​Zehn Jahre WahnsinnDarkfest 2026 hebt wieder ab!

Dimitri Lehner

 · 21.02.2026

Jetzt geht’s los: Mit dem Jeep nach oben, über Monster-Jumps bergab.
Foto: Eric Palmer
110-Fuß-Gap, Monster-Jumps, 38 Rider, ein Weinberg in Südafrika – das Darkfest feiert 2026 Jubiläum. Was als DIY-Projekt begann, ist heute das Maß aller Dinge im Freeriding. Wann? 14.-22. März 2026.

Wenn Sam Reynolds ruft, kommt die Weltelite. Zum zehnten Mal lädt der Brite 2026 ins Hellsend Dirt Compound auf der Vuurberg Wine Farm bei Stellenbosch. Das Darkfest ist längst mehr als ein Event – es ist ein Statement. Größer, weiter, kompromissloser.

Wer denkt, das sei der größte Jump – falsch gedacht! Hier flippt Sam Hodgeson über den 90 Footer. Der 110 Footer steht daneben.Foto: Eric PalmerWer denkt, das sei der größte Jump – falsch gedacht! Hier flippt Sam Hodgeson über den 90 Footer. Der 110 Footer steht daneben.

38 Fahrer aus elf Nationen stehen auf der Liste. Namen wie Freeride-Ikone Graham Agassiz, Rampage-Madman Szymon Godziek, Bike-Entertainer und Superstar Matt Jones oder der furchtlose Tom Isted, der den 110-Footer schon im Backflip genommen hat. Auch starke Frauen sind am Start: Vero Sandler, Vaea Verbeeck oder Cami Nogueira etwa.

Dieses Jahr leider nicht dabei, der langjährige Darkness-Fahrer Adolf Silva aus Spanien. Adolf hatte in den vergangenen Jahren mit seinen Front- und Backflips beim Darkfest für Sensationen gesorgt. Adolf ist während der letzten Red Bull Rampage so schwer gestürzt, dass er jetzt im Rollstuhl sitzt und daran erinnert, dass das Spiel mit der Schwerkraft nicht immer gut geht. Auch das gehört zum Gravity-Sport leider dazu.

Beim Darkfest brausen die Athleten eine Woche lang durch den Kurs – wenn Wind und Speed passen. Spezialität des Events: Die Athleten bewerten sich selbst und küren am Ende der Darkfest-Woche die Oueen und den King of Darkness – hoch begehrte Titel im Gravity-Universum.

​Als ich das erste Darkfest ins Leben rief, hätte ich mir nie träumen lassen, was daraus 10 Jahre später werden würde! Es hat meine kühnsten Träume übertroffen. Ich kann es kaum erwarten, mit den Vorbereitungen für dieses Jahr zu beginnen.
– Sam Reynolds

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Der Kurs? 110-Fuß-Gaps, also gut 33,5 Meter. Massive Step-ups. Kaum Sicherheitsnetz, viel Commitment. Reynolds selbst sagt, das Event habe seine kühnsten Erwartungen übertroffen. Und jedes Jahr beginne alles wieder bei null – Baggern, Shapen, Hoffen, dass der Wind mitspielt.

Matt MacDuff freut sich 2025 über den Titel KING OF DARKNESS: Chelsea Kimball ist die Königin der Dunkelheit.Foto: Syo van VlietMatt MacDuff freut sich 2025 über den Titel KING OF DARKNESS: Chelsea Kimball ist die Königin der Dunkelheit.

Wann findet das Darkfest 2026 statt?

Die Darkfest-Woche beginnt am 14. März und endet am 22. März. Für Zuschauer öffnet Darkfest am Samstag, 21. März 2026. Wer Freeride in seiner radikalsten Form sehen will, sollte sich diesen Tag vormerken. Auf Youtube posten die Athleten und Organisatoren Clips über das Event.

​Komplette Starterliste Darkfest 2026

  1. Sam Reynolds (Großbritannien)
  2. Clemens Kaudela (Österreich)
  3. Sam Hodgson (Großbritannien)
  4. Vero Sandler (Großbritannien/Neuseeland)
  5. Lukas Schäfer (Deutschland)
  6. Paul Couderc (Frankreich)
  7. Theo Erlangsen (Südafrika)
  8. Kaidan Ingersoll (USA)
  9. Edgar Briole (Frankreich)
  10. Daniel Ruso (Österreich)
  11. Elias Ruso (Österreich)
  12. Tom Isted (Großbritannien)
  13. Matt MacDuff (Kanada)
  14. Tomas Lemoine (Frankreich)
  15. Finley Kirschenmann (USA)
  16. Lucy Vaneesteren (Kanada)
  17. Vaea Verbeeck (Kanada)
  18. Alessio "Cornflakes" Tonoli (Schweiz)
  19. Dan Paley (Großbritannien)
  20. Ike Klaassen (Südafrika)
  21. Bienve Aguado (Spanien)
  22. Brendan Fairclough (Großbritannien)
  23. Chelsea Kimball (USA)
  24. Dylan Lamb (Südafrika)
  25. Cami Nogueira (Argentinien)
  26. Kaos Seagrave (Großbritannien)
  27. Graham Agassiz (Kanada)
  28. Chance Moore (Kanada)
  29. Matt Jones (Großbritannien)
  30. Robin Goomes (Neuseeland)
  31. Szymon Godziek (Polen)
  32. Talus Turk (USA)
  33. Vinny T (Frankreich)
  34. Vinny Armstrong (Neuseeland)
  35. Louis Reboul (Frankreich)
  36. Natasha Bradley (Großbritannien)
  37. Jack Schliemann (Südafrika)
  38. Chopper Fielder (Großbritannien)
Wilde Gesellen mit wilden Frisuren. | Grafik: DarkfestWilde Gesellen mit wilden Frisuren. | Grafik: Darkfest

Dimitri Lehner war Fallschirmjäger-Offizier, ist diplomierter Sportwissenschaftler und studierte an der renommierten Deutschen Sporthochschule Köln. Ihn fasziniert fast jede Disziplin des Funsports – Bewegung und Abenteuer prägen sein Leben. Seine neueste Leidenschaft: das Gravelbike. Damit fuhr er kürzlich von München an die Ostsee – und fand es herrlich. Und anstrengend. Herrlich anstrengend.

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