Pflege | Schmiermittel

E-Bike Wartung selbst gemacht: Wellness-Programm fürs E-MTB

Robert Kühnen

 · 04.07.2022

E-Bike Wartung selbst gemacht: Wellness-Programm fürs E-MTBFoto: Georg Grieshaber
Inhalt von

Am Ende einer anstrengenden Saison, nach winterlichen Fahrten in Salz und Schnee oder einfach mal zwischendurch: Ihr E-Bike braucht regelmäßige Wartung. Wir zeigen, was Sie für die 5 Hauptbereiche Ihres E-Mountainbikes selbst tun können - ohne hohe Werkstatt kosten.

Biken ist ein materialintensiver Sport. Mit Motor noch viel mehr als ohne. Deshalb sollte man in kleineren und größeren Abständen checken, welcher Verschleiß am Material zu erkennen ist. Der richtige Zeitpunkt für eine große E-Bike Wartung kommt spätestens am Ende der Saison. Denn eines ist sicher: Wenn im nächsten Frühjahr die ersten warmen Tage locken, sind die Fahrradhändler im Nu am Limit. Mit schneller, professioneller Hilfe sollte man dann nicht rechnen. Auch die Ersatzteilversorgung ist derzeit gestört. Mehr Vorlauf hilft, an die gängigen Verschleißteile wie Ketten, Ritzel und Bremsbeläge zu kommen. Also: Warten Sie mit der großen Inspektion bei Ihrem E-MTB nicht bis die Saison wieder losgeht!

Kriechöl: Dient dem Korrosionsschutz und verdrängt Wasser aus kleinen Spalten. Ein kleiner Spritzer in Schraubenköpfe bewahrt diese vor Rost. Lässt Züge geschmeidig flutschen. PTFE-haltige Mittel minimieren die Zugreibung besonders effektiv.Foto: Robert Kühnen
Kriechöl: Dient dem Korrosionsschutz und verdrängt Wasser aus kleinen Spalten. Ein kleiner Spritzer in Schraubenköpfe bewahrt diese vor Rost. Lässt Züge geschmeidig flutschen. PTFE-haltige Mittel minimieren die Zugreibung besonders effektiv.
Fett: Dient dem Abschmieren von Lagern und dem Korrosionsschutz bei innig verbundenen Teilen wie Gewinden. Da die meisten Lager mittlerweile gekapselt sind, ist Fett vor allem als 
Montagefett gefragt und als Wasserbarriere vor Lagern.Foto: Robert Kühnen
Fett: Dient dem Abschmieren von Lagern und dem Korrosionsschutz bei innig verbundenen Teilen wie Gewinden. Da die meisten Lager mittlerweile gekapselt sind, ist Fett vor allem als Montagefett gefragt und als Wasserbarriere vor Lagern.
Bremsenreiniger: Hilft die Bremsen zu säubern und den Schmodder von den Zahn­rädern zu lösen. Unverzichtbar! Statt Bremsenreiniger kann man auch Waschbenzin verwenden. Angelöster Schmutz lässt sich leicht abwischen.Foto: Robert Kühnen
Bremsenreiniger: Hilft die Bremsen zu säubern und den Schmodder von den Zahn­rädern zu lösen. Unverzichtbar! Statt Bremsenreiniger kann man auch Waschbenzin verwenden. Angelöster Schmutz lässt sich leicht abwischen.
Kettenöl: Das am meisten verwendete Pflegeprodukt. Es gibt die unterschiedlichsten Öle und Schmierstrategien. Hauptsache ist: die Kette regelmäßig schmieren! Am besten sparsam verwenden, denn Öl zieht Dreck magisch an.Foto: Robert Kühnen
Kettenöl: Das am meisten verwendete Pflegeprodukt. Es gibt die unterschiedlichsten Öle und Schmierstrategien. Hauptsache ist: die Kette regelmäßig schmieren! Am besten sparsam verwenden, denn Öl zieht Dreck magisch an.
Kriechöl: Dient dem Korrosionsschutz und verdrängt Wasser aus kleinen Spalten. Ein kleiner Spritzer in Schraubenköpfe bewahrt diese vor Rost. Lässt Züge geschmeidig flutschen. PTFE-haltige Mittel minimieren die Zugreibung besonders effektiv.Foto: Robert Kühnen
Kriechöl: Dient dem Korrosionsschutz und verdrängt Wasser aus kleinen Spalten. Ein kleiner Spritzer in Schraubenköpfe bewahrt diese vor Rost. Lässt Züge geschmeidig flutschen. PTFE-haltige Mittel minimieren die Zugreibung besonders effektiv.
Fett: Dient dem Abschmieren von Lagern und dem Korrosionsschutz bei innig verbundenen Teilen wie Gewinden. Da die meisten Lager mittlerweile gekapselt sind, ist Fett vor allem als 
Montagefett gefragt und als Wasserbarriere vor Lagern.Foto: Robert Kühnen
Fett: Dient dem Abschmieren von Lagern und dem Korrosionsschutz bei innig verbundenen Teilen wie Gewinden. Da die meisten Lager mittlerweile gekapselt sind, ist Fett vor allem als Montagefett gefragt und als Wasserbarriere vor Lagern.
Fett: Dient dem Abschmieren von Lagern und dem Korrosionsschutz bei innig verbundenen Teilen wie Gewinden. Da die meisten Lager mittlerweile gekapselt sind, ist Fett vor allem als 
Montagefett gefragt und als Wasserbarriere vor Lagern.
Bremsenreiniger: Hilft die Bremsen zu säubern und den Schmodder von den Zahn­rädern zu lösen. Unverzichtbar! Statt Bremsenreiniger kann man auch Waschbenzin verwenden. Angelöster Schmutz lässt sich leicht abwischen.
Kettenöl: Das am meisten verwendete Pflegeprodukt. Es gibt die unterschiedlichsten Öle und Schmierstrategien. Hauptsache ist: die Kette regelmäßig schmieren! Am besten sparsam verwenden, denn Öl zieht Dreck magisch an.
Kriechöl: Dient dem Korrosionsschutz und verdrängt Wasser aus kleinen Spalten. Ein kleiner Spritzer in Schraubenköpfe bewahrt diese vor Rost. Lässt Züge geschmeidig flutschen. PTFE-haltige Mittel minimieren die Zugreibung besonders effektiv.

Und sollten Sie vorhaben, den Winter mit Ihrem E-Mountainbike durchzubiken, dann gibt es ein paar Kniffe, um das Rad darauf optimal vorzubereiten. Insbesondere der Korrosionsschutz ist dann wichtig. Mit Straßensalz als Beschleuniger frisst sich der Rost im Zeitraffer durch Alu-Legierungen. Bevor Sie zur herbstlichen E-Bike Wartung starten, raten wir zur sanften Wäsche, damit der grobe Dreck nicht den Blick auf die Details versperrt. Altmodisch mit Eimer und Bürste putzen Sie am schonendsten. Den Dampfstrahler sollten Sie höchstens auf die Reifen loslassen, sonst richtet er schnell mehr Schaden an, als dass er nützt. Sollten Sie das Bike über den Winter einlagern, empfiehlt sich ein trockener Stellplatz. Der Akku mag lieber mittlere Temperaturen als Extreme und sollte halb geladen überwintern – das gilt natürlich auch für Reserve-Akkus.

Unser Plan für die E-Bike Wartung hier orientiert sich an den wichtigsten Baugruppen eins motorisierten Fahrrads. Los geht’s in die Werkstatt!

  • Antrieb
  • Schaltung
  • Lager
  • Bremsen
  • Laufräder

1 - Antrieb beim E-Bike warten

Der Antrieb ist das Verschleißzentrum. Pflege reduziert die Folgekosten. Folgendes sollten Sie bei der Wartung von Kette, Ritzel und Kettenblatt beachten!

Hans-Peter Ettenberger, EMTB-Testlabor, empfiehlt hier: “Mein Tipp sind Kettenwachse. Mit dem Trockenschmierstoff bleibt die Kette sogar bei Schlammfahrten sauber, es bilden sich kaum Ablagerungen an den Ritzeln und am Blatt, was die Pflege vereinfacht.“

Kette schmieren: Die Kette mit einem Lappen abwischen. Bei hartnäckiger Verschmutzung hilft auch hier Entfetter. Oberflächlich reinigen und dann neu schmieren. Dazu Öl sparsam auf die Gelenkspalte träufeln während Sie den Antrieb drehen.Foto: Robert Kühnen
Kette schmieren: Die Kette mit einem Lappen abwischen. Bei hartnäckiger Verschmutzung hilft auch hier Entfetter. Oberflächlich reinigen und dann neu schmieren. Dazu Öl sparsam auf die Gelenkspalte träufeln während Sie den Antrieb drehen.
Kettenlängung messen: Rechtzeitiger Kettentausch verhindert nicht nur einen Kettenriss, es schont auch die teuren Zahnräder. Zum Messen dient eine Lehre. Die abgebildete Kette hat die Verschleißgrenze von 0,075 mm pro Gelenk fast erreicht.Foto: Robert Kühnen
Kettenlängung messen: Rechtzeitiger Kettentausch verhindert nicht nur einen Kettenriss, es schont auch die teuren Zahnräder. Zum Messen dient eine Lehre. Die abgebildete Kette hat die Verschleißgrenze von 0,075 mm pro Gelenk fast erreicht.
Kettenblatt checken: Das Blatt säubern und dann die Zähne inspizieren: Sind die Zahnflanken intakt, oder ähneln die Zähne bereits Haifischflossen? Sind Zähne verbogen? Bei substanziellem Verschleiß besser voraus- schauend tauschen.Foto: Robert Kühnen
Kettenblatt checken: Das Blatt säubern und dann die Zähne inspizieren: Sind die Zahnflanken intakt, oder ähneln die Zähne bereits Haifischflossen? Sind Zähne verbogen? Bei substanziellem Verschleiß besser voraus- schauend tauschen.
Ritzel säubern: Kettenöl, Waldboden und Staub bilden eine schwarze Schmirgelpaste, die alles zusetzt, die Schaltqualität verschlechtert und den Verschleiß fördert. Ritzel mit Entfetter und Lappen oder Bürste einmal gründlich säubern.Foto: Robert Kühnen
Ritzel säubern: Kettenöl, Waldboden und Staub bilden eine schwarze Schmirgelpaste, die alles zusetzt, die Schaltqualität verschlechtert und den Verschleiß fördert. Ritzel mit Entfetter und Lappen oder Bürste einmal gründlich säubern.
Checken Sie die Ritzel auf Anrisse und Verformungen. Besonders die kleinen Ritzel sind gefährdet, bei Shimano aber einzeln austauschbar.Foto: Robert Kühnen
Checken Sie die Ritzel auf Anrisse und Verformungen. Besonders die kleinen Ritzel sind gefährdet, bei Shimano aber einzeln austauschbar.
Kette schmieren: Die Kette mit einem Lappen abwischen. Bei hartnäckiger Verschmutzung hilft auch hier Entfetter. Oberflächlich reinigen und dann neu schmieren. Dazu Öl sparsam auf die Gelenkspalte träufeln während Sie den Antrieb drehen.Foto: Robert Kühnen
Kette schmieren: Die Kette mit einem Lappen abwischen. Bei hartnäckiger Verschmutzung hilft auch hier Entfetter. Oberflächlich reinigen und dann neu schmieren. Dazu Öl sparsam auf die Gelenkspalte träufeln während Sie den Antrieb drehen.
Kettenlängung messen: Rechtzeitiger Kettentausch verhindert nicht nur einen Kettenriss, es schont auch die teuren Zahnräder. Zum Messen dient eine Lehre. Die abgebildete Kette hat die Verschleißgrenze von 0,075 mm pro Gelenk fast erreicht.Foto: Robert Kühnen
Kettenlängung messen: Rechtzeitiger Kettentausch verhindert nicht nur einen Kettenriss, es schont auch die teuren Zahnräder. Zum Messen dient eine Lehre. Die abgebildete Kette hat die Verschleißgrenze von 0,075 mm pro Gelenk fast erreicht.
Kettenlängung messen: Rechtzeitiger Kettentausch verhindert nicht nur einen Kettenriss, es schont auch die teuren Zahnräder. Zum Messen dient eine Lehre. Die abgebildete Kette hat die Verschleißgrenze von 0,075 mm pro Gelenk fast erreicht.
Kettenblatt checken: Das Blatt säubern und dann die Zähne inspizieren: Sind die Zahnflanken intakt, oder ähneln die Zähne bereits Haifischflossen? Sind Zähne verbogen? Bei substanziellem Verschleiß besser voraus- schauend tauschen.
Ritzel säubern: Kettenöl, Waldboden und Staub bilden eine schwarze Schmirgelpaste, die alles zusetzt, die Schaltqualität verschlechtert und den Verschleiß fördert. Ritzel mit Entfetter und Lappen oder Bürste einmal gründlich säubern.
Checken Sie die Ritzel auf Anrisse und Verformungen. Besonders die kleinen Ritzel sind gefährdet, bei Shimano aber einzeln austauschbar.
Kette schmieren: Die Kette mit einem Lappen abwischen. Bei hartnäckiger Verschmutzung hilft auch hier Entfetter. Oberflächlich reinigen und dann neu schmieren. Dazu Öl sparsam auf die Gelenkspalte träufeln während Sie den Antrieb drehen.

2 - Pflege der E-Bike Schaltung

Die Kettenschaltung ist ein filigranes, mechanisches Wunderwerk. Damit zwölf Gänge sauber und leise laufen, muss vor allem der sensible Bowdenzug gut in Form sein.

Christoph Allwang, EMTB-Testlabor, rät dazu: “Nicht am Innenzug sparen! Die besseren Edelstahlzüge sind außen überwalzt und haben dadurch eine rundere und reibungsärmere Kontur als billige Züge. Beschichtete Züge laufen noch mal leichter, sind aber auch viel teurer, deutlich empfindlicher und können schon bei der Montage Schaden nehmen.“

Seilspannung einstellen: Ist der Zug sauber verlegt und passen die Anschläge des Schaltwerks, hängt die Schaltfunktion nur noch an dieser Schraube: Mit der Einstellschraube am Griff wird die Zugspannung reguliert. Rausdrehen erhöht die Spannung – das Schaltwerk wandert nach innen. Reindrehen lässt den Schaltwerkskäfig nach außen wandern. Stellen Sie den Schaltwerkskäfig unter dem vierten Ritzel passend ein und testen Sie dann die weiteren Gänge. In kleinen Schritten nachjustieren!Foto: Robert Kühnen
Seilspannung einstellen: Ist der Zug sauber verlegt und passen die Anschläge des Schaltwerks, hängt die Schaltfunktion nur noch an dieser Schraube: Mit der Einstellschraube am Griff wird die Zugspannung reguliert. Rausdrehen erhöht die Spannung – das Schaltwerk wandert nach innen. Reindrehen lässt den Schaltwerkskäfig nach außen wandern. Stellen Sie den Schaltwerkskäfig unter dem vierten Ritzel passend ein und testen Sie dann die weiteren Gänge. In kleinen Schritten nachjustieren!
Hülle checken: Ist die Außenhülle an den Enden intakt? Endkappen abziehen und inspizieren, ob die Drähte der Außenhülle gerade sind. Spleißen sich diese auf, fängt die Schaltung an zu spinnen, und die Außenhülle ist zu wechseln.Foto: Robert Kühnen
Hülle checken: Ist die Außenhülle an den Enden intakt? Endkappen abziehen und inspizieren, ob die Drähte der Außenhülle gerade sind. Spleißen sich diese auf, fängt die Schaltung an zu spinnen, und die Außenhülle ist zu wechseln.
Hohe Schaltkraft? Ein frischer Innenzug senkt die Reibung. Dazu den Zug am Schaltwerk lösen und die Endkappe entfernen. Der Zug kann dann nach vorne entnommen werden. Bei einem Wechsel der Außenhülle erst einen neuen Innenzug einfädeln, dann die alte Außenhülle entfernen und die neue über den verbliebenen Innenzug durch den Rahmen fädeln.Foto: Robert Kühnen
Hohe Schaltkraft? Ein frischer Innenzug senkt die Reibung. Dazu den Zug am Schaltwerk lösen und die Endkappe entfernen. Der Zug kann dann nach vorne entnommen werden. Bei einem Wechsel der Außenhülle erst einen neuen Innenzug einfädeln, dann die alte Außenhülle entfernen und die neue über den verbliebenen Innenzug durch den Rahmen fädeln.
Griff öffnen: Am Schaltgriff den Stopfen entfernen, Zug entspannen und dann entnehmen. Neuen Zug umgekehrt einführen.Foto: Robert Kühnen
Griff öffnen: Am Schaltgriff den Stopfen entfernen, Zug entspannen und dann entnehmen. Neuen Zug umgekehrt einführen.
Züge schmieren: Unbeschichtete Züge mit Kriechöl behandeln, das senkt die Reibung in den Radien.Foto: Robert Kühnen
Züge schmieren: Unbeschichtete Züge mit Kriechöl behandeln, das senkt die Reibung in den Radien.
Schaltwerk einstellen: Zug klemmen mit der Schraube wie unter Punkt 2. Zug vorher mehrfach straffen, damit kein Leerweg entsteht. Schaltwerksanschläge nach innen und außen checken und prüfen, ob die Schaltwerksschwinge senkrecht unter den Ritzeln steht. Ist das Schaltauge auch nur minimal verbogen, funktioniert die Schaltung nicht mehr perfekt. Mit Richtwerkzeug lässt sich das Schaltauge meist neu ausrichten.Foto: Robert Kühnen
Schaltwerk einstellen: Zug klemmen mit der Schraube wie unter Punkt 2. Zug vorher mehrfach straffen, damit kein Leerweg entsteht. Schaltwerksanschläge nach innen und außen checken und prüfen, ob die Schaltwerksschwinge senkrecht unter den Ritzeln steht. Ist das Schaltauge auch nur minimal verbogen, funktioniert die Schaltung nicht mehr perfekt. Mit Richtwerkzeug lässt sich das Schaltauge meist neu ausrichten.
Seilspannung einstellen: Ist der Zug sauber verlegt und passen die Anschläge des Schaltwerks, hängt die Schaltfunktion nur noch an dieser Schraube: Mit der Einstellschraube am Griff wird die Zugspannung reguliert. Rausdrehen erhöht die Spannung – das Schaltwerk wandert nach innen. Reindrehen lässt den Schaltwerkskäfig nach außen wandern. Stellen Sie den Schaltwerkskäfig unter dem vierten Ritzel passend ein und testen Sie dann die weiteren Gänge. In kleinen Schritten nachjustieren!Foto: Robert Kühnen
Seilspannung einstellen: Ist der Zug sauber verlegt und passen die Anschläge des Schaltwerks, hängt die Schaltfunktion nur noch an dieser Schraube: Mit der Einstellschraube am Griff wird die Zugspannung reguliert. Rausdrehen erhöht die Spannung – das Schaltwerk wandert nach innen. Reindrehen lässt den Schaltwerkskäfig nach außen wandern. Stellen Sie den Schaltwerkskäfig unter dem vierten Ritzel passend ein und testen Sie dann die weiteren Gänge. In kleinen Schritten nachjustieren!
Hülle checken: Ist die Außenhülle an den Enden intakt? Endkappen abziehen und inspizieren, ob die Drähte der Außenhülle gerade sind. Spleißen sich diese auf, fängt die Schaltung an zu spinnen, und die Außenhülle ist zu wechseln.Foto: Robert Kühnen
Hülle checken: Ist die Außenhülle an den Enden intakt? Endkappen abziehen und inspizieren, ob die Drähte der Außenhülle gerade sind. Spleißen sich diese auf, fängt die Schaltung an zu spinnen, und die Außenhülle ist zu wechseln.
Hülle checken: Ist die Außenhülle an den Enden intakt? Endkappen abziehen und inspizieren, ob die Drähte der Außenhülle gerade sind. Spleißen sich diese auf, fängt die Schaltung an zu spinnen, und die Außenhülle ist zu wechseln.
Hohe Schaltkraft? Ein frischer Innenzug senkt die Reibung. Dazu den Zug am Schaltwerk lösen und die Endkappe entfernen. Der Zug kann dann nach vorne entnommen werden. Bei einem Wechsel der Außenhülle erst einen neuen Innenzug einfädeln, dann die alte Außenhülle entfernen und die neue über den verbliebenen Innenzug durch den Rahmen fädeln.
Griff öffnen: Am Schaltgriff den Stopfen entfernen, Zug entspannen und dann entnehmen. Neuen Zug umgekehrt einführen.
Züge schmieren: Unbeschichtete Züge mit Kriechöl behandeln, das senkt die Reibung in den Radien.
Schaltwerk einstellen: Zug klemmen mit der Schraube wie unter Punkt 2. Zug vorher mehrfach straffen, damit kein Leerweg entsteht. Schaltwerksanschläge nach innen und außen checken und prüfen, ob die Schaltwerksschwinge senkrecht unter den Ritzeln steht. Ist das Schaltauge auch nur minimal verbogen, funktioniert die Schaltung nicht mehr perfekt. Mit Richtwerkzeug lässt sich das Schaltauge meist neu ausrichten.
Seilspannung einstellen: Ist der Zug sauber verlegt und passen die Anschläge des Schaltwerks, hängt die Schaltfunktion nur noch an dieser Schraube: Mit der Einstellschraube am Griff wird die Zugspannung reguliert. Rausdrehen erhöht die Spannung – das Schaltwerk wandert nach innen. Reindrehen lässt den Schaltwerkskäfig nach außen wandern. Stellen Sie den Schaltwerkskäfig unter dem vierten Ritzel passend ein und testen Sie dann die weiteren Gänge. In kleinen Schritten nachjustieren!

3 - Lager-Wartung beim E-Bike

Die Funktion des Bikes hängt an vielen Kugel- und Gleitlagern. Wir zeigen die wichtigsten Arbeitsschritte zur Pflege der Lager bei der E-Bike Wartung.

Auf den Kopf stellen: Ausnahmsweise das Bike auf den Kopf stellen, so werden die Schaumstoffabstreifer der Gabel von innen mit Gabelöl getränkt, was das Ansprechverhalten verbessert.Foto: Robert Kühnen
Auf den Kopf stellen: Ausnahmsweise das Bike auf den Kopf stellen, so werden die Schaumstoffabstreifer der Gabel von innen mit Gabelöl getränkt, was das Ansprechverhalten verbessert.
Lenkkopflager schmieren: Deckelschraube des Vorbaus und die Vorbauschrauben lösen, Gabel ein Stück rausziehen. Das untere Lenklager steht unter stetem Wasserbeschuss durch das Vorderrad. Die Rillenkugellager haben fest verbaute Dichtungen. Aber eine zusätzliche Fettpackung hilft, Wasser draußen zu halten. Wenn das Lager rastet (Widerstand), muss es getauscht werden.Foto: Robert Kühnen
Lenkkopflager schmieren: Deckelschraube des Vorbaus und die Vorbauschrauben lösen, Gabel ein Stück rausziehen. Das untere Lenklager steht unter stetem Wasserbeschuss durch das Vorderrad. Die Rillenkugellager haben fest verbaute Dichtungen. Aber eine zusätzliche Fettpackung hilft, Wasser draußen zu halten. Wenn das Lager rastet (Widerstand), muss es getauscht werden.
Vorbau anziehen: Darauf achten, dass der Zentrierring des oberen Lagers richtig sitzt. Alles zusammenstecken und Lagervorspannung über die Deckelschraube einstellen – nur leicht anziehen. Vorbauschrauben am besten per Drehmomentschlüssel anziehen. Prüfen, ob das Lager spielfrei eingestellt ist: Vorderbremse ziehen und am unteren Lager Spiel checken. Gegebenenfalls Vorspannung über Deckelschraube erhöhen.Foto: Robert Kühnen
Vorbau anziehen: Darauf achten, dass der Zentrierring des oberen Lagers richtig sitzt. Alles zusammenstecken und Lagervorspannung über die Deckelschraube einstellen – nur leicht anziehen. Vorbauschrauben am besten per Drehmomentschlüssel anziehen. Prüfen, ob das Lager spielfrei eingestellt ist: Vorderbremse ziehen und am unteren Lager Spiel checken. Gegebenenfalls Vorspannung über Deckelschraube erhöhen.
Dämpfer ausbauen: Dämpferschrauben lösen und den Dämpfer entnehmen. Kolben checken: Wenn das Eloxal angegriffen ist, den Dämpfer zum Service geben, der Kolben lässt sich austauschen.Foto: Robert Kühnen
Dämpfer ausbauen: Dämpferschrauben lösen und den Dämpfer entnehmen. Kolben checken: Wenn das Eloxal angegriffen ist, den Dämpfer zum Service geben, der Kolben lässt sich austauschen.
Hinterbau bewegen: Ohne Dämpfer lässt sich beim Bewegen des Hinterbaus erspüren, ob die Lagerstellen intakt sind. Ist dieser schwergängig oder rasten die Lager, steht ein Service der Hinterbaulagerung an. Lager-Kits sind nicht sehr teuer, aber man benötigt ein Einpresswerkzeug.Foto: Robert Kühnen
Hinterbau bewegen: Ohne Dämpfer lässt sich beim Bewegen des Hinterbaus erspüren, ob die Lagerstellen intakt sind. Ist dieser schwergängig oder rasten die Lager, steht ein Service der Hinterbaulagerung an. Lager-Kits sind nicht sehr teuer, aber man benötigt ein Einpresswerkzeug.
Auf den Kopf stellen: Ausnahmsweise das Bike auf den Kopf stellen, so werden die Schaumstoffabstreifer der Gabel von innen mit Gabelöl getränkt, was das Ansprechverhalten verbessert.Foto: Robert Kühnen
Auf den Kopf stellen: Ausnahmsweise das Bike auf den Kopf stellen, so werden die Schaumstoffabstreifer der Gabel von innen mit Gabelöl getränkt, was das Ansprechverhalten verbessert.
Lenkkopflager schmieren: Deckelschraube des Vorbaus und die Vorbauschrauben lösen, Gabel ein Stück rausziehen. Das untere Lenklager steht unter stetem Wasserbeschuss durch das Vorderrad. Die Rillenkugellager haben fest verbaute Dichtungen. Aber eine zusätzliche Fettpackung hilft, Wasser draußen zu halten. Wenn das Lager rastet (Widerstand), muss es getauscht werden.Foto: Robert Kühnen
Lenkkopflager schmieren: Deckelschraube des Vorbaus und die Vorbauschrauben lösen, Gabel ein Stück rausziehen. Das untere Lenklager steht unter stetem Wasserbeschuss durch das Vorderrad. Die Rillenkugellager haben fest verbaute Dichtungen. Aber eine zusätzliche Fettpackung hilft, Wasser draußen zu halten. Wenn das Lager rastet (Widerstand), muss es getauscht werden.
Lenkkopflager schmieren: Deckelschraube des Vorbaus und die Vorbauschrauben lösen, Gabel ein Stück rausziehen. Das untere Lenklager steht unter stetem Wasserbeschuss durch das Vorderrad. Die Rillenkugellager haben fest verbaute Dichtungen. Aber eine zusätzliche Fettpackung hilft, Wasser draußen zu halten. Wenn das Lager rastet (Widerstand), muss es getauscht werden.
Vorbau anziehen: Darauf achten, dass der Zentrierring des oberen Lagers richtig sitzt. Alles zusammenstecken und Lagervorspannung über die Deckelschraube einstellen – nur leicht anziehen. Vorbauschrauben am besten per Drehmomentschlüssel anziehen. Prüfen, ob das Lager spielfrei eingestellt ist: Vorderbremse ziehen und am unteren Lager Spiel checken. Gegebenenfalls Vorspannung über Deckelschraube erhöhen.
Dämpfer ausbauen: Dämpferschrauben lösen und den Dämpfer entnehmen. Kolben checken: Wenn das Eloxal angegriffen ist, den Dämpfer zum Service geben, der Kolben lässt sich austauschen.
Hinterbau bewegen: Ohne Dämpfer lässt sich beim Bewegen des Hinterbaus erspüren, ob die Lagerstellen intakt sind. Ist dieser schwergängig oder rasten die Lager, steht ein Service der Hinterbaulagerung an. Lager-Kits sind nicht sehr teuer, aber man benötigt ein Einpresswerkzeug.
Auf den Kopf stellen: Ausnahmsweise das Bike auf den Kopf stellen, so werden die Schaumstoffabstreifer der Gabel von innen mit Gabelöl getränkt, was das Ansprechverhalten verbessert.

4 - Bremsen-Check - für konstante Sicherheit

Bremsbeläge sollten regelmäßig auf Verschleiß gecheckt werden. Aber auch die Scheiben leiden, insbesondere bei matschigen Bedingungen. Nehmen Sie auch diese Komponenten bei der Wartung Ihres E-Bikes genauer unter die Lupe.

Mike Schinke, EMTB-Testlabor, gibt den zusätzlichen Tipp: “Neue Beläge müssen eingebremst werden, sonst verschleißen sie rasant: zehn Mal aus 20 km/h auf nahe null abbremsen, dann die Bremse in einer Abfahrt einmal richtig heißbremsen.“

Druckpunkt: Nach den vorangegangenen Wartungsarbeiten an der Bremse prüft man, ob die Bremse einen knackigen Druckpunkt hat. Wenn nicht, steht eine Entlüftung an. Dazu muss man die Bremsanlage öffnen. Das kann man zwar selbst machen, aber je nach Bremsentyp braucht man ein spezielles Service-Kit sowie die passende Bremsflüssigkeit: Öl oder DOT, beide sind nicht miteinander kompatibel.Foto: Robert Kühnen
Druckpunkt: Nach den vorangegangenen Wartungsarbeiten an der Bremse prüft man, ob die Bremse einen knackigen Druckpunkt hat. Wenn nicht, steht eine Entlüftung an. Dazu muss man die Bremsanlage öffnen. Das kann man zwar selbst machen, aber je nach Bremsentyp braucht man ein spezielles Service-Kit sowie die passende Bremsflüssigkeit: Öl oder DOT, beide sind nicht miteinander kompatibel.
Scheibenstärke messen: Die Hersteller definieren Mindeststärken für die Bremsscheiben (meist auf der Scheibe vermerkt). An der Ice-Tech-Scheibe im Bild beträgt das Limit 1,5 Millimeter. Mit einem Messschieber prüfen, ob ein Austausch ansteht. Auch wenn die Scheibe tiefe Riefen aufweist, steht ein Tausch an.Foto: Robert Kühnen
Scheibenstärke messen: Die Hersteller definieren Mindeststärken für die Bremsscheiben (meist auf der Scheibe vermerkt). An der Ice-Tech-Scheibe im Bild beträgt das Limit 1,5 Millimeter. Mit einem Messschieber prüfen, ob ein Austausch ansteht. Auch wenn die Scheibe tiefe Riefen aufweist, steht ein Tausch an.
Beläge entnehmen: Sicherungsschraube oder Splint entnehmen, Beläge nach oben aus dem Bremssattel nehmen und Belagstärke prüfen. Der Belag kann bis auf die Feder runtergebremst werden. Die Trägerplatte darf keinen Kontakt zur Scheibe bekommen.Foto: Robert Kühnen
Beläge entnehmen: Sicherungsschraube oder Splint entnehmen, Beläge nach oben aus dem Bremssattel nehmen und Belagstärke prüfen. Der Belag kann bis auf die Feder runtergebremst werden. Die Trägerplatte darf keinen Kontakt zur Scheibe bekommen.
Sattel säubern: Abrieb erhöht die Kolbenreibung. Deswegen Sattel und Scheibe mit Bremsenreiniger säubern. Auch die gebrauchten Beläge können für die weitere Verwendung mit Entfetter gesäubert werden.Foto: Robert Kühnen
Sattel säubern: Abrieb erhöht die Kolbenreibung. Deswegen Sattel und Scheibe mit Bremsenreiniger säubern. Auch die gebrauchten Beläge können für die weitere Verwendung mit Entfetter gesäubert werden.
Kolben bewegen: Sind neue Beläge notwendig, die Kolben vorher mit den alten Belägen und einem großen Schraubendreher in die Ausgangslage drücken, sonst passen neue Beläge nicht rein. Nicht mit Werkzeug direkt auf die Kolben drücken, diese könnten Schaden nehmen.Foto: Robert Kühnen
Kolben bewegen: Sind neue Beläge notwendig, die Kolben vorher mit den alten Belägen und einem großen Schraubendreher in die Ausgangslage drücken, sonst passen neue Beläge nicht rein. Nicht mit Werkzeug direkt auf die Kolben drücken, diese könnten Schaden nehmen.
Sattel ausrichten: Nach dem Belagwechsel sollte man den Sattel neu ausrichten, sodass die Beläge nicht schleifen. Dazu Schrauben am Sattel lösen, den Bremsgriff ziehen und dann die Schrauben bei gezogenem Griff leicht wechselseitig wieder anziehen. Wenn die Schreibe reibungsfrei zwischen den Belägen läuft, zieht man die Schrauben wechselseitig kräftig an.Foto: Robert Kühnen
Sattel ausrichten: Nach dem Belagwechsel sollte man den Sattel neu ausrichten, sodass die Beläge nicht schleifen. Dazu Schrauben am Sattel lösen, den Bremsgriff ziehen und dann die Schrauben bei gezogenem Griff leicht wechselseitig wieder anziehen. Wenn die Schreibe reibungsfrei zwischen den Belägen läuft, zieht man die Schrauben wechselseitig kräftig an.
Druckpunkt: Nach den vorangegangenen Wartungsarbeiten an der Bremse prüft man, ob die Bremse einen knackigen Druckpunkt hat. Wenn nicht, steht eine Entlüftung an. Dazu muss man die Bremsanlage öffnen. Das kann man zwar selbst machen, aber je nach Bremsentyp braucht man ein spezielles Service-Kit sowie die passende Bremsflüssigkeit: Öl oder DOT, beide sind nicht miteinander kompatibel.Foto: Robert Kühnen
Druckpunkt: Nach den vorangegangenen Wartungsarbeiten an der Bremse prüft man, ob die Bremse einen knackigen Druckpunkt hat. Wenn nicht, steht eine Entlüftung an. Dazu muss man die Bremsanlage öffnen. Das kann man zwar selbst machen, aber je nach Bremsentyp braucht man ein spezielles Service-Kit sowie die passende Bremsflüssigkeit: Öl oder DOT, beide sind nicht miteinander kompatibel.
Scheibenstärke messen: Die Hersteller definieren Mindeststärken für die Bremsscheiben (meist auf der Scheibe vermerkt). An der Ice-Tech-Scheibe im Bild beträgt das Limit 1,5 Millimeter. Mit einem Messschieber prüfen, ob ein Austausch ansteht. Auch wenn die Scheibe tiefe Riefen aufweist, steht ein Tausch an.Foto: Robert Kühnen
Scheibenstärke messen: Die Hersteller definieren Mindeststärken für die Bremsscheiben (meist auf der Scheibe vermerkt). An der Ice-Tech-Scheibe im Bild beträgt das Limit 1,5 Millimeter. Mit einem Messschieber prüfen, ob ein Austausch ansteht. Auch wenn die Scheibe tiefe Riefen aufweist, steht ein Tausch an.
Scheibenstärke messen: Die Hersteller definieren Mindeststärken für die Bremsscheiben (meist auf der Scheibe vermerkt). An der Ice-Tech-Scheibe im Bild beträgt das Limit 1,5 Millimeter. Mit einem Messschieber prüfen, ob ein Austausch ansteht. Auch wenn die Scheibe tiefe Riefen aufweist, steht ein Tausch an.
Beläge entnehmen: Sicherungsschraube oder Splint entnehmen, Beläge nach oben aus dem Bremssattel nehmen und Belagstärke prüfen. Der Belag kann bis auf die Feder runtergebremst werden. Die Trägerplatte darf keinen Kontakt zur Scheibe bekommen.
Sattel säubern: Abrieb erhöht die Kolbenreibung. Deswegen Sattel und Scheibe mit Bremsenreiniger säubern. Auch die gebrauchten Beläge können für die weitere Verwendung mit Entfetter gesäubert werden.
Kolben bewegen: Sind neue Beläge notwendig, die Kolben vorher mit den alten Belägen und einem großen Schraubendreher in die Ausgangslage drücken, sonst passen neue Beläge nicht rein. Nicht mit Werkzeug direkt auf die Kolben drücken, diese könnten Schaden nehmen.
Sattel ausrichten: Nach dem Belagwechsel sollte man den Sattel neu ausrichten, sodass die Beläge nicht schleifen. Dazu Schrauben am Sattel lösen, den Bremsgriff ziehen und dann die Schrauben bei gezogenem Griff leicht wechselseitig wieder anziehen. Wenn die Schreibe reibungsfrei zwischen den Belägen läuft, zieht man die Schrauben wechselseitig kräftig an.
Druckpunkt: Nach den vorangegangenen Wartungsarbeiten an der Bremse prüft man, ob die Bremse einen knackigen Druckpunkt hat. Wenn nicht, steht eine Entlüftung an. Dazu muss man die Bremsanlage öffnen. Das kann man zwar selbst machen, aber je nach Bremsentyp braucht man ein spezielles Service-Kit sowie die passende Bremsflüssigkeit: Öl oder DOT, beide sind nicht miteinander kompatibel.

5 - Laufräder prüfen bei der E-Bike Wartung

Reifen und Laufräder müssen einiges an Schlägen einstecken. Rundlauf und Speichenspannung sollte man deshalb regelmäßig überprüfen. Sonst können schlimmstenfalls Speichen brechen.

Dominik Scherer, EMTB-Testlabor, sagt dazu: “Einen Reifenwechsel sollte man nutzen, um auch mal unters Felgenband zu schauen. An den Speichenbohrungen sammelt sich einiges an Schmutz und Feuchtigkeit. Das schafft eine korrosive Umgebung für die Nippel, was das Zentrieren der Laufräder erschwert. Regelmäßige Pflege garantiert, dass sich die Laufräder gut zentrieren lassen, wenn es nötig ist.“

Klangprobe: Das Anschlagen der Speichen enttarnt, welche zu locker oder zu straff sitzen. Zu wenig Spannung ist die häufigste Ursache für Speichenbrüche. Ziel ist eine gleichmäßige und eher hohe Speichenspannung, dann leben die Laufräder länger.Foto: Robert Kühnen
Klangprobe: Das Anschlagen der Speichen enttarnt, welche zu locker oder zu straff sitzen. Zu wenig Spannung ist die häufigste Ursache für Speichenbrüche. Ziel ist eine gleichmäßige und eher hohe Speichenspannung, dann leben die Laufräder länger.
Rundlauf: Mit einem Kabelbinder als Hilfsmittel lässt sich der Rundlauf leicht am eingebauten Rad überprüfen. Gibt es größere Seitenschläge, sollte vor allem nach der Ursache geschaut werden. Ist eventuell eine Speiche locker oder die Felge verbeult?Foto: Robert Kühnen
Rundlauf: Mit einem Kabelbinder als Hilfsmittel lässt sich der Rundlauf leicht am eingebauten Rad überprüfen. Gibt es größere Seitenschläge, sollte vor allem nach der Ursache geschaut werden. Ist eventuell eine Speiche locker oder die Felge verbeult?
Zentrieren: Die Speichen nachzuspannen und Seitenschläge zu zentrieren, ist kein Hexenwerk, erfordert aber Geduld. Wichtigste Regel: langsam arbeiten und einen exakt sitzenden Nippelspanner verwenden. Bei Seitenschlägen die Speichenspannung in die gegenüberliegende Richtung erhöhen. Die Nippel anfangs nur eine Viertelumdrehung drehen und die Auswirkung beobachten. Nicht nur an einer Speiche drehen, sondern immer mehrere abwechselnd spannen und lockern. Die Felge zieht beim Spannen in Richtung des Nabenflansches, in dem die Speiche sitzt.Foto: Robert Kühnen
Zentrieren: Die Speichen nachzuspannen und Seitenschläge zu zentrieren, ist kein Hexenwerk, erfordert aber Geduld. Wichtigste Regel: langsam arbeiten und einen exakt sitzenden Nippelspanner verwenden. Bei Seitenschlägen die Speichenspannung in die gegenüberliegende Richtung erhöhen. Die Nippel anfangs nur eine Viertelumdrehung drehen und die Auswirkung beobachten. Nicht nur an einer Speiche drehen, sondern immer mehrere abwechselnd spannen und lockern. Die Felge zieht beim Spannen in Richtung des Nabenflansches, in dem die Speiche sitzt.
Nippel schmieren: Lassen sich die Nippel nur widerwillig drehen, hilft ein Schuss Kriechöl.Foto: Robert Kühnen
Nippel schmieren: Lassen sich die Nippel nur widerwillig drehen, hilft ein Schuss Kriechöl.
Klangprobe: Das Anschlagen der Speichen enttarnt, welche zu locker oder zu straff sitzen. Zu wenig Spannung ist die häufigste Ursache für Speichenbrüche. Ziel ist eine gleichmäßige und eher hohe Speichenspannung, dann leben die Laufräder länger.Foto: Robert Kühnen
Klangprobe: Das Anschlagen der Speichen enttarnt, welche zu locker oder zu straff sitzen. Zu wenig Spannung ist die häufigste Ursache für Speichenbrüche. Ziel ist eine gleichmäßige und eher hohe Speichenspannung, dann leben die Laufräder länger.
Rundlauf: Mit einem Kabelbinder als Hilfsmittel lässt sich der Rundlauf leicht am eingebauten Rad überprüfen. Gibt es größere Seitenschläge, sollte vor allem nach der Ursache geschaut werden. Ist eventuell eine Speiche locker oder die Felge verbeult?Foto: Robert Kühnen
Rundlauf: Mit einem Kabelbinder als Hilfsmittel lässt sich der Rundlauf leicht am eingebauten Rad überprüfen. Gibt es größere Seitenschläge, sollte vor allem nach der Ursache geschaut werden. Ist eventuell eine Speiche locker oder die Felge verbeult?
Rundlauf: Mit einem Kabelbinder als Hilfsmittel lässt sich der Rundlauf leicht am eingebauten Rad überprüfen. Gibt es größere Seitenschläge, sollte vor allem nach der Ursache geschaut werden. Ist eventuell eine Speiche locker oder die Felge verbeult?
Zentrieren: Die Speichen nachzuspannen und Seitenschläge zu zentrieren, ist kein Hexenwerk, erfordert aber Geduld. Wichtigste Regel: langsam arbeiten und einen exakt sitzenden Nippelspanner verwenden. Bei Seitenschlägen die Speichenspannung in die gegenüberliegende Richtung erhöhen. Die Nippel anfangs nur eine Viertelumdrehung drehen und die Auswirkung beobachten. Nicht nur an einer Speiche drehen, sondern immer mehrere abwechselnd spannen und lockern. Die Felge zieht beim Spannen in Richtung des Nabenflansches, in dem die Speiche sitzt.
Nippel schmieren: Lassen sich die Nippel nur widerwillig drehen, hilft ein Schuss Kriechöl.
Klangprobe: Das Anschlagen der Speichen enttarnt, welche zu locker oder zu straff sitzen. Zu wenig Spannung ist die häufigste Ursache für Speichenbrüche. Ziel ist eine gleichmäßige und eher hohe Speichenspannung, dann leben die Laufräder länger.

7 Basic-Pflegetipps für die E-Bikes Wartung

  • Akkus

Die Akkus am besten halb geladen überwintern lassen – bei Zimmertemperatur, wenn möglich. Ladestand zwischendurch checken. Ab 30 % nachladen bis auf 60 %.

  • Kontakte

Trockenreiben und schauen, ob die Kontakte blank sind. Zum Flottmachen: angegriffene Kontakte mit Kontaktspray einsprühen. Als Korrosionsschutz dient Vaseline oder Polschutzfett.

  • Dampfstrahler

Nur die Reifen lassen sich damit gefahrlos reinigen. Elektrik und Lager nehmen hingegen Schaden, wenn Wasser eindringt. Vor allem die Motorelektronik, denn sie liegt hinter den Dichtungen des Tretlagers!

  • Salz

Nach Fahrten über gesalzene Straßen das Rad gründlich abwaschen, trocknen und erst dann abstellen. Salz killt viele Alu-Legierungen!

  • Wachs

Hartwachs aus der Autopflege ist super geeignet, alle Alu-Teile vor Korrosion zu schützen: Gabeltauchrohre, Naben (Speichenlöcher!). Auch der Lack freut sich über eine Wachsschicht.

  • Passungen

Überall, wo Teile eng aufeinander sitzen und Wasser eindringen könnte, sollte Fett oder Montagepaste aufgetragen werden, zum Beispiel auf der Sattelstütze. Ausnahme: Carbon-Sattelstützen bekommen Extra-Pflege mit Carbon-Paste.

  • Schraubenköpfe

Schraubenköpfe rosten schnell. Ein Spritzer Kriechöl verdrängt Wasser und sorgt für schöne Köpfe im nächsten Frühjahr.

Fast schon künstlerisch - oder meditativ: Eine E-Bike Wartung kann sehr entspannen und bereitet das E-MTB optimal für die nächste Saison vor.Foto: Robert Kühnen
Fast schon künstlerisch - oder meditativ: Eine E-Bike Wartung kann sehr entspannen und bereitet das E-MTB optimal für die nächste Saison vor.

>> Auch wenn Sie noch so gewissenhaft die Ritzel pinseln oder die Züge schmieren. Ab und an muss auch die Schaltung neu justiert werden. MTB-Schaltung einstellen: In 5 einfachen Schritten verrät Ihnen alle nötigen Schritte für eine perfekt schnurrende Gangschaltung.

>> Für alle, die eine neue Sram AXS eingebaut oder aufgerüstet haben, zeigen wir in Sram AXS: So einfach wird die elektronische Schaltung eingestellt alles vom ersten Koppeln der Komponenten bis zum Firmware-Update alle wichtigen Schritte.

>> Gesonderte Pflege verlangt das Akku an einem E-MTB. Deshalb widmet sich 9 Antworten: So verlängern Sie die E-Bike Akku Lebensdauer ausschließlich der Wartung des Herzstücks eines E-Bikes.

>> Vielleicht fällt Ihnen im Zuge der Wartung auf, dass Ihr Licht am E-Mountainbike nicht mehr richtig geht? Oder Sie haben sich schon länger über den dünnen Schein Ihres Akku-Lämpchens geärgert? E-Bike Beleuchtung - Lightshow für die Trails und den Alltag.

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