Giant Trance X E+ jetzt in Aluminium

Adrian Kaether

 · 25.01.2022

Giant Trance X E+ jetzt in AluminiumFoto: Damien Rosso
Giant Trance X E+ jetzt in Aluminium
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Mit dem neuen Trance X E+ mit Alurahmen wird Giants E-All-Mountain erschwinglich. Für Vortrieb sorgt der Syncdrive 2-Motor in Kombination mit Akkus bis zu 750 Wh.

Ende vergangenen Jahres stellte Giant die Carbon-Versionen des neuen All Mountains Trance X E+ vor, nun folgen günstigere E-MTB-Modelle mit Alurahmen. Die müssen zwar ohne Technik-Schmankerl wie dem neuen Fox Live-Valve-System auskommen, bieten mit dem hochwertigen Syncdrive 2-Antrieb, dicken Akkus, starkem Fahrwerk und hochwertiger Ausstattung aber fast die gleiche Performance. Auch der Gewichtsnachteil durch den Alu-Rahmen soll sich mit 900 Gramm in Grenzen halten. Los geht’s ab 4899 Euro.

  Das Trance X E+ 3 ist das neue Einstiegsmodell der Giant-Palette und kommt mit Highend-Antrieb, aber günstigerem Fahrwerk. Preis: 4899 Euro, Gewicht laut Hersteller 24,52 Kilogramm.Foto: Damien Rosso
Das Trance X E+ 3 ist das neue Einstiegsmodell der Giant-Palette und kommt mit Highend-Antrieb, aber günstigerem Fahrwerk. Preis: 4899 Euro, Gewicht laut Hersteller 24,52 Kilogramm.
Verlagssonderveröffentlichung

Die Fakten zum Giant Trance X E+ 2022

  • Motor: Giant Syncdrive Pro2 (Yamaha PW-X3)
  • Akkukapazität: Bis zu 750 Wattstunden
  • Optionaler Range Extender: 250 Wh (479,90 Euro)
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Gewicht: circa 24,5 kg (Herstellerangabe)
  • Federweg: 150/140 Millimeter
  • Rahmenmaterial: Aluminium / Carbon
  • Drei Modelle ab 4899 Euro
  Wie auch in den teureren Modellen werkelt im Alu-Trance der Syncdrive Pro2 von Giant.Foto: Damien Rosso
Wie auch in den teureren Modellen werkelt im Alu-Trance der Syncdrive Pro2 von Giant.

Im Detail: Motor und Akku

Wie auch bei den teureren Carbon-Modellen des Giant E-MTBs kommt in den Trance X E+ mit Alurahmen der neue Giant Syncdrive Pro2 mit einem maximalen Drehmoment von 85 Newtonmetern (Herstellerangabe) zum Einsatz. Der Motor basiert auf Yamahas PW X3, wird aber durch eigene Schalter und Bedieneinheiten von Giant gesteuert. So kann die Unterstützung mittels Giants Ride Control App feingetuned werden.

  Die minimalistische Anzeige informiert über Akkustand und Unterstützungsstufe.Foto: Damien Rosso
Die minimalistische Anzeige informiert über Akkustand und Unterstützungsstufe.

Außerdem kann man dem Motor im Automatik-Modus „Smart-Assist“ auch selbst die Wahl der Unterstützungsstufe überlassen. So unterstützt das Aggregat stärker am Berg und bei Schlüsselstellen, hält sich gleichzeitig in der Ebene zurück, um Energie zu sparen. Befeuert wird der E-Antrieb durch schnelle Ladegeräte mit sechs Ampere und Akkus mit 750 Wattstunden, die man nach dem Lösen einer Sicherungsschraube wie gehabt aus dem Unterrohr entnehmen kann. Lediglich das günstigste Modell muss mit 625 Wattstunden und dem langsameren Ladegerät mit vier Ampere auskommen.

  Die Schalteinheit für den Motor ist formschlüssig in den Griff integriert.Foto: Damien Rosso
Die Schalteinheit für den Motor ist formschlüssig in den Griff integriert.

Fahrwerk und Geometrie zum Giant Trance E+

Typisch Giant ist auch die Geometrie des neuen Trance X E+. Die Kettenstreben fallen mit 473 Millimetern wie beim Carbon-Bike lang aus, die Front ist sehr flach, der Reach beträgt sportliche 482 beziehungsweise 489 Millimeter in Rahmengröße L. Damit das E-Mountainbike nicht zu unhandlich wird, bleibt Giant bei einem konservativen Lenkwinkel von 66,5 beziehungsweise 65,8 Grad. Die verschiedenen Geometrie-Werte entstehen durch den Flipchip in der Dämpfer-Wippe.

  Über den Flipchip in der Dämpferwippe lässt sich die Geometrie einstellen. Ein flacheres Setup für schnellere und ein steileres Setup für verwinkelte Trails.Foto: Damien Rosso
Über den Flipchip in der Dämpferwippe lässt sich die Geometrie einstellen. Ein flacheres Setup für schnellere und ein steileres Setup für verwinkelte Trails.

Der Radstand gerät trotzdem lang. Durch die flache Front fuhr sich zumindest das Carbon-Modell sportlich und Vorderrad-orientiert, vermittelte in steilem Gelände aber nicht die ultimative Sicherheit. Dafür konnte das Fahrwerk mit dem Hinterbau im bewährten Maestro-Design überzeugen und lieferte erstklassige Traktion bergauf und viel Gegendruck bergab. So fuhr sich das Carbon-Bike straff und direkt, kletterte exzellent und blieb trotz der Länge auf flacheren Trails erstaunlich lebendig – daran sollte auch das Zusatzgewicht von circa 900 Gramm durch den schweren Alu-Rahmen nicht zu viel ändern.

  Der Dämpfer mit Ausgleichsbehälter steckt nur im Topmodell der Alu-Palette. Alle Bikes kommen aber mit dem bewährten Hinterbau im Maestro-Design.Foto: Damien Rosso
Der Dämpfer mit Ausgleichsbehälter steckt nur im Topmodell der Alu-Palette. Alle Bikes kommen aber mit dem bewährten Hinterbau im Maestro-Design.

Ab 4899 Euro: die drei Alu-Modelle des Trance X E+

Drei Modelle des neuen Alu-Trance X E+ wird es geben. Das Einstiegsmodell für 4899 Euro muss noch mit dem kleineren 625-Wattstunden-Akku auskommen. Die Ausstattung mit Rockshox 35-Gabel, Deluxe-R-Dämpfer und Deore-Komponenten ist funktional, aber kein echtes Highlight.

  Für 5499 Euro gibt's beim mittleren Trance E+-Modell ein Fox-Performance-Fahrwerk, den größeren Akku mit 750 Wattstunden und einen Mix aus Deore- und Deore XT-Komponenten von Shimano. Gewicht laut Hersteller: 24,44 Kilogramm.Foto: Damien Rosso
Für 5499 Euro gibt's beim mittleren Trance E+-Modell ein Fox-Performance-Fahrwerk, den größeren Akku mit 750 Wattstunden und einen Mix aus Deore- und Deore XT-Komponenten von Shimano. Gewicht laut Hersteller: 24,44 Kilogramm.

Wer ein besseres Fahrwerk will, muss zum mittleren Modell für 5499 Euro greifen. Hier kommen dann Fox-Gabel und -Dämpfer in der Performance-Variante zum Einsatz. Das teuerste Alu-Modell erhält zusätzlich einen Dämpfer mit Ausgleichsbehälter und eine Komplettausstattung aus dem Deore-XT-Regal von Shimano für 6199 Euro. Giants hauseigene Vario-Sattelsstütze steckt in allen neuen E-Bikes und bietet 150 Millimeter Hub bei Rahmengröße M (L/XL: 170 Millimeter, S: 125 Millimeter).

  Mit einem Inbus wird seitlich der Akku entsichert, dann kann er nach unten aus dem Unterrohr entnommen werden. Der Gummi-Bumper verhindert, dass die Gabelbrücke ins Unterrohr einschlägt.Foto: Damien Rosso
Mit einem Inbus wird seitlich der Akku entsichert, dann kann er nach unten aus dem Unterrohr entnommen werden. Der Gummi-Bumper verhindert, dass die Gabelbrücke ins Unterrohr einschlägt.
  Das Topmodell des <a href="https://www.giant-bicycles.com/de/bikes-trance-x-eplus-2022" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Giant Trance X E+</a>  1 kostet 6199 Euro und wiegt laut Hersteller 24,6 Kilogramm.Foto: Damien Rosso
Das Topmodell des Giant Trance X E+ 1 kostet 6199 Euro und wiegt laut Hersteller 24,6 Kilogramm.

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