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Der Tubihead wirkt wie eine Schaustück aus dem Technik-Museum, denn sein transparenter Kunststoff gibt den Blick frei auf die Funktion im Inneren – und die ist durchaus sehenswert: Normalerweise muss man, um Tubeless-Reifen aufzupumpen, den Presta-Ventilkern entfernen, damit ausreichend Luft in den Reifen strömen kann. Zieht man die Pumpe anschließend ab, ist die Luft im Reifen wieder futsch.
Der Tubihead besitzt sozusagen einen integrierten Korkenzieher. Man setzt den Pumpenkopf auf das Ventil und schraubt mit dem integrierten Tool den Kern aus dem Ventilschaft. Kein Luftverlust, dafür maximaler Luftdurchfluss. Das funktioniert hervorragend, solange der Tubihead etwa 1,5 Zentimeter weit auf den Schaft geschoben werden kann – erst dann greift das Tool.
Während des Pumpens sitzt der Ventilkern gesichert im Pumpenkopf. Luft strömt nun ungehindert in den Reifen, was die Tubeless-Montage spürbar erleichtert. Selbst Reifen, die in der Regel nur schwer ins Felgenbett springen, haben sich im Test problemlos befüllen lassen. Zum feinen Anpassen des Luftdrucks verfügt der Tubihead über ein Ablass-Ventil. Eine kleine Nase hilft beim Auf- und Absetzen des Pumpenkopfs, denn der sitzt relativ straff auf dem Ventilschaft.
Den Topeak Tubihead gibt es nur als Kit mit 110 cm langem Schlauch. Ein Aufsatz für Autoventile wird ebenfalls mitgeliefert. Falls der Topeak-Schlauchanschluss nicht zur eigenen Pumpe passt, kann man mit etwas Geschick den Tubihead auch auf den vorhandenen Schlauch montieren.
Der Pumpenkopf ist hochwertig verarbeitet und funktioniert tadellos. Dank des deutlich verbesserten Luftstroms lassen sich Tubeless-Reifen easy aufpumpen – ohne dass im Anschluss die Luft wieder entweicht. Praktisch ist das integrierte Ablassventil, etwas gewöhnungsbedürftig der stramme Sitz auf dem Ventil.

Redakteur