gegebenenfalls notwendigen Strecken- oder Terminänderungen realisierbar und letztlich genehmigungsfähig sind, müsse im nächsten Schritt eruiert werden. „Für eine Veranstaltung im kommenden Jahr ist dies zeitlich nicht umsetzbar. Für ein stark vereinfachtes Veranstaltungsprogramm haben wir schon ein paar Ideen, an denen wir in den nächsten Wochen weiterarbeiten. Den Fokus richten wir aber auf 2021 mit der Hoffnung, dann wieder ein unvergessliches Mountainbike-Erlebnis für Sportler, Zuschauer und Helfer bieten zu können. Wichtig ist uns dabei, dass die Seele unserer regional so bedeutenden Veranstaltung erhalten bleibt – auch wenn Strecken- oder Terminänderungen notwendig sind.“

Benny Rudiger

Chef des ehrenamtlichen Organisationskomitees: Benjamin Rudiger.

Obwohl die Absage für 2020 absehbar war, ist es ein schwerer Schlag für die Organisatoren aus Kirchzarten, die mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Engagement den Black Forest Ultra zu einem der größten MTB-Marathons Europas gemacht haben. 

BIKE Magazin am 07.11.2019

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