Mountainbike

So viel kostet ein gutes E-Mountainbike

Markus Greber

 · 18.03.2022

So viel kostet ein gutes E-MountainbikeFoto: Markus Greber
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Vor allem E-Bike-Neulinge und Anfänger fragen sich: „Wie viel kostet ein gutes E-MTB?“ Mindestens 2500 Euro empfehlen wir – und das aus gutem Grund.

„Wie viel muss ich denn ausgeben für ein gutes E-MTB?“ – das ist wohl die am häufigsten gestellte Frage von Einsteigern an die Experten. Wälzt man die Angebote der Bike-Firmen, dann beginnt die Preisrange bei knapp 2500 Euro. Durch vereinzelte Online-Schnäppchen, im Baumarkt oder beim Discounter wird man mit noch günstigeren E-Bikes geködert. Doch davon sollte man die Finger lassen. Denn frühestens ab etwa 2500 Euro bekommt man ein solides E-MTB Hardtail mit einem ordentlichen Rahmen und einem guten Motor, das auch für Geländeeinsätze ausgestattet ist. Eine hochwertige Ausstattung kann man dafür allerdings nicht erwarten. Bei Schaltung und Bremsen greifen die Hersteller bei diesen E-Bikes eher zu den günstigen Varianten, und auch bei den Federgabeln gibt es meist nur die Basisversionen mit mäßiger Funktion. Bevor man später diese Komponenten für teures Geld nachrüstet, lohnt es sich, lieber gleich etwas Geld auf den Tisch zu legen. Unserer Erfahrung nach bekommt man für 3000 Euro ein vernünftig ausgestattetes E-MTB-Hardtail. Bei vielen Fachhandelsmarken liegt der Einstieg sogar erst bei 3000 Euro oder darüber.

  Unter 2500 Euro gibt’s kein gutes E-Mountainbike. Für ein Fully muss man mindestens 3500 Euro ausgeben. Bei vielen Marken deutlich mehr.Foto: Markus Greber
Unter 2500 Euro gibt’s kein gutes E-Mountainbike. Für ein Fully muss man mindestens 3500 Euro ausgeben. Bei vielen Marken deutlich mehr.

Bei den folgenden Online-Shops gibt es eine große Auswahl an E-Mountainbikes:

1000 Euro mehr: So viel kosten gute E-MTB Fullys

Bei E-Mountainbike-Fullys muss man pauschal etwa einen Tausender drauflegen. Mindestens. So liegen die Einstiegspreise hier bei etwa 3500 Euro, wie unser Test von zwei günstigen E-Bike-Fullys gezeigt hat. Auch hier empfehlen wir, gleich zu den besser ausgestatteten Modellen um die 4000 Euro zu greifen. Dafür bekommt man ein vernünftiges Fahrwerk und haltbare Komponenten. In der Preisklasse zwischen 4000 und 6000 Euro macht man allerdings nochmal ziemlich große Sprünge in Sachen Qualität und Performance. Hier sind die Preispunkte hart umkämpft und ein paar Euro mehr, zum Beispiel für die bessere Federgabel, können sich richtig auszahlen, wie unser Test von neun E-MTB Touren-Fullys gezeigt hat.

Das Neuron:On für 3799 Euro ist das günstigste E-Mountainbike in der E-Bike-Palette von Canyon. Für weniger als 3500 Euro findet man keine guten E-MTB-Fullys.Foto: Max Fuchs
Das Neuron:On für 3799 Euro ist das günstigste E-Mountainbike in der E-Bike-Palette von Canyon. Für weniger als 3500 Euro findet man keine guten E-MTB-Fullys.

In der Highend-Klasse über 6000 Euro bekommt man nicht so viel mehr Performance. Doch hier geht vor allem der Kampf um weniger Gewicht los. Mit den Highend-Fullys bekommt man wahre E-MTB-Alleskönner >> zum Test der besten Allround E-MTBs für 2021. Vor allem bei den Komponenten kostet jedes Gramm bares Geld. Auch Spezial-Bikes wie die neuen, leichten Minimal Assist-E-MTBs spielen in der Liga jenseits von 6000 Euro. Übrigens gilt bei E-Bikes: Je mehr Federweg, desto mehr Geld sollte man einplanen. Denn mit dem Federweg steigt die Geländegängigkeit. Und je ernster das Gelände, desto robuster muss die Ausstattung sein. Das geht ins Geld.

Eines der günstigsten Light-E-MTBs am Markt: das <a href="https://www.bike-magazin.de/mountainbike/all-mountain/leicht-und-bezahlbar-das-orbea-rise-h/"  rel="noopener noreferrer">Orbea Rise H</a> mit Alu-Rahmen, das es ab 5000 Euro gibt. In der Regel kosten die leichten E-Bikes 6000 Euro und mehr.Foto: Hersteller
Eines der günstigsten Light-E-MTBs am Markt: das Orbea Rise H mit Alu-Rahmen, das es ab 5000 Euro gibt. In der Regel kosten die leichten E-Bikes 6000 Euro und mehr.
  Bevor man später an seinem E-MTB Komponenten für teures Geld nachrüstet, lohnt es sich, lieber gleich etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen.Foto: Markus Greber
Bevor man später an seinem E-MTB Komponenten für teures Geld nachrüstet, lohnt es sich, lieber gleich etwas mehr Geld auf den Tisch zu legen.

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