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Maxxis hat mit dem Rekon einen modernen Klassiker im Programm, während der Dissector II (neu eingeführt für die 2025/2026er Saison) die Evolution eines der beliebtesten Hinterreifen für den Gravity-Bereich darstellt. Beide Reifen setzen auf Effizienz, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Aggressivität.
Der Dissector II wurde in Zusammenarbeit mit Downhill-Star Troy Brosnan weiterentwickelt. Er ist darauf ausgelegt, den Rollwiderstand eines Trail-Reifens mit der Seitenführung eines Downhill-Reifens zu kreuzen. Die Version II hat leicht optimierte Übergangsstollen erhalten, um das berüchtigte "Vagabundieren" in Schräglage zu minimieren.
Der Rekon ist der Inbegriff eines modernen Trail-Reifens. Er bietet deutlich mehr Fleisch und Grip als ein reiner Cross-Country-Reifen (wie der Rekon Race), bleibt aber leichtfüßig genug für lange Touren und viele Höhenmeter. Er ist ein technischer Kletterkünstler.
| Maxxis Dissector II | Maxxis Rekon | |
| Preis | 74,90 Euro >> hier erhältlich | 79,90 Euro >> hier erhältlich |
| Gummimischung / TPI | MaxxTerra / 60 | MaxxTerra / 60 |
| Karkasse / Größe | Exo / 29 x 2,4 | Exo+ / 29 x 2,4 |
| Labortest | ||
| Gewicht / Rollwiderstand | 951 g / 29,7 Watt | 885 g / 24,5 Watt |
| Reifenbreite / Reifenhöhe | 58 / 55,9 mm | 57,3 / 55,5 mm |
| Durchschlag / Durchstich | 310 mm / 127; 631; 286 N | 280 mm / 123; 566; 336 N |
| Praxistest | ||
| Kurvenverhalten | ■ ■ ■ ■ ■ □ □ □ | ■ ■ ■ ■ ■ □ □ □ |
| Traktion | ■ ■ ■ ■ ■ □ □ □ | ■ ■ ■ □ □ □ □ □ |
| Selbstreinigung | ■ ■ ■ ■ ■ □ □ □ | ■ ■ ■ □ □ □ □ □ |
| BIKE-Note | 2,91 | 2,91 |
Mit dem neuen Dissector II und dem Rekon schickt Maxxis die leichteste Trail-Reifenkombi mit nur 1836 Gramm in diesen Vergleich. Beide Reifen vertrauen auf die mittlere Gummimischung MaxxTerra, unterscheiden sich aber im Karkassenaufbau. Exo vorne und die etwas stabilere Exo+Karkasse am Hinterrad. Damit rollt der Dissector II mit minimalem Vorsprung am schnellsten, während der Pannenschutz jeweils im Mittelfeld rangiert. Im Vergleich zur Konkurrenz fällt der Dissector II recht schmal aus, bietet ein jederzeit berechenbares Handling, reicht aber nicht ganz an das Grip-Niveau von Conti und Schwalbe heran. In steilen, rutschigen Passagen kommen sowohl Vorder- als auch Hinterreifen früher ans Limit. Durch die niedrige Stollenhöhe am Hinterrad setzt sich das enge Profil bei nassen Bedingungen schnell zu und bietet mäßigen Nass-Grip. Im Vergleich dazu fühlt sich die Karkasse etwas steifer und damit weniger komfortabel an, was auch unser Belastungstest zeigt.

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