Cube Mountainbikes 2027Das sind die neuen (E-)MTBs von Cube

Florentin Vesenbeckh

 · 15.08.2026

Einmal alles neu: Cube Stereo, Fritzz, Two15 und das Stereo Hybrid One44 mit Avinox-Motor wurden für 2027 komplett neu aufgelegt.
Foto: Lars Scharl

In diesem Artikel verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Bei jedem Einkauf über diese Links erhalten wir eine Provision vom Händler. Alle vermittlungsrelevanten Links sind mit gekennzeichnet. Mehr erfahren.

Für das Modelljahr 2027 legt Cube seine komplette Palette an unmotorisierten Mountainbikes neu auf. Weniger Modelle, dafür komplett neue Plattformen und richtig faire Preise - das sind die prägenden Merkmale der 2027er-Bikes. Und auch bei den E-MTBs gibt es News.

Themen in diesem Artikel

Nur noch drei Prozent der in Deutschland verkauften Mountainbikes sind ohne Motor, sagen offizielle Marktdaten. Da wundert es nicht, dass Cube seine Modellpalette in diesem Segment deutlich strafft. Schon eher dürfen sich Fans klassischer MTBs darüber freuen, dass der deutsche Fahrradriese gerade in diesem Bereich eine große Neuheitenoffensive liefert. Denn quasi die komplette Riege der vollgefederten Mountainbikes steht für 2027 komplett neu aufgelegt am Trail-Head.

Vom Trail-Bike über Enduro bis hin zum Downhillbike. Und auch bei der Namensgebung hat sich viel getan. Statt Diverser Stereo-Modelle (One22, One44, One55 und One77) hören die neuen Bikes auf die Namen Stereo, Fritzz und Two15. Ok, der Donwhiller hieß schon vorher so. Auf jeden Fall ist die Struktur jetzt ziemlich eindeutig und klar.

Stereo - das Trailbike

Das Cube Stereo HPC Race kommt für 1999 Euro schon mit Carbon-Hauptrahmen, XT-Schaltwerk und robusten Trail-Komponenten.Foto: Lars ScharlDas Cube Stereo HPC Race kommt für 1999 Euro schon mit Carbon-Hauptrahmen, XT-Schaltwerk und robusten Trail-Komponenten.

Das neue Cube Stereo (hier gibt’s noch mehr Details und Bilder) soll als vielseitiges Fully die bisherigen Modelle Stereo One22, One44 und One55 bündeln und nahezu alle Einsatzbereiche abdecken. Von schnellen Touren und Downcountry bis hin zu anspruchsvollen Trail- und All-Mountain-Fahrten. Die Modellreihe startet bei 1.999 Euro und bietet bereits im Einstiegsbereich mit Carbon-Hauptrahmen eine Ausstattung, die auch im ernsthaften Mountainbike-Einsatz überzeugen soll.

Meistgelesen

1

2

3

4

5

Technische Grundlage ist ein neu entwickeltes Chassis mit 29-Zoll-Laufrädern, 150 Millimetern Federweg vorn und 145 Millimetern hinten. Der Hauptrahmen ist immer aus Carbon, allerdings in zwei Güte- und Gewichtsklassen. Der Hinterbau besteht bei den beiden günstigeren von vier Modellen aus Aluminium, der Dämpfer sitzt im Gegensatz zu den Vorgängern liegend unter dem Oberrohr. Zur Ausstattung gehören außerdem ein Tool-Mount auf dem Oberrohr, ein Staufach im Unterrohr und die Möglichkeit zur klassischen Zugführung. Das Topmodell SLT soll laut Hersteller ab 13,6 Kilogramm wiegen und 5499 Euro kosten.

​Fakten Cube Stereo

  • Rahmenmaterial: Carbon-Hauptrahmen, je nach Modell mit Alu-Hinterbau
  • Federweg: 150/145 mm
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • 4 Modelle ab 1999 Euro >> hier erhältlich
  • Gewicht: ab 13,6 kg (Topmodell SLT, Herstellerangabe)
  • Tool-Mount auf Oberrohr, Staufach im Unterrohr
  • Option auf klassische Zugführung

Fritzz - das Enduro

Das neue Enduro Cube Fritzz C:62 mit Vollcarbonrahmen gibt’s ab 2999 Euro in zwei Ausstattungsvarianten. Das günstigere TM im Bild hat ein Fox Performance Fahrwerk am Start..Foto: Lars ScharDas neue Enduro Cube Fritzz C:62 mit Vollcarbonrahmen gibt’s ab 2999 Euro in zwei Ausstattungsvarianten. Das günstigere TM im Bild hat ein Fox Performance Fahrwerk am Start..

Der Name Fritzz ist im Cube-Portfolio ein altbekannter. Jetzt kehrt das Enduro mit modernem High-Pivot-Konzept zurück. Der Vollcarbonrahmen bietet 170 Millimeter Federweg an Front und Heck, optisch auffällig ist neben der Kettenumlenkung der semi-integrierte Umlenkhebel. Fritzz rollt serienmäßig im Mullet-Setup, ist über wechselbare Ausfallenden aber auch auf Full-29 umrüstbar. Wie beim kleinen Bruder Stero hat der Rahmen ein Tool-Mount auf dem Oberrohr, ein Staufach im Unterrohr sowie die Option auf eine klassische Zugführung ohne Steuersatzintegration. Der Lenkwinkel lässt sich über drehbare Lagerschalen von 63,8 Grad auf sehr moderate 64,4 Grad anpassen. Zwei Positionen für die Dämpferaufnahme verändern die Progression im Heck und bereiten das Bike damit auch für Stahlfederdämpfer vor. Serienmäßig kommen beide Varianten mit Luftdämpfer.

​Das Fritzz wird in zwei Modellen für 2999 beziehungsweise 4999 Euro angeboten. Das Topmodell Super TM hat ein Ultimate-Fahrwerk von Rockshox, Sram X0 Transmission Funkschaltung und Maven Bremsen. Das Einstiegsmodell federt mit günstigem Fox-Fahrwerk, aber auch schon dicker 38 und Float X2-Dämpfer. Mit gut 17 Kilo fällt Fritzz recht schwer aus. Hier gibt’ noch mehr Details und Bilder vom neuen Cube Fritzz.

Fakten Cube Fritzz

  • ​Rahmenmaterial: Carbon-Hauptrahmen und Hinterbau
  • Federweg: 170/170 mm
  • Laufradgröße: Mullet (29/27,5 Zoll), Option auf 29 Zoll v+h
  • 2 Modelle für 2999 und 4999 >> hier erhältlich
  • Gewicht: 17,28 kg (BIKE-Messwert, Topmodell in Größe XL)
  • Tool-Mount auf Oberrohr, Staufach im Unterrohr
  • Option auf klassische Zugführung

Two15 - der Downhiller

Ein echter Spezialist für Downhill und Bikepark ist das Cube Two15. Im Bild das Topmodell SLX mit Fox Factory-Fahrwerk für 3999 Euro.Foto: Lars ScharlEin echter Spezialist für Downhill und Bikepark ist das Cube Two15. Im Bild das Topmodell SLX mit Fox Factory-Fahrwerk für 3999 Euro.

Im Downhill-Worldcup war das Two15 mit hohem Drehpunkt schon länger unterwegs - jetzt gibt’s das Bike in Serie. Neben der High-Pivot-Kinematik im Heck ist eine umfangreiche Geometrieanpassung das Besondere an diesem Bike. Die Position des Tretlagers kann in zwei Positionen fixiert werden. So kann die Balance zwischen Vorder- und Hinterrad auf persönliche Vorlieben oder die Strecke angepasst werden. Außerdem kann der Reach über exzentrische Lagerschalen im Steuerrohr angepasst werden.

Zwei Ausstattungen für 2999 bzw. 3999 Euro werden angeboten. Das Einstiegsmodell mit Rockschox-Fahrwerk, das Topmodell mit Fox Factory. Ab Werk kommen beide Modelle mit Luftdämpfer. Doch die Progression ist über zwei Dämpferpositionen einstellbar, so soll der Hinterbau auch mit Stahlfederdämpfern harmonieren. Alle Details und Bilder zum Cube Two15 gibt’s hier im Link.

​Fakten Cube Two15

  • ​Rahmenmaterial: Aluminium
  • Federweg: 200/205 mm
  • Laufradgröße: Mullet (29/27,5 Zoll)
  • 2 Modelle für 2999 und 3999 >> hier erhältlich
  • Gewicht: Topmodell unter 19 Kilo (Herstellerangabe)
  • Umfangreiche Geo-Anpassungen möglich

Stereo Hybrid One44 mit Avinox - der E-Neuling

Das Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC EXC 800 mit Avinox M2S und 800er-Wechsel-Akku kostet 4799 Euro.Foto: Lars ScharlDas Cube Stereo Hybrid ONE44 HPC EXC 800 mit Avinox M2S und 800er-Wechsel-Akku kostet 4799 Euro.

Cube erweitert seine E-MTB-Palette erstmals um Modelle mit Avinox-M2S-Antrieb. Die beiden Varianten des Stereo Hybrid One44 EXC und SuperTM basieren auf der bewährten Plattform, unterscheiden sich äußerlich jedoch nur dezent von den Bosch-Versionen. Cube setzt dabei auf einen neuen Carbon-Hauptrahmen mit Aluminium-Hinterbau, 150/140 Millimeter Federweg, 29-Zoll-Laufräder und einen entnehmbaren Avinox-Akku mit 800 Wh.

Mit den Avinox-Modellen testet Cube offenbar vorsichtig die Nachfrage nach dem neuen Antrieb, während der Großteil des Sortiments weiterhin mit Bosch-Motoren ausgestattet bleibt. Die Bikes kosten 4799 beziehungsweise 6999 Euro und wiegen laut Hersteller 24,6 beziehungsweise 23,8 Kilogramm. Mehr Details und Bilder zu den Stereo-Modellen mit Avinox gibt’s in diesem Artikel.

​Fakten Cube Stereo Hybrid One44 mit Avinox

  • Motor: Avinox M2S
  • Akku: Avinox 800 Wh Wechsel-Akku
  • Rahmenmaterial: Carbon-Hauptrahmen, Alu-Hinterbau
  • Federweg: 150/140 mm
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Zwei Varianten: EXC und SuperTM
  • Preis: 4799 bzw. 6999 Euro >> hier erhältlich
  • Gewicht: 24,6 bzw. 23,8 Kilo (Herstellerangabe)
Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

Meistgelesen in der Rubrik Fahrräder

Shorts