Cube Two15 2027High-Pivot Downhiller für Vmax im Bikepark

Florentin Vesenbeckh

 · 13.08.2026

Das Cube TWO15 SLX ist das Topmodell der Reihe. Für 3999 Euro gibt's ein Factory-Fahrwerk von Fox mit Kashima-Blingbling.
Foto: Lars Scharl

In diesem Artikel verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Bei jedem Einkauf über diese Links erhalten wir eine Provision vom Händler. Alle vermittlungsrelevanten Links sind mit gekennzeichnet. Mehr erfahren.

​Mit dem neuen Downhill-Bike Two15 will Cube Gravity-Jünger glücklich machen. Mit High-Pivot-Heck soll das Bike im Park wie auf der DH-Rennstrecke überzeugen. Die Möglichkeiten zur Geometrieanpassung sind außergewöhnlich, die Preise fair.

Im DHI-Worldcup war das Two15 mit hohem Drehpunkt schon länger unterwegs - jetzt gibt’s den High-Pivot-Downhiller in Serie. Neben der besonderen Kinematik im Heck ist eine umfangreiche Geometrieanpassung das technische Highlight an diesem Gravity-Boliden. Mit 200 Millimetern Federweg und Mullet-Laufrädern ist das Two15 eine kompromisslose Abfahrtsmaschine, die sich im Bikepark und auf Downhill-Rennen besonders wohlfühlen dürfte. Der Rahmen ist aus Aluminium, das Gewicht soll bei rund 19 Kilo landen.

Im Vergleich zum Vorgänger ist das in Summe ein deutliches Update. Zuletzt gab es das Two15 nur mit 27,5er-Laufrädern und ebenfalls mit Alu-Chassis. Die ausgeklügelte Geometrieverstellung gab’s genauso wenig wie die High-Pivot-Kinematik.

​​Fakten Cube Two15

  • ​Rahmenmaterial: Aluminium
  • Federweg: 200/205 mm
  • Laufradgröße: Mullet (29/27,5 Zoll)
  • 2 Modelle für 2999 und 3999 >> hier erhältlich
  • Gewicht: Topmodell 19,1 Kilo (Herstellerangabe)
  • Umfangreiche Geo-Anpassungen möglich
  • Drei Rahmengrößen: M, L, XL

Voll Variabel

Besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf die Einstellmöglichkeiten und Anpassungsfähigkeit gelegt. Die Geometrie kann in vielen Punkten an spezielle Vorlieben oder Streckenbedingungen eingestellt werden. Klassisch sind die exzentrischen Lagerschalen im Steuerrohr, über die der Reach angepasst werden kann. +/- 10 Millimeter aus der zentralen Mitte sind möglich. Doch darüber hinaus haben sich die Entwickler noch speziellere Optionen einfallen lassen. Das Tretlager kann in zwei Positionen fixiert werden. So kann die Balance zwischen Vorder- und Hinterrad variiert, bzw. die Kettenstrebenlänge und die Länge des Frontcenters angepasst werden. Diese Optionen werden vor allem racer zu schätzen wissen, die ihr Bike ganz genau kennen und sich mit den Details auf Sekundenjadg genau beschäftigen.

Auch das Fahrwerk kann angepasst werden, denn es gibt zwei Dämpferpositionen, um die Progression zu verändern. So soll der Hinterbau auch mit Stahlfederdämpfern harmonieren. Ab Werk kommen jedoch beide Modelle mit Luftdämpfer.

Modelle und Preise

Die zwei Ausstattungen gibt’s für 2999 bzw. 3999 Euro. Das Einstiegsmodell federt mit Rockschox-Fahrwerk aus Boxxer und Vivid Air. Das Topmodell kommt mit edlem Kashiman Fahrwerk von Fox im Factory-Trimm. Dazu kommt Srams GX DH-Schaltung mit Mini-Kassette, Maven Silver Bremsen, ein RaceFace Cockpit und Newmen Beskar Laufräder.

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

Meistgelesen in der Rubrik Fahrräder

Shorts