Wir brauchen Nachschub! Wir brauchen Nachschub! Wir brauchen Nachschub!

Lieferengpässe Fahrräder und Komponenten 2021

Wir brauchen Nachschub!

  • Laurin Lehner
 • Publiziert vor 6 Monaten

Bike-Hersteller haben aus dem Corona-Frühjahr 2020 gelernt und tüchtig Rahmen und Anbauteile in Fernost geordert. Doch nicht alles kommt in Europa an. Der akute Komponenten-Mangel gefährdet die Auslieferung von Komplettbikes.

Die Fahrradindustrie freut sich über rasant steigende Umsatzzahlen. Bei den Kunden hält sich die Freude dagegen in Grenzen. Egal, ob Schaltgruppe, Bremsbelag oder Federgabel – viele Biker suchen aktuell vergeblich nach den passenden Anbauteilen. "Fernost kommt einfach nicht nach mit den Bestellungen", weiß Jürgen Schlender von Alutech Bikes.

Auch bei Rose Bikes muss man außergewöhlich lange Lieferzeiten einplanen. Speziell bei Mountainbikes sind bis zu sechs Monate Verzögerung möglich. Klar, dass sich das auch auf die Verfügbarkeit von Kompletträdern auswirkt. "Viele Bikes können wir nicht ausliefern, weil wir auf fehlende Komponenten warten", sagt Anatol Sostmann, Director Product & Brand beim Versender Rose. "Wir sind stetig auf der Suche nach gleichwertigen Alternativprodukten, dann werden die Bikes nach Absprache mit dem Kunden gegebenenfalls damit ausgeliefert." Und Tim Böker, Retail-Chef bei Rose Bikes, versichert: "Jeder, dessen Bike-Lieferung von der Verzögerung betroffen ist, bekommt von uns eine persönliche Mail zum Status seiner Bestellung mit allen wichtigen Informationen und nächsten Schritten, gemeinsam eine für den Kunden gangbare Lösung zu finden."

Rose Bikes Rose Bikes warnt: Kunden müssen wegen nicht lieferbaren Komponenten 2021 mit Verzögerungen bis zu sechs Monaten rechnen. Ein Problem, das die gesamte Mountainbike-Branche trifft.

Eine Lösung, auf die sich Kunden 2021 wohl einstellen müssen. Doch auch diese Teile-Restbestände sind nicht unbegrenzt verfügbar. Szene-Insider rechnen zudem früher oder später mit Preisanpassungen seitens der Hersteller. Schuld daran sollen die steigenden Frachtkosten sein. Ob per Luft- oder Schiffsfracht: In den nächsten Monaten zeigt sich, wie viele der bestellten Waren aus Fernost in Deutschland ankommen. Klar ist: Wählerische Kunden werden es 2021 schwer haben und Verschleißteile anscheinend zeitweise Mangelware bleiben. Rose-CEO Marcus Diekmann sieht nur eine Möglichkeit, die starke Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern zu reduzieren: "Trotz guter Erfahrungen in der Vergangenheit in vielen Segmenten in Asien, müssen auch in Europa Produktionsstätten und -kapazitäten aufgebaut werden. Das ist eine Aufgabe, die die ganze Branche nur gemeinsam auf den Weg bringen kann."

Wird auch 2021 zu Engpässen in den Shops kommen

Wir haben bei einigen namenhaften Herstellern nachgefragt. Eins vorweg: Alle haben von Lieferengpässen berichtet. Manche äußern sich konkret, manche halten sich bedeckt. Dennoch muss man unterscheiden: Direktversender können Lagerbestände eindeutiger beurteilen. Fachhandelsmarken haben dagegen ihre Händler bereits mit Bikes beliefert und können daher nicht eindeutig sagen, welche und wie viele der Räder bereits verkauft wurden.

Wolfgang Watzke Volle Lager bei Bike-Herstellern und großen Online-Shops kann man derzeit nicht erwarten. Deshalb werden sich für 2021 bereits angekündigte Liefertermine wohl nach hinten verschieben.

"Je länger man wartet, umso schwieriger wird es – oder zumindest wirkt sich das negativ auf die Lieferzeit aus", sagt Lars Wiegand vom Versender Radon. Dabei fehlt für die Auslieferung oft nur ein, oder zwei Anbauteile. "Im besten Fall ist es nur ein Sattel oder Griff, oftmals fehlt leider auch eine Gabel oder ein Dämpfer", sagt Wiegand. "Wir haben sogar schon überlegt Räder ohne Griffe auszuliefern", führt Wiegand fort. Nach dem Motto: Hauptsache der Kunde bekommt sein Bike, an einem fehlenden Griff soll es nicht liegen. Zusätzlich werden Radon-Bikes etwas teurer. Aufgrund der gestiegenen Liefer- und Transportkosten steigen die Preise des Bonner Versenders um etwa 30-50 Euro pro Bike.

Auch der Bodensee-Versender Propain warnt in einer Pressemitteilung seine Kunden. Besonders bei Propain: Hier kann der Kunde per Online-Konfigurator normalerweise zwischen vielen Anbauteilen wählen. Viele Teile sind noch auf Lager. Die Lieferzeiten von Komplettbikes liegen (aktuell) je nach Modell zwischen 25 Tagen und sechs Monaten. In der Pressemitteilung von Propain heißt es: "Jedes einzelne Bauteil wird in Zukunft mit einem Datum versehen."
Ist ein gewünschtes Bauteil aus, muss man länger warten: "...derzeit betragen die Lieferzeiten teilweise bis zu 14 Monate im schlimmsten Fall. In normalen Zeiten liegt die durchschnittliche Lieferzeit beispielsweise bei 90 Tagen." Neben längeren Lieferzeiten stellt Propain seine Kunden, als einer der ersten deutschen Bike-Hersteller, auf Preiserhöhungen ein. So schreibt Propain: "Es klingt widersprüchlich, die Preise zu erhöhen, während wir mehr Fahrräder als je zuvor verkaufen. Wir sind mit stark gestiegenen Transport- und Einkaufskosten konfrontiert und haben große Investitionen in unsere Organisation getätigt, um mit der Dynamik mithalten zu können..."

Auch die Komponenten-Riesen Shimano und Sram haben sich auf unsere Anfrage geäußert. Shimano wurde in seiner Stellungname deutlicher als der Mitbewerber Sram. Was Shimano zu aktuellen Lieferengpässen gesagt hat, lesen Sie unten. Szene-Insider wissen aber, dass beide Hersteller aktuell Probleme haben, Fahrradmarken und Online-Shops mit vorbestellten Komponenten zu beliefern.

Wie sieht es konkret bei einzelnen Herstellern aus? BIKE hat nachgefragt

  1. Kommt es aktuell zu Lieferengpässen bei manchen Teilen/Modellen?
  2. Was sind die Gründe dafür?
  3. Wird es auch bei Verschleißteilen (Bremsbeläge, Ketten, Kassetten etc.) zu Engpässen kommen?
  4. Wann wird sich die Verfügbarkeit voraussichtlich wieder normalisieren?

YT Industries

Henri Lesewitz Von Direktversender YT Industries in Forchheim hat Sebastian Maag, Global Brand Manager, unsere Fragen beantwortet.

Kommt es aktuell zu Lieferengpässen bei manchen Teilen/Bikes?
JA X
NEIN

Wenn ja, bei welchen Modellen ist die Verfügbarkeit schlecht?
Bei unserem Modell Jeffsy.

David Schultheiß Aktuell schwer zu bekommen: das All Mountain YT Jeffsy.

Welche Modelle stehen auf jeden Fall noch in ausreichender Stückzahl zur Verfügung?
Die Produktfamilien Izzo, Tues, Capra und Decoy.

Wann wird sich die Verfügbarkeit voraussichtlich wieder normalisieren?
Eine Aussage über eine generelle Normalisierung kann aufgrund der aktuellen Situation nicht getroffen werden. Wir erwarten für manche Produktfamilien Anfang/Mitte März eine erhöhte Verfügbarkeit.

Canyon

Etwa 450 Räder werden in der Canyon-Fertigung in Koblenz täglich produziert. Christoph Listmann, Director Development MTB bei Canyon, beantwortete unsere Fragen zur Lieferfähigkeit.

Kommt es aktuell zu Lieferengpässen bei manchen Teilen/Bikes?
JA X
NEIN

Wenn ja, bei welchen Modellen ist die Verfügbarkeit schlecht?
Ganz aktuell verschieben sich Liefertermine von Bikes wegen verspäteter Lieferungen von Bauteilen. Das bedeutet, Kunden müssen länger auf ihre Bikes warten als versprochen. Das ist ein Problem, das bekanntlich die gesamte Branche betrifft. Wer ein Bike "ab Lager" bestellt, kann jedoch sicher sein, dass es direkt ausgeliefert wird.
Dennoch: Erste 2021er-Modelle werden im Januar/Februar ausverkauft sein.
Je günstiger die Bikes (Grand Canyon, Neuron AL), desto mehr haben wir bestellt. Weil hier die Nachfrage aber saisonal stark steigt, werden auch diese im Frühsommer ausgebucht sein. Derzeit lichtet sich das Angebot der hochpreisigen Lux, Exceed, Neuron CF.

Canyon Canyon Lux, Exceed, Neuron CF – besonders die hochpreisigen Modelle von Direktversender Canyon sind rar.

Was sind Gründe für den Engpass?

Eine konstant höhere, globale Nachfrage als geplant, zurückhaltende Forecasts für teure Bikes und Covid-Effekte bei Lieferanten. Zudem ist keine Off-Season spürbar – trotz Wetter und Temperaturen.
2021er-Bikes werden also drei bis vier Monate früher ausverkauft sein als geplant. Die Nachorder ist durch die aktuelle Leadtime/Supply Chain-Situation nicht möglich. Die Lager sind leer.

Welche Modelle stehen auf jeden Fall noch in ausreichender Stückzahl zur Verfügung?
Verfügbare Modelle sind durch unseren Direktvertrieb immer tagesaktuell auf der Website sichtbar, das ist für den Kunden transparent und von Vorteil. Mit der Erwartung, dass die Pandemie noch weit bis ins Frühjahr dauert und mit wärmeren Temperaturen und gutem Wetter die Nachfrage nach Fahrrädern typischerweise noch weiter steigt, gehe ich davon aus, dass der komplette Jahrgang 2021 weit vor dem Wechsel aufs Modelljahr 2022 ausverkauft sein wird.

Radon

Für den Direktversender aus Bonn antwortete Lars Wiegand, Brand Manager bei H&S Bike Discount. Das E-MTB-Fully Render soll ab KW 4/5 wieder lieferbar sein.

Kommt es aktuell zu Lieferengpässen bei manchen Teilen/Bikes?
JA X
NEIN

Wenn ja, bei welchen Modellen ist die Verfügbarkeit schlecht?
Bei den Modellen Skeen Trail AL und Swoop AL.

Hersteller Derzeit ausverkauft: das Skeen Trail AL.

Was sind Gründe für den Engpass?

Die sehr hohe Nachfrage, teils frühe Verfügbarkeit seit Sommer 2020 und Lieferengpässe bei diversen Zulieferern und Rahmenherstellern.

Welche Modelle stehen auf jeden Fall noch in ausreichender Stückzahl zur Verfügung?
Die Modelle Skeen Trail CF, Slide Trail, Jab, Swoop CF, Jealous CF ZR Team, ZR Lady. Auch das Render E-Fully wird in den nächsten zwei bis drei Wochen wieder lieferfähig sein.

Wann wird sich die Verfügbarkeit voraussichtlich wieder normalisieren?
Das ist aktuell schwer abzusehen. Bei uns sollten aktuell knappe Modelle spätestens im Herbst wieder verfügbar werden, aber auf den Markt bezogen ziehen sich die Lieferengpässe mit Sicherheit noch bis ins Jahr 2022.

Scott

Hersteller Für die Fachhandelsmarke Scott hat sich Christoph Brandhuber, Sales Manager Bike, zur Verfügbarkeit von 2021er-Rädern geäußert.

"Da sich unsere Bikes des Modelljahres 2021 bereits seit dem Spätsommer 2020 in Auslieferung befinden, konnten wir unsere Händler mit den von Ihnen vorbestellten Modellen bereits solide versorgen. Lieferungen erfolgen aktuell auch weiterhin und stetig. Allerdings ist die individuelle Nachorderfähigkeit aufgrund der im letzten Jahr stark gestiegenen und anhaltenden Nachfrage nach Fahrrädern deutlich begrenzter als in den vorangegangen Saisons. Ebenso kann es aufgrund der bekannten weltwirtschaflichen Herausforderungen zu Verzögerungen kommen."

Cube

Hersteller Die Fahrradfertigung von Cube in Waldershof in der Oberpfalz zählt zu den größten in Deutschland. Cube-Produktmanager Frank Greifzu erklärt, wie es um die Lieferfähigkeit von 2021er-Bikes der beliebten Fachhandelsmarke steht.

"Leider können wir als Fachhandelsmarke die Fragen nicht pauschal beantworten. Der Begriff "verfügbar" ist nicht eindeutig. Die Frage müsste eher lauten: Wo ist was verfügbar? Ist im Bike-Store Ware vorrätig? Hat der Händler noch freie Kapazitäten aus seiner Vororder oder kann gar Ware nachziehen? Wir als Hersteller haben keinen Bestandsüberblick über jeden Händler, den wir beliefert haben. Während ein Händler ausverkauft ist, kann es in der Nachbarstadt Shops geben, die das gewünschte Bike noch anbieten.
Der Münchner Flughafen hat keine dritte Startbahn, aber wir haben seit kurzem die dritte Montagelinie. In Zeiten, in denen wir mit vielen Widrigkeiten zu kämpfen haben, hilft uns das, unsere Fachhändler bestmöglich zu bedienen. Denn Ausfälle in unserem betrieblichen Ablauf, die wir kompensieren müssen, sind Fakt. Sowohl im Warenzufluss als auch beim Personal. Beispielsweise hält der angrenzende Bezirk Cheb/Eger den tschechischen Negativrekord mit Covid-19-Inzidenzwerten von über 1000!
Cube zahlt den tschechischen Kolleginnen und Kollegen Fahrtkostenzuschläge, dass sie wirklich solo pendeln, um das Risiko zu minimieren. Auch bieten wir wöchentliche Reihentests an und erfüllen natürlich alle Hygieneanforderungen. Trotzdem ist es unvermeidbar, dass Mitarbeiter/innen durch positive Fälle in deren Umfeld allein schon durch Quarantäne ausfallen. Wir fahren sukzessive die täglichen Stückzahlen auf ein Niveau hoch, wie es noch nie der Fall war.
Am Ende heißt es, Augen offen halten und – wenn es denn wieder möglich ist – auch einen weiteren Weg zum Händler einplanen."

Shimano

Robert Niedring Aktuelle Mangelware: Shimano-Anbauteile wie Kassetten, Kurbeln oder Scheibenbremsen. Für Shimano hat Michael Wild, Head of Marketing/PR von Paul Lange, unsere Fragen zur Verfügbarkeit beantwortet.

Kommt es aktuell zu Lieferengpässen bei manchen Teilen/Bikes?
JA X
NEIN

Wenn ja, bei welchen ist das der Fall?
Das lässt sich bei zigtausend Teilen nicht für jedes Produkt einzeln detailliert beantworten. Auch die Teile, die betroffen sind, sind je nach Komplexität unterschiedlich stark betroffen.

Was sind die Gründe für den Engpass?
2020 haben wir einen weltweiten Fahrrad-Boom gesehen, teilweise durch die Covid-19-Krise, aber auch durch die Fortführung der positiven Entwicklung des Fahrradfahrens, die wir in den meisten europäischen Märkten schon in früheren Jahren gesehen haben. Viele Menschen kaufen Fahrräder und Zubehör und man kann davon ausgehen, dass viel mehr Menschen im Moment in der Freizeit, zum Sporttreiben oder als Verkehrsmittel für kurze bis mittlere Strecken Fahrrad fahren. Dieser immense Anstieg der Nachfrage hat dazu geführt, dass unsere Kunden deutlich mehr Räder verkaufen und deutlich mehr Bestellungen bei uns aufgegeben haben, als ursprünglich angekündigt war. Diese immense Nachfrage übertrifft unsere Kapazitätsplanungen um ein Vielfaches und führt dazu, dass sich unsere Liefertermine verschieben.

Wann wird sich die Verfügbarkeit voraussichtlich wieder normalisieren?
Die aktuelle Nachfrage hängt von der Entwicklung der Covid-19-Situation und der in diesem Zusammenhang ergriffenen Maßnahmen der Regierungen in den verschiedenen Staaten und Ländern ab. Unter anderem davon, wie diese die Rohmaterial-Produktion in früheren Stadien der Lieferkette beeinflussen. Aber auch von der langfristigen, nachhaltigen Entwicklung des Radfahrens, die unter anderem beeinflusst werden könnte durch noch mehr Menschen, die aufgrund fehlender Alternativen in öffentlichen Transportsystemen aufs Fahrrad umsteigen, oder eine gesteigerte Fahrradnutzung für Freizeit- und sportliche Aktivitäten. Die aktuelle Auftragslage zeigt sich sehr positiv, aber Prognosen über den Bedarf bzw. die Nachfrage in der Zukunft sind gerade in der momentanen Situation extrem schwierig zu treffen. Dennoch glauben wir an ein anhaltendes Wachstum des Fahrradmarktes und haben unternehmensweit Maßnahmen ergriffen, um Strukturen zu schaffen, die es uns ermöglichen, die Produktion auszuweiten und die Situation besser kontrollieren zu können. Unser Produktions-Output im zweiten Halbjahr 2020 war höher als in allen vorangegangenen Perioden und für 2021 haben wir Vorbereitungen getroffen, um die Produktion nochmals um das 1,5-fache der aktuellen Möglichkeiten zu erweitern.

Sram/Rockshox

Max Fuchs US-Komponentenhersteller Sram: Szene-Insider behaupten, besonders Federelemente von Rockshox sind gerade schwierig zu bekommen. Maximilian Topp, PR- und Marketing-Mann von Sram, gibt Auskunft:

"2020 war ein Jahr, welches uns alle vor neue und bisher nicht dagewesene Herausforderungen gestellt hat und 2021 sicherlich weiterhin stellen wird. Trotz der harten Einschränkungen zu Beginn des Jahres haben wir in der Fahrradbranche das große Glück, dass viele Menschen die Natur und das Radfahren als Ausgleich und neues Hobby entdeckt haben.
Bei Sram genießt die Sicherheit unserer Mitarbeiter höchste Priorität. Durch die schnelle und flexible Anpassung an die neuen Gegebenheiten konnten wir Covid-19-Infektionen weitestgehend vermeiden und eine Vielzahl guter Erfahrungen mit neuen Kommunikationswegen, Home-Office-Modellen und Online-Schulungen für Händler sammeln. Viele der neuen Möglichkeiten mit Menschen auf digitalem Wege in Kontakt zu treten, haben sich als sehr effiziente Alternativen erwiesen und werden sicherlich unsere zukünftige Arbeitsweise beeinflussen.
Eine große Herausforderung und vorrangigste Aufgabe für uns als weltweit führender Komponenten-Hersteller ist es derzeit, die gestiegene Nachfrage nach unseren Produkten in allen Vertriebskanälen zu befriedigen. Zwar konnten wir durch frühzeitige Vorsichtsmaßnahmen in unseren weltweiten Produktionsstandorten und bei den Mitarbeitern Werksschließungen und Produktionsausfälle weitgehend vermeiden. Die Anpassung der Kapazitäten an die sprunghaft gestiegende Nachfrage nimmt trotz aller Maßnahmen und getätigten Investitionen in Kapazitätserweiterungen einige Zeit in Anspruch.
Auch wenn uns die aktuelle Situation noch einige Zeit begleiten wird, freuen wir uns doch über das nie dagewesene Interesse an Fahrrädern, welches auch eine große Chance ist, um den nötigen Umdenkprozess in der Verkehrsmobilität anzustoßen und dem Rad einen gebührenden Stellenwert einzuräumen."

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