Fizik-SättelDrei neue Light-Versionen von Antares, Argo und Aliante

Julian Schultz

 · 01.03.2026

Fizik bringt drei neue Leichtbau-Versionen des Argo, Antares und Aliante auf den Markt.
Foto: Fizik
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Der italienische Hersteller Fizik bringt drei leichtere Versionen der Modelle Aliante, Argo und Antares auf den Markt. Die Serie spare 20 Prozent an Gewicht ein, verglichen mit den herkömmlichen Modellen. Der leichteste Schuh wiege damit lediglich 122 Gramm.

Mitten in der 3D-Welle im Sattel-Bereich präsentiert die italienische Zubehörmarke drei klassische Modelle mit Schaumpolsterung, die den Fokus auf das Gewicht legen. Die Modelle Argo R1 Light und Antares R1 Light richten sich an ambitionierte Radsportler, der Aliante R1 Light soll unbeschwerte Tage im Sattel ermöglichen. Die Neuheiten basieren auf einer mit Carbon verstärkten Nylonschale und einer EVA-Polsterung (Ethylen-Vinylacetat). Im Sinne des Leichtbaus verzichtet Fizik auf einen Bezug, verspricht aber eine rutschfeste Oberfläche. Das Gestell ist ebenfalls aus Carbon gefertigt.



Die neue Leichtbau-Kollektion von Fizik umfasst drei Modelle: Argo, Antares und Aliante.Foto: FizikDie neue Leichtbau-Kollektion von Fizik umfasst drei Modelle: Argo, Antares und Aliante.

Der Argo Light fällt wie das Schwestermodell durch sein Kurznasen-Design auf. Laut Herstellerangabe soll man dadurch auf dem Rennrad eine aggressivere und aerodynamischere Sitzposition einnehmen können.

Beim Gewicht reiht sich der Race-Sattel mit 149 Gramm knapp hinter dem Aliante Light ein. Das ebenfalls für den Wettkampfeinsatz konzipierte Modell wiege nur 122 Millimeter in der 140-Millimeter-Variante und ist damit die leichteste Sitzgelegenheit der neuen Fizik-Serie.

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Den meisten Komfort unter den Neuheiten soll der Antares Light bieten. Im Vergleich zu den Renn-Modellen ist er etwas breiter und länger, mit 144 Gramm aber ebenfalls bemerkenswert leicht.

Fizik bietet die Neuheiten gewohnt in zwei Breiten an: Den Argo und Aliante Light gibt es mit 140 und 150 Millimetern, beim Antares Light stehen 145 und 155 Millimeter. Aussparungen in der Satteldecke helfen einerseits natürlich, Gewicht zu sparen. Andererseits soll die Konstruktion den Druck auf den Dammbereich reduzieren. Mit 199 Euro kosten jedes Modell genau so viel wie das schwerere Pendant. Die Sättel sind ab sofort erhältlich.

Die wichtigsten Infos zum Argo Light von Fizik

Der neue Fizik Vento Argo R1 Light wiegt in der leichtesten Version 149 Gramm, so die Italiener.Foto: FizikDer neue Fizik Vento Argo R1 Light wiegt in der leichtesten Version 149 Gramm, so die Italiener.
  • Gewicht: 149 | 154 Gramm
  • Breiten: 140 | 150 Millimeter
  • Länge: 265 Millimeter
  • Höhe: 42 Millimeter (bei 75 Millimetern Breite)
  • Streben: Carbon, 7x9 Millimeter
  • Preis: 199 Euro

Die wichtigsten Infos zum Antares Light

Das leichteste Modell unter den Fizik-Neuheiten ist der Vento Antares R1 Light mit 122 Gramm bei 140 Millimetern.Foto: FizikDas leichteste Modell unter den Fizik-Neuheiten ist der Vento Antares R1 Light mit 122 Gramm bei 140 Millimetern.
  • ​​Gewicht: 122 | 128 Gramm
  • Breiten: 140 | 150 Millimeter
  • Länge: 268 Millimeter
  • Höhe: 46 Millimeter (bei 75 Millimetern Breite)
  • Streben: Carbon, 7x9 Millimeter
  • Preis: 199 Euro

Die wichtigsten Infos zum Aliante Light

Der für die Langstrecke gedachte Tempo Aliante R1 Light bringt laut Herstellerangabe 144 Gramm (140 Millimeter) auf die Waage.Foto: FizikDer für die Langstrecke gedachte Tempo Aliante R1 Light bringt laut Herstellerangabe 144 Gramm (140 Millimeter) auf die Waage.
  • ​​Gewicht: 144 | 148 Gramm
  • Breiten: 145 | 155 Millimeter
  • Länge: 277 Millimeter
  • Höhe: 44 Millimeter (bei 75 Millimetern Breite)
  • Streben: Carbon, 7x9 Millimeter
  • Preis: 199 Euro

Julian Schultz ist studierter Sportwissenschaftler und gelernter Sportjournalist und zeichnet für Tests von Kompletträdern verantwortlich. Vom Wettkampfboliden bis zum Gravelbike testet er die neuesten Modelle und hält die Augen nach aktuellen Trends offen. So auch bei der Tour de France, wo sich der Test-Redakteur seit 2022 auf die Suche nach technischen Details und Geschichten aus dem Fahrerlager macht.

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