Die neue E-Bike-Serie von Silverback basiert auf einer Rahmenarchitektur, die der Hersteller als S-förmige Skelettstruktur bezeichnet. Diese Konstruktion unterscheidet sich von traditionellen Hardtail-Rahmen durch eine veränderte Geometrie, die laut Hersteller Kraftübertragung und Komfort in Einklang bringen soll. Die Rahmen werden in Deutschland gefertigt und bestehen aus recycelten Aluminiumlegierungen.
Die S-Tec Technologie verzichtet auf das herkömmliche Sitzrohr. Stattdessen soll die hintere Rahmenstruktur komfortorientiert mit den Bewegungen der Fahrenden arbeiten. Der Hersteller beschreibt das System als Seat Absorption Technology, das Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten absorbieren soll. In Kombination mit voluminösen Reifen, einer niedrigen Überstandshöhe und gezielter Rahmenflexibilität soll der Komfort maximiert werden. Silverback verspricht dadurch reduzierte Vibrationen, geringere Ermüdung auf langen Strecken und einfacheres Auf- und Absteigen. Die Kraftübertragung soll trotz der Flexibilität effizient bleiben.
Beide Modelle verfügen über innenverlegte Kabelzüge und einen integrierten Rahmenschutz. Der Akkuschutz besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Material. Der Akku lässt sich am Fahrrad oder separat laden. Ein lenkermontiertes Display zeigt Fahrinformationen an. Der USB-C-Ladeanschluss ermöglicht das Laden mobiler Geräte während der Fahrt. Die Beleuchtung ist fest integriert und wird über den Hauptakku versorgt. Front- und Rücklicht stehen zur Verfügung, sobald das Fahrrad eingeschaltet wird. Separate Ladegeräte für die Beleuchtung entfallen.
Der SilverRider MTB+ richtet sich an Fahrende, die abseits befestigter Wege unterwegs sind. Das Modell soll Trail-Tauglichkeit mit den Komforteigenschaften der Plattform verbinden. Der SilverRider FAT verwendet breitere Reifen für den Einsatz auf Sand, Schnee, Felsen und losem Untergrund. Die Reifen sollen zusätzlichen Grip und höheren Fahrkomfort bieten. Beide Modelle sind in fünf Rahmenfarben und sechs S-Tec-Farben verfügbar.
Die Rahmen entstehen in Deutschland in Kleinserienproduktion. Silverback behält dadurch Kontrolle über Qualität und Konsistenz während des Produktionsprozesses. Der Ansatz ermöglicht schnellere Designverbesserungen und strengere Qualitätskontrolle. Die Verwendung recycelter Aluminiumlegierungen reduziert Abfälle. Kürzere Lieferketten und lokale Produktion verringern die Umweltbelastung. Die Rahmen sind auf langfristige Haltbarkeit ausgelegt.
Die Silver Series wird über die deutsche Silverback-Zentrale vertrieben. Dort erfolgen Lackierung, Montage und Endkontrolle. Die Auslieferung der ersten Produktionsserie beginnt im Juli 2026. Beide Modelle kosten 4299 Euro.

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