7 neue Cross-Country-BikesXC in voller Blüte

Jan Timmermann

 · 01.09.2026

7 neue Cross-Country-Bikes: XC in voller BlüteFoto: Orbea
Cross Country Bikes sind schneller, leichter und potenter als jemals zuvor. Wir zeigen die neusten und schnellsten Racebikes der Welt in der Übersicht.
2026 steht voll im Zeichen der Cross-Country-Bikes. Fast alle großen Hersteller legten dieses Jahr ihre schärfsten Race-Waffen neu auf. Wir geben eine Übersicht über die neusten Racebikes von Canyon, Lapierre, Orbea, Santa Cruz, Scott, Specialized und Wilier.

Themen in diesem Artikel

Gerade versetzte die Cross Country Weltmeisterschaft Mountainbiker ins Staunen. Was die Profis auf leichten Bikes der 120-Millimeter-Klasse abliefern ist einfach nur krass. Ihre Arbeitsgeräte sind hochspezialisierte Rennwagen, gemacht um Wettkämpfe auf aller höchstem Niveau zu gewinnen. Einige Standards haben sich dabei durchgesetzt, etwa leichte Flex-Pivot-Hinterbau-Systeme und die Integration von Funk-Technologie in Antrieb und Fahrwerk. Unsere Auflistung der neusten Cross Country Modelle zeigt: Schnelle Bikes erleben einen neuen Frühling.

Fazit

Ob die Masse an Neuvorstellungen im Cross-Country-Bereich damit zu tun hat, dass sich am Horizont mit 32 Zoll eine neue Laufradgröße ankündigt, kann ich nicht abschließend sagen. Was sich sagen kann, nachdem ich fast alle neuen 29er-Modelle bereits gefahren bin: Racebikes sind so gut, wie nie zuvor. Leicht, vielseitig, performant: Da müssen künftige 32-Zöller erst einmal rankommen. - Jan Timmermann, BIKE-Redakteur

1. Canyon Lux World Cup CFR

Canyon setzt für die aktuelle Rennsaison auf etwas mehr Federweg und eine deutlich progressivere Geometrie. Mit 66 Grad baut der Lenkwinkel besonders modern. Am Rahmen wurde alles weggespart, was auch nur ein Gramm Zusatzgewicht bringen könnte. Über einen Flip-Chip lässt sich die Kinematik an unterschiedliche Kettenblattgrößen anpassen. Die Preise des Direktversenders sind im Vergleich zur Konkurrenz besonders fair. Ein Modell mit elektronisch gesteuertem Fahrwerk gibt es bereits ab 6999 Euro.

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  • Federweg: 120 / 110 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: ab 9,8 kg (Herstellerangabe)
  • Preisspanne: 3999 bis 7999 Euro
  • Besonderheiten: Anti-Squat-Flip-Chip, Tool-Mount
Das Canyon Lux World Cup CFR kommt fürs neue Modelljahr deutlich moderner daher.Foto: Max FuchsDas Canyon Lux World Cup CFR kommt fürs neue Modelljahr deutlich moderner daher.

2. Lapierre XR

Durch die finanzielle Schieflage des Accel-Konzerns ist die Zukunft der Lapierre-Racebikes leider ungewiss. Das Worldcup-Team wird für die Saison 2027 jedenfalls aufgelöst. Nichtsdestotrotz haben die Franzosen nochmal einen rausgehauen. Das neue XR kommt mit angepasster Geo und aufgefrischtem Fahrwerk. Eine Version mit Funk-Fahrwerk wird nicht angeboten.

  • ​Federweg: 120 / 120 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: ab 10,4 kg (Herstellerangabe)
  • Preisspanne: 3799 bis 10.000 Euro
  • Besonderheiten: Tool-Mount
Das Lapierre XR CRoss Country Fully ist neu. Wo seine Reise hingeht ist noch ungewiss.Foto: LapierreDas Lapierre XR CRoss Country Fully ist neu. Wo seine Reise hingeht ist noch ungewiss.

3. Orbea Oiz

Auch das Orbea Oiz will sich in seiner neusten Ausbaustufe noch stärker zum Rennsport bekennen. Die Spanier versprechen fürs neue Racebike mehr Steifigkeit an der richtigen Stelle und ein noch leistungsstärkeres Fahrwerk. Trotzdem soll das neue Oiz rund 30 Prozent leichter bauen als sein direkter Vorgänger. Feintuning gab es natürlich auch bei Geometrie und Kinematik. Die Optionen mit Alu-Rahmen bescheren der Oiz-Familie besonders günstige Einstiegs-Preise.

  • ​Federweg: 120 / 120 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: ab 9,6 kg (Herstellerangabe)
  • Preisspanne: 2499 bis 10.999 Euro
  • Besonderheiten: Tool-Mount
Mit schlanker Silhouette und optimierten Details fährt das neuste Orbea Oiz auf.Foto: OrbeaMit schlanker Silhouette und optimierten Details fährt das neuste Orbea Oiz auf.

4. Santa Cruz Blur

Santa Cruz gönnt dem Blur nicht nur etwas mehr Federweg, sondern legt das komplette Hinterbau-System neu auf. Natürlich umfasst das Update auch Änderungen in der Geometrietabelle. Ein 66 Grad flacher Lenkwinkel soll bei Highspeed-Raceruns für Laufruhe sorgen. Als eines der wenigen Cross Country Bikes setzt das Blur auf ein klassisches Rahmenstaufach und konventionell intern verlegte Züge. Neben der Race-Variante stehen auch Downcountry-Modelle zur Auswahl.

  • ​Federweg: 120 / 120 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: ab 11,2 kg (Herstellerangabe)
  • Preisspanne: 4999 bis 12.499 Euro
  • Besonderheiten: Tool-Mount, Rahmenstaufach
Santa Cruz gönnt dem neuen Blur einen Kofferraum im Carbon-Rahmen.Foto: Santa CruzSanta Cruz gönnt dem neuen Blur einen Kofferraum im Carbon-Rahmen.

5. Scott Spark RC

Auch nach dem World-Cup-Karriere-Ende von Nino Schurter geht es für das Scott Spark unter Fahrtechnik-Halbgöttern, wie Bjorn Riley, erfolgreich weiter. Die Schweizer verstecken den Dämpfer weiterhin im Carbonrahmen, wählen fürs neue Bike jedoch eine völlig neue Anlenkung. Besonders viel Wert wurde auf einen niedrigen Schwerpunkt und viel Mehrwert durch Rahmenstaufach, etc. gelegt. Auch beim neuen Scott Spark wird Systemintegration groß geschrieben.

  • ​Federweg: 120 / 120 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: ab 9,9 kg (Herstellerangabe)
  • Preisspanne: 3699 bis 12.499 Euro
  • Besonderheiten: Tool-Mount, Rahmenstaufach, SAG-Indikator, Geometrieanpassung via Steuersatzschalen
Das neue Scott Spark RC versteckt sein Federbein vor neugierigen Blicken.Foto: Rupert FowlerDas neue Scott Spark RC versteckt sein Federbein vor neugierigen Blicken.

6. Specialized Epic 9

Das neue Specialized Epic 9 hat das überaus erfolgreiche Epic 8 abgelöst. Bei Leichtbau und Preisen gehen die Kalifornier einen Schritt weiter als die meisten Konkurrenten. Die Geometrie wurde leicht angepasst und das Rahmenstaufach verschwindet aus dem Chassis. Geblieben sind ein potentes 120er Fahrwerk und viele Medaillen im Cross Country Worldcup.

  • ​Federweg: 120 / 120 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: ab 8,5 kg (Herstellerangabe)
  • Preisspanne: 4199 bis 14.499 Euro
  • Besonderheiten: Geometrieanpassung via Flip-Chip
In der S-Works-Variante ist das Specialized Epic 9 ein Prestige-Objekt für Cross Country Racer. | Foto Etienne SchoemanIn der S-Works-Variante ist das Specialized Epic 9 ein Prestige-Objekt für Cross Country Racer. | Foto Etienne Schoeman

7. Wilier Urta Ultimate

Im Cross-Country- und Marathon-Startblock erfreut sich das Wilier Urta großer Beliebtheit. Die neuste Ausbaustufe zeichnet sich durch ein verbessertes Fahrwerk, neue Carbonfasern und eine überarbeitete Geometrie aus. Diese lässt sich außerdem über Steuersatzschalen anpassen. Die Italiener setzen voll auf Carbon-Laufräder und Lenker-Vorbau-Einheiten.

  • ​​Federweg: 120 / 120 mm
  • Laufradgröße: 29”
  • Gewicht: k.A.
  • Preisspanne: 7500 bis 13.900 Euro
  • Besonderheiten: Geometrieanpassung via Steuersatzschalen
Das Wilier Urta Ultimate erstrahlt ab sofort mit neuem Rahmen und neuer Lackierung.Foto: WilierDas Wilier Urta Ultimate erstrahlt ab sofort mit neuem Rahmen und neuer Lackierung.

Wie seht ihr das: Würdet ihr noch bei einem der neuen 29-Zoll-Racebikes zuschlagen oder wartet ihr lieber auf 32-Zoll Modelle für den Cross Country Einsatz? Schreibt es uns in die Kommentare!

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Jan Timmermann

Redakteur

Jan Timmermann ist ein Mountainbiker aus echtem Schrot und Korn. Dabei deckt sein Interesse von Marathon- bis Trailbikes und von Street bis Gravel fast alles ab. Getreu dem Motto „das Leben ist zu kurz für langweilige Fahrräder“ hängt Herz des Technik-Redakteurs jedoch vor allem an Bikes mit Charisma. Nebenbei leitet Jan auch noch das Fitness-Resort unserer Radsport-Marken.

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