Klein Attitude Zukunfts-Bike Klein Attitude Zukunfts-Bike

Meilensteine der MTB-Geschichte

MTB-Historie: Meilensteine

BIKE Magazin am 05.08.2009

Entwicklungshelfer: Sie waren die großen Vordenker und wandelten mit ihren Produkten das Mountainbiken vom Hippie-Dasein zum Volkssport. Die Meilensteine der MTB-Geschichte:

Stumpjumper: das erste Serien-Bike

Der College-Abschluss war in der Tasche und das Bier floss in Strömen. Wer den Ursprung des ersten Serien-Mountainbikes der Welt verstehen möchte, muss in das Jahr 1974 zurückblicken. Genauer: Zum Oktoberfest 1974 in München. Dort beschloss der heutige Specialized-Chef Mike Sinyard, sein Geld mit Radteilen zu verdienen. Kaum wieder in den Staaten, startete Sinyard mit 1500 Dollar Startkapital das Kapitel Specialized. Rahmenbauer Tom Ritchey war einer von Sinyards ersten Kunden. „Der erzählte mir von diesen neuartigen Mountainbikes”, erinnert sich Sinyard, der sich umgehend von Ritchey solch ein Bike schweißen ließ.

Specialized Stumpjumper als Erstauflage einer Serie

Das Specialized Stumpjumper war 1981 das erste Serien-Mountainbiker der Welt.

Mike Sinyard Specialized

Specialized-Chef Mike Sinyard

Damals waren Bikes nur über wenige kleine Garagen-Schmieden zu bekommen. „Das müsste anders laufen”, dachte sich Geschäftsmann Sinyard. So ließ er sich 1980 von Tim Neenan in Santa Cruz einen Rahmen bauen und gab davon unter dem Namen „Specialized” 450 Stück bei einer Firma in Japan in Auftrag. Knapp 750 Dollar kostete das erste Stumpjumper 1981. Die erste Serie verkaufte sich innerhalb weniger Wochen. Das Tor in die weltweite Radszene war aufgestoßen, Mountainbiken konnte vom Hippie-Spaß zur Sportart wachsen. Das Stumpjumper war somit das Urmodell aller Serien-Bikes, läuft mittlerweile seit 28 Jahren in unzähligen Modellvarianten und verkörpert die Tradition des Sports wie kein anderes Mountainbike.

Rock Shox One: die erste MTB-Federgabel

Am Anfang gab es ein Papier und geteiltes Leid. Paul Turner saß in der Rahmenschmiede seines Kumpels Keith Bontrager und diskutierte über den Entwurf eines Fullsuspension-Bikes. Bontrager beschränkte sich auf den Hinterteil, Turner übernahm die Federgabel. Was damals die Bike-Welt als Spinnerei abtat, war für Turner Logik. Motorrad-Rennfahrer und Honda-Schrauber hatte er viel Erfahrung mit Fahrwerken. Die Frage war eigentlich nur: Wie schrumpft man eine massive Motorradgabel auf Bonsai-Niveau zusammen. Monatelang tüftelten Bontrager und Turner an möglichen Konstruktionen. Den ersten Prototypen hielt Turner 1988, ein Jahr nach dem Entwicklungsbeginn, in den Händen. Er hatte es geschafft. fünf Zentimeter Federweg, Luft-Federung, Dämpfung mit Öl: eine Teleskop-Gabel. Der Rest der Bike-Welt griff sich an den Kopf. Wer braucht schon diesen Motorrad-Kram am Fahrrad? Scheinbar alle. Zwar setzte Turner die Gabel anfangs noch mit seiner Frau in der Garage zusammen, aber dann ging es Schlag auf Schlag: Der Komponenten-Riese Diacompe übernahm Fertigung und Vertrieb der Rock Shox. Tausend Gabeln wurden 1990 aufgelegt. Sechs Jahre später knackte man bei der Fertigung die Millionen-Grenze.

Rock Shox One MTB-Federgabel

Die Rock Shox One war die erste Federgabel mit 50 mm Federweg.

Gary Turner erste MTB-Federgabel

Paul Turner entwickelte die erste Federgabel.

Die erste Scheibenbremse

Ja, auch Bob Sticha kam aus dem Motorradsport. Und auch er verpflanzte die Gene der benzingetriebenen Räder an das Mountainbike. Aber von Anfang an: Der Prager Frühling war 1969 ein Jahr alt und der Tscheche Bob Sticha emigrierte in die Schweiz. Schnell von der Velo-Kultur infiziert, begann Sticha sich als wahrer Quell der Bike-Innovation zu entpuppen. Sei es mit Scheibenrädern, einem etwas albern anzusehenden Allradantrieb oder der Elastomer-Federgabel – Sticha paarte alles mit dem Bike, was sich am Motorrad fand. Die Scheibenbremse schien da nur eine Frage der Zeit zu sein, die 1990 beantwortet wurde. An der selbstentworfenen Gabel – wer dachte damals schon an eine Scheibenbremsaufnahme – montierte er den mechanischen Bremsanker. Weltmeister Albert Iten rannte Sticha die Garage ein und schraubte sich die Wunderwaffen gegen die Beschleunigung ans Bike. Sticha selbst inszenierte seine bremsende Revolution in der Presse und raste durch eine Bobbahn. Die Boulevardpresse titelte "Die haben alle eine Speiche locker", das ZDF hielt die Kameras darauf, der Geldsegen ließ aber auf sich warten. Bob Sticha blieb auf den meisten seiner Erfindungen sitzen. Nur die Scheibenbremse konnte er an Hope verkaufen.

Erste MTB Scheibenbremse

Seine erste MTB-Scheibenbremse verkaufte Erfinder Bob Sticha an Hope.

Bob Sticha erste Scheibenbremse MTB

Der Tscheche Bob Sticha erfand die erste Scheibenbremse fürs Mountainbike.

Komponenten-Giganten: Shimano XT und Klickpedale

Die beiden Partner hätten unterschiedlicher nicht sein können. Trotzdem brachte die Vernunftehe zwischen japanischen Entwicklern und amerikanischen Hippies in den Achtziger Jahren Zöglinge mit Kult-Potenzial hervor, die heute erwachsen geworden sind.

Shimano XT erste MTB-Schaltung

Die Shimano XT-Gruppe ist noch heute ein Maßstab für MTB-Schaltungen, 1982 wurde die erste präsentiert.

Seit 27 Jahren rasselt sie nun an den Bikes dieser Welt und ist der Inbegriff für Zuverlässigkeit: Die Shimano XT. Die Geschichte der Schaltgruppe, die noch heute der Maßstab für solide Mountainbike-Komponenten ist, begann mit einem Telefongespräch. Vier Stunden lang berichtete Yoshizo Shimano seinem Bruder Yozo von den amerikanischen Hippies, die sich mit ihren selbstgebauten Clunker-Bikes die kalifornischen Berge hinabstürzten. Ein Trend, der sich wie ein Lauffeuer verbreitete. Genauso schnell war bei den beiden Brüdern die Idee geboren, gemeinsam die erste Bike-Schaltung der Welt zu entwerfen. 1982, nur ein Jahr nach dem Telefonat, präsentierte das japanische Unternehmen auf den Messen in New York und Mailand die "XT M700" ("Cross Terrain"). Bergauf verfügten Biker nun per Lenkerschalthebel über sechs Schraubkränze und drei Kettenblätter, bergab bremsten Cantis anstelle von Schuhsohlen oder dampfenden Trommelbremsen. Dass die XT so schnell zur Serienreife gelangte, hatten die japanischen Entwickler auch ihren ausdauernden Testfahrern zu verdanken: Hippies wie Joe Breeze und Gary Fisher, die Yoshizo zu seiner kühnen Idee angeregt hatten.

Yozo Yoshizo Shimano Erfinder

Yozo und Yoshizo Shimano machten mit ihren Komponenten das Mountainbiken zum Massensport.

erstes Shimano Klickpedal

Auch die ersten Klickpedale gehen auf das Entwickler-Konto von Shimano.

Nur sechs Jahre später lieferte Shimano die nächste bahnbrechende Entwicklung. Als Shimano-Entwickler Kazuki Tanaka Anfang 1988 zusammen mit seinen Kollegen Okajima und Terada das erste Klickpedal entwarf, war die Lösung eines ernsthaften Problems zum Greifen nah: Der festen Verbindung von Mensch und Maschine. Bis es soweit war, fesselten Biker ihre Füße entweder mit Haken und Riemen ans Pedal oder strampelten auf Bärentatzen oder mit schmutzanfälligen Rennrad-Pedalen über die Trails. Auch hier halfen damals Praxistester bei der Entwicklung von der ersten Zeichnung der "Pedaling Dynamics"-Pedale bis zur Serienreife. Einer von ihnen war der Amerikaner Greg Herbold, der 1990 dank der neuen Geheimwaffe in Durango Downhill-Weltmeister wurde. Heute gehört das Klickpedal wie Kette ans Bike, zumindest im Cross Country. Ein Problem werden die Ingenieure jedoch nie in den Griff bekommen: den peinlichen Anfängersturz an der roten Ampel.

Kestrel Nitro: das erste MTB-Fully

Muskelkraft war einfach nicht sein Ding, Keith Bontrager stand eher auf PS-getriebene Untersätze als auf Fahrräder und schraubte Ende der Sechziger an Motocrossmaschinen herum. Zumindest bis zum Jahr 1979, als er sein erstes Rennrad zusammenschweißte. "Einfach so", wie Bontrager heute noch sagt. Aber genau aus dieser Laune heraus sollte sich eines der größten Kapitel der Bike-Geschichte entwickeln: Das erste Fully. Die harten Zeiten des Bikens fanden dabei 1987 ein jähes Ende. Keith Bontrager erhielt von der Bike-Schmiede Kestrel den Auftrag, das erste Fully der Welt zu bauen. Wer vorher etwas mehr Komfort auf seinem Bike haben wollte, hatte nur wenige Möglichkeiten: Fast luftleere Reifen oder ein gemuffter, butterweicher Alurahmen. Doch für echte Weicheier gab es keine Alternativen. Seine Erfahrungen als Motorrad-Konstrukteur halfen Bontrager bei der Konstruktion, doch er hatte keine Ahnung, wie er eine Federgabel bauen sollte. Paul Turner konnte helfen – auch wenn Turner dabei mit mehr Problemen kämpfte, als ihm lieb war. Auf der Bike-Messe 1988 in Long Beach konnte Keith Bontrager dann der aufgeregten Öffentlichkeit das erste Fully präsentieren. Wenn auch die Funktion des Dämpfers damals noch stark zu wünschen übrig ließ, das Kestrel Nitro markiete den Startschuss zur größten Revolution in der Entwicklung des Mountainbikes.

Kestrel Nitro erstes MTB-Fully

1988 präsentierte Keith Bontrager der MTB-Gemeinde das erste Fully, das Kestrel Nitro.

Keith Bontrager BIKE

Keith Bontrager tüftelte für die Bike-Schmiede Kestrel am ersten Fullsuspension-Mountainbike.

Der Eberminator: das erste U-Turn

Der Geist war willig, doch das Portemonnaie war schwach. Kaum spuckte die Industrie brauchbare Downhillgabeln auf den Markt, verzweifelte Wolfgang Ebersbach an seiner Finanzkraft. 1600 D-Mark sollte die Rock Shox Boxxer 1995 kosten. Für den  abfahrtsverliebten Studenten ein Betrag, der ihn in den Selbstbau trieb. Mit Teilen einer Mopedgabel, einer Handvoll maßgefrästen Teilen und viel Pioniergeist schraubte er seine erste Downhillgabel zusammen. Mit dem Fortschreiten seines Studiums verkaufte Ebersbach seinen Gabel typ 200 Mal, bis er kurz vor der Diplomarbeit stand. Doch anstatt verzweifelt an seinem Uniabschluss zu schreiben, legte sich der Freiburger eine andere Prüfung auf: die ultimative Abfahrtsgabel. 30 Zentimeter Federweg als Upsidedown-Konstruktion, standfester als alles bisher Dagewesene, kurz: Ebersbach baute den Eberminator.

Eberminator Downhill Gabel

Dickes Ding: Die Doppelbrücken-Federgabel, die sich „Eberminator“ nannte.

Wolfgang Ebersbach DH-Gabel

Wolfgang Ebersbach entwickelte die erste Federgabel, die man auch absenken konnte, um besser bergauf zu klettern. Mittlerweile sind Gabelabsenkungen wieder fast vom Markt verschwunden.

Gut, dachte sich die Abfahrtgemeinde, ist ja nur eine noch größere Gabel. Dachte sie, doch der Geniestreich steckte unter einem kleinen Rädchen am Gabelrohr. Um im Gondel-armen Schwabenländle mit diesem Monstrum die Berge hinaufzukommen, musste die Gabel im Niveau verstellbar sein. Dass Ebersbach mit diesem Rädle ein echter Geniestreich gelungen war, war ihm anfangs nicht bewusst. Erst Radkonstrukteur Peter Denk machte ihn darauf aufmerksam. "Wolfgang kam zu uns in die Werkstatt und hatte irgendein Detailproblem mit der Dämpfung. Als ich ihn fragte, was das denn für ein Rädchen da auf der Gabel sei, antworte er, dass er das zum Absenken der Gabel brauche. Der wusste überhaupt nicht, was er da Geniales gebaut hatte," erinnert sich Denk. Aus dem Rädle wurden Patente, aus den Patenten das erste U-Turn, das Rock Shox verbaute.

Klein Attitide: das Zukunfts-Bike

Gary Klein stand am Start des "Davis Double", einem 200-Meilen-Rennen. In diesem Moment wusste der 18-jährige College-Junge noch nicht, dass er einst die Zukunft des Mountainbikens verkörpern würde. Doch zumindest entdeckte Klein bei diesem Rennen seine Radsport-Leidenschaft. Er war so fasziniert, dass er sich dem Radclub des Massachusetts Institute for Technology in Boston anschloss. Bald drehte sich beim Chemiestudenten alles ums Radfahren. In Uni-Kursen eignete er sich die Kunst des Rahmenbaus an. Und mit 20 000 Dollar Startkapital aus einem Uni-Fonds wagten Klein und drei Freunde schließlich den Schritt in die Professionalität. Dabei war Klein von Anfang an klar: Stillstand bedeutet den Tod.

Klein Attitude Zukunfts-Bike

Für dieses Bike würden selbst heute noch eingefleischte Retro-Fans ihr Konto plündern: ein Klein Attitude.

Gary Klein Bikes Gründer

Gary Klein baute 1990 mit dem Attitude ein Bike, das Maßstäbe für die nächsten Jahre und neue Stanards setzte.

Mit dieser Einstellung gelang ihm 1990 sein Meisterstück – das Attitude. Das Bike protzte mit derart vielen Neuheiten, dass es wie ein Blick in die Kristallkugel wirkte. Um die Steifigkeit auf ein Maximum zu erhöhen, das Gewicht aber gleichzeitig auf ein Minimum schwinden zu lassen, hatte der Rahmen Cola-Dosen-dünne, voluminöse Alu-Rohre. Der Steuersatz war riesig und in den Rahmen geklebt, ebenso das Innenlager. Das Cockpit bildete eine Einheit, die Kabel verliefen im Rahmen, die Schweißnähte wirkten unsichtbar. Innovationen, die heute noch Standard sind – nur die Farben würden den heutige Geschmack wohl nicht mehr treffen.

Der Horstlink: der Viergelenker

Sie waren ihm einfach zu soft, diese Federungssysteme, die Anfang der Neunziger den Bike-Markt überschwemmten. Weich wie Sofas, bergauf Kraft raubend, bergab nervös. Mehr Rodeo ritt als Dressurpferd. Aber Horst Leitner hatte eine Mission: Er wollte Federn und Dämpfer zähmen. Mitte der Achtziger Jahre zog der Österreicher nach Kalifornien und begann dort mit dem Bau von Federelementen. Schnell wurde seine AMP-Bike-Gabel zum Kultobjekt und verkaufte sich tausendfach. Sein Hintergrund, klar, Motocross. Schon 20 Jahre vor dem ersten Fully zerbrach sich Leitner den Kopf darüber, Motorradfederungen möglichst antriebsneutral zu gestalten – damals in Diensten von Puch.

Horst Link Viergelenker Hinterbau

Das Gelenk, das vor und leicht unterhalb des Ausfallendes liegt, wird auch heute noch von Bike-Konstrukteuren verbaut.

Horst Leitner Horst Link Hinterbau

Der Österreicher Horst Leitner entwickelte nicht nur den HorstLink, sondern auch die AMP-Bike-Gabel.

Nur seinen eigentlichen Geniestreich, den erkannte er nicht: den HorstLink. "Ich hatte mich nur gefragt: Horst, was machst du da eigentlich, das braucht ja doch keiner," erinnert sich Leitner heute. Die Zweifel waren endgültig verflogen, als Specialized anrief. 1996 bekam Leiter das Patent auf seinen HorstLink. Der Patentschutz bezog sich auf das Gelenk, das vor und leicht unterhalb des Ausfallendes lag. Es bewirkte eine Momentabstützung, die das Federbein von Antriebs- und Brems einf lüssen unabhängig macht. Dieses kleine Gelenk zähmte die Dämpfer und ist heute noch Standard.

Der Moser Guide: die ersten Bike-Tourenführer

Radikaler kann ein Branchenwechsel kaum verlaufen als bei Elmar Moser: Moser machte Karriere beim Zigarettengiganten Philip Morris, bis ihm die Luft Mitte der Achtziger Jahre zu stickig wurde. Kurzerhand hängte er seinen Job an den Nagel, versauerte vor dem Fernseher und hatte eine Eingebung. Im Dritten lief gerade die Sendung "Bergauf, Bergab", in der Biker über die Trails jagten. Klar, das wollte er auch, kaufte sich ein Bike und stand frustriert mit einem Mountainbike-Führer im Wald. "Der war total beschissen," erinnert sich Moser an das Buch. Der Rest ist schnell erzählt und verschwimmt dennoch in Legenden. Moser fuhr alle Strecken mit dem Bike ab, malte, schrieb und vertrieb seine Tourenführer – egal ob Garda see oder Alpenvorland. Er wurde zum Propheten zehntausender Tourenfahrer und verschwand so plötzlich aus der Öffentlichkeit, wie er gekommen war. Was bleibt sind Routenführer, die sicher ans Ziel führen – auch in Zeiten von GPS.

Moser Bike Guide

Die Moser Bike Guides lotsten jahrelang zehntausende Mountainbiker über Gebirgs-Trails.

Elmar Moser BIKE Guide

Der Mann hinter den Moser Bike Guides: Elmar Moser.

BIKE Magazin am 05.08.2009
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