Neuer Fazua-Motor: Leiser, stärker, leichter? Neuer Fazua-Motor: Leiser, stärker, leichter? Neuer Fazua-Motor: Leiser, stärker, leichter?

E-MTB-Neuheiten 2022: Fazua Ride 60

Neuer Fazua-Motor: Leiser, stärker, leichter?

  • Florentin Vesenbeckh
 • Publiziert vor 2 Monaten

Mit dem neuen Antrieb Ride 60 will Fazua den Markt der Light-E-MTBs revolutionieren. Wir waren vorab zu einer exklusiven Werksbesichtigung und Probefahrt geladen. Der neue Motor im ausführlichen Check.

Der Evation-Antrieb von Fazua war ein echter Kracher für die E-Bike-Branche. Denn er läutete 2017 im Alleingang die Kategorie der Light-E-Bikes ein . Doch im Segment der E-Mountainbikes setzte sich der Antrieb nie so richtig durch. Mit der zweiten Motorengeneration, dem Ride 60, soll sich das jetzt ändern. Das junge bayerische Unternehmen will damit den Grundstein für eine neue Generation leichter E-MTBs legen.

Adrian Kaether Schlank, schlanker, Fazua: Der neue Ride 60 schmiegt sich elegant in den Tretlagerbereich von E-MTBs. Damit will Fazua schicke und sportliche Light-E-Bikes möglich machen.

Die Gründer von Fazua können stolz sein auf ihr Werk. Als klassisches Startup haben sie binnen fünf Jahren den Sprung von einer Studentenbude zum ernstzunehmenden Player im E-Bike-Business geschafft. Kürzlich ist sogar Automobilriese Porsche beim Ottobrunner Unternehmen eingestiegen . Doch, so kann man im Gespräch das Gefühl bekommen, ist da auch etwas, was die Macher nicht auf sich sitzen lassen wollen.

Während neue Bikes im Rennrad-, Gravel- oder City-Sektor mit dem Evation-Antrieb nur so aufpoppten, blieben E-Mountainbikes mit Fazua-Motor die Ausnahme. Ein kleiner Dämpfer für das Bike-begeisterte Team. Und genau das soll sich mit dem nagelneuen Antrieb Ride 60 jetzt ändern. Der Motor ist zwar kein reines Mountainbike-Produkt. Doch in der Entwicklung wurden alle Parameter kompromisslos auf den Einsatz an leichten E-MTBs ausgerichtet.

Adrian Kaether Die Kühlrippen an der Getriebeeinheit des Fazua Ride 60 sind das einzig sichtbare Element des Antriebs. Der Motor verschwindet im Unterrohr und kann anders als beim Vorgänger nicht mehr entnommen werden. Der Verzicht auf die 2-in-1 Konstruktion sollte jedoch leichtere Bikes und eine noch besser Performance ermöglichen.

Die Fakten zum Fazua Ride 60

  • Drehmoment: 60 Nm max.
  • Leistung: 450 W kurzzeitige Spitzenleistung, 350 Watt Dauerleistung
  • Gewicht: 1,96 kg (Herstellerangabe)
  • Akku: Fazua-Akku mit 430 Wh, entnehmbar (2,3 kg) oder fest verbaut (2,2 kg)
  • 3 Unterstützungsstufen, via App einstellbar

Adrian Kaether Chefsache: Florian von Wurmb-Seibel und Fabian Reuter, zwei der drei Fazua-CEOs, präsentieren einen frisch produzierten Ride 60 in den Ottobrunner Produktionshallen bei München.

Das ist neu am Fazua Ride 60

Der Fazua Ride 60 wurde vollständig neu entwickelt. Grundlegende Änderung: Der Motor ist nicht mehr aus dem Bike entnehmbar. Das war die Besonderheit des Ur-Fazua Evation. Stattdessen wird der Ride 60 fest im Tretlagerbereich verbaut. Er unterscheidet sich dennoch etwas von den meisten anderen Mittelmotoren am Markt. Denn Motor und Getriebe sind räumlich getrennt angeordnet, der Motor steht dabei senkrecht auf der Tretlagerachse. Das hat er mit seinem Vorgänger gemein.

Heißt: Das Getriebe im Tretlagerbereich fällt extrem kompakt aus, der Motor verschwindet im Unterrohr. So sind sehr schlanke Rahmen möglich. Auch technisch sieht Fazua in dieser Konstruktion Vorteile. Je kleiner die Öffnung im Tretlagerbereich, desto leichter kann der Rahmen konstruiert werden, da dünnere Wandstärken möglich sind. Eine ähnliche Bauform nutzt übrigens auch die kleine Schweizer Motorenschmiede Maxon beim Bikedrive Air .

Adrian Kaether Die Getriebeeinheit (rechts) ist von außen sichtbar, der Motor (links), verschwindet im Unterrohr des E-Bikes.

Mit knapp unter zwei Kilo ist der neue Antrieb nochmal deutlich leichter geworden. Fazua gibt 1,96 Kilo und maximal 60 Newtonmeter Drehmoment an, also etwas mehr als beim Vorgänger. Das Leistungsgewicht des Ride 60 ist auf dem Papier also schon mal richtig stark.

Zum Vergleich: Ein Shimano EP8, das Leichtgewicht unter den klassischen E-MTB-Antrieben, wiegt 2,65 Kilo, ist mit bis zu 85 Newtonmetern (Herstellerangabe) aber auch deutlich stärker. Der Specialized SL 1.1 hat ein ähnliches Gewicht wie der Fazua Ride 60, fällt mit 35 Newtonmetern aber deutlich schwächer aus. Der Light-Antrieb 2ESMag von BH, der in den iLynx-Modellen verbaut wird , wiegt 2,2 Kilo und liefert laut Hersteller maximal 65 Newtonmeter.

Die Produktion des Fazua Ride 60

7 Bilder

Die Fazua-Antriebe werden in Ottobrunn bei München produziert. Wir konnten einen Blick auf die Fertigung des Ride 60 werfen.

Akku: Der neue Fazua Energy 430

Auch der Akku ("Energy 430") wurde komplett neu entwickelt. Er liefert 430 Wattstunden und ist in zwei Varianten verfügbar. Als klassisch entnehmbarer Wechselakku (2,3 kg) oder zum festen Einbau im Unterrohr (2,2 kg). Andere Akku-Größen wird es vorerst nicht geben.

Hersteller, die sich für die entnehmbare Variante entscheiden, bekommen von Fazua eine fertige Einbaueinheit. Dabei hat sich Fazua Gedanken um einen bequemen Ein- und Ausbau, sowie eine geschickte Ausnutzung des Bauraums gemacht. Besonderheit des Energieträgers: Mit einer Nennspannung von 43 Volt orientiert er sich nicht an den üblichen Industriestandards von 36 bzw. 48 Volt. Warum? Die Fazua-Entwickler haben die aus ihrer Sicht ideale Kapazität und Bauform des Akkus festgelegt. In dieser Kombination ließ sich der Akku eben nur mit 43 Volt realisieren.

Energy 430: Der Akku des Fazua Ride 60

5 Bilder

Ottobrunner Optimum: Maximale Kapazität bei minimalem Bauraum ergibt bei Fazua 43 Volt Nennspannung.

Fazua-Remote und -Display

Die Bedienelemente sind ebenfalls komplett neu. An E-MTBs wird der Remote-Hebel (Ring Control) mit einer LED-Anzeige (LED Hub) auf dem Oberrohr kombiniert – dezent und unauffällig. Ein eigenes Display wird es von Fazua nicht geben, die LED Hub zeigt lediglich den Akkustand und die Unterstützungsstufen an.

Allerdings kommuniziert das System mittels ANT+ und Bluetooth mit Smartphones oder Bike-Computern, zum Beispiel von Garmin oder Wahoo. So können Biker auch umfangreiche Infos des Systems sichtbar machen. Ist ein solches Gerät am Lenker montiert, kann es über den USB-C-Port in der Hub geladen werden.

Adrian Kaether Die Bedieneinheit Ring Control sitzt unauffällig am Lenker und ermöglicht den Wechsel der Unterstützungsstufen. Durch seitlichen Druck kann auch ein Licht ein- und ausgeschaltet werden. Dieses seitliche Spiel und die Konstruktion aus Kunststoff verwässern allerdings das Schaltgefühl. Die Haptik könnte hochwertiger sein.

Adrian Kaether Das Gesamtsystem Fazua Ride 60 besteht aus Motor, 430-Wattstunden-Akku, der Ring-Control für den Lenker und der LED-Hub (unten rechts), die im Oberrohr Platz findet. Sie zeigt über farbige LEDs die gewählte Unterstützungsstufe und den Akkustand an und lässt sich zum Vorbau hin leicht nach oben anwinkeln. So wird ein USB-C-Port freigelegt um Smart-Geräte direkt über den Akku zu laden.

Fahreindruck: Der Fazua Ride 60 im Gelände

Auf einem Fazua-Prototyp konnten wir bereits ein paar erste Meter mit den neuen Ride 60 drehen. Allerdings war die Software an diesem Modell noch nicht final, was keinen aussagekräftigen Test zulässt. Einen ersten Eindruck können wir dennoch bereits schildern.

Der Antrieb ist nach wie vor sehr leise. Im Vergleich zu einem Bike mit Ride 50, das wir am selben Tag gefahren sind, sogar noch leiser. Allerdings können wir nicht sagen, ob das tatsächlich nur am neuen Motor oder auch an den unterschiedlichen Rahmenkonstruktionen liegt. Eines der Bikes hatte einen Alu-, das andere einen Carbon-Rahmen.

Ebenfalls nach wie vor top ist das Verhalten an der 25-km/h-Grenze. Nahezu unmerklich regelt der Antrieb ein und aus. Für einen Antrieb der Light-Klasse schiebt der Ride 60 auch in niedrigen Kadenzen ordentlich an. Mit der Beurteilung der Kraftentfaltung gedulden wir uns allerdings noch, bis wir ein Serienprodukt auf dem Trail oder auf dem Prüfstand testen können.

Adrian Kaether Trockentest mit dem Fazua Ride 60. Für einen Light-Motor fällt die Power anständig aus. Auch bei niedrigen Kadenzen in steilem Gelände lieferte der Motor im ersten Kurztest ein ausreichend hohes Drehmoment.

Bikes mit dem neuen Fazua Ride 60

Der Fazua Ride 60 hat das Licht der Welt erblickt. Auf das erste E-MTB mit dem neuen Motor müssen wir aber noch warten. Bis jetzt hat noch kein Hersteller ein Ride-60-E-Bike vorgestellt. Schuld daran sind nicht zuletzt die Lieferprobleme, die die Branche seit Beginn der Corona-Pandemie beuteln. Doch uns wurde versichert: Noch in diesem Jahr werden mehrere neue E-MTBs mit dem Light-Antrieb herauskommen. Auf unseren Social-Media-Kanälen bleibt ihr auf dem Laufenden!

Adrian Kaether Der schlanke Fazua-Prototyp gibt einen leisen Vorgeschmack, wie Bikes mit dem Ride 60 ausschauen könnten. Bisher wurde allerdings noch kein E-MTB mit dem neuen Motor vorgestellt.

FAZIT zum Fazua Ride 60

Wir haben lange darauf gewartet, dass sich der leise Fazua-Antrieb aus seiner starren Hülle pellt und mit einem etwas größeren Akku auch für sportliche E-MTBs noch interessanter wird. Das Ergebnis ist vielversprechend und geht in die richtige Richtung. Das Segment der Light-E-Bikes bekommt dadurch frischen Wind in die Segel. Für einen endgültigen Eindruck ist es aber noch zu früh. Wir sind sehr gespannt auf das Fahrverhalten des neuen Motors mit Seriensoftware und auf die Bikes, die die Hersteller mit dem Fazua Ride 60 auf den Trail zaubern.

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Themen: Fazua


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