Test FahrradschaltungShimano Cues 4000 - günstigste E-Bike-Schaltung auf dem Prüfstand

Adrian Kaether

 · 01.06.2026

Die günstige Cues 4000 mit neun Gängen ist die Einstiegsschaltung von Shimano.
Foto: Georg Grieshaber

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Wie gut die günstige Klasse ist, zeigt die Shimano Cues 4000 im Test. Die E-Bike-Schaltung mit neun Gängen markiert für Tourenbiker den Einstieg in Shimanos hochwertiges Portfolio. Zuverlässige Funktion ohne Schnickschnack. Preis: knapp 135 Euro - Punkt.

Themen in diesem Artikel

BIKE-Fazit zur Shimano Cues 4000

Begeisterung zu entfachen, steht vielleicht nicht im Lastenheft der 4000er Serie. Dafür schaltet auch die günstigste Shimano Cues schon zuverlässig und bietet neun sinnvoll, auf Wunsch auch sehr breit abgestufte Gänge. Wer gute Funktion ohne Schnickschnack sucht, wird hier fündig.

​​Shimano Cues 4000: Die Fakten

ModellShimano Cues 40009R 1x9
Preis134 Euro
Gewicht1246 Gramm
Bandbreite418 Prozent
Kleinster Gang8,2 km/h

Preis und Gewicht sind Herstellerangaben und beziehen sich auf das komplette Schaltsystem mit Trigger und Schaltwerk >> hier erhältlich. Für den kleinsten Berggang legen wir standardisierte Parameter bei Reifengröße und Trittfrequenz und ein 40er Trekking-Kettenblatt zugrunde (28 Zoll, 47 Millimeter, 60 U/min).

Die Cues 4000 im Praxis-Test

​Teuer oder günstig, viele oder wenige Gänge. Selbst wir behalten selten den Überblick über alle Optionen im Shimano-Katalog. Bei der Die Cues 4000 ist es aber einfach: Sie ist die günstige Allround-Schaltung von Shimano und kommt mit 2x9 Gängen fürs normale Rad oder als 1x9 Schaltung, eher fürs E-Bike. Noch günstiger geht bei Shimano auch, mit der Essa (hier im Fahreindruck). Doch die meisten Hersteller fangen bei ihren E-Bikes mit der Cues 4000 als günstigster Option an.

Schön zu sehen: Die Cues gibt’s in verschiedenen Übersetzungs-Varianten für unterschiedliche Einsatzzwecke. Neben einer klassischen Variante mit 11 bis 36 Zähnen hinten für den City- und Trekking-Einsatz gibt’s die Cues 4000 auch mit einer Kassette mit 11-41 oder sogar 11-46 Zähnen, für maximale Bandbreite.

Diese Schaltung haben wir hier getestet. Sie bietet einen verhältnismäßig guten Berggang und eine breite Abstufung. Dafür fallen die einzelnen Gangsprünge gerade bei den leichten Gängen groß aus. Zusätzliche Features wie die Shadow-Plus-Dämpfung gibt es nicht, Haptik und Verarbeitung merkt man den Preisdruck an. Dennoch: Auch die günstige Cues tut zuverlässig das, was sie soll: Schalten!

Dank Linkglide ist die Cues 4000 wie alle Cues Schaltungen wenig verschleißanfällig. Der Schlüssel dazu ist ein erhöhter Materialeinsatz bei Kette und Kassette und ein auf weiches Schalten getrimmtes Steigverhalten der Kette.

Damit verspricht die Cues 4000 auch zum günstigen Kurs anhaltende Freude am Radfahren und macht auch am E-Bike eine gute Figur - anders als klassische Hyperglide-Schaltungen von Shimano, die gerade am E-Bike schon nach wenigen hundert Kilometern die Verschleißgrenze erreichen können.

Die Shimano Cues 4000 im Überblick

Stärken

  • Zuverlässige Funktion, auch zum niedrigen Preis
  • Linkglide verspricht eine gute Haltbarkeit
  • Auf Wunsch auch mit kleinem Klettergang

Schwächen

  • Entweder Bandbreite, oder feine Abstufung
  • Bedienung wenig knackig

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Adrian Kaether fährt am liebsten Mountainbikes auf rumpeligen Enduro-Strecken. Der Tech-Experte und Bike-Tester kennt sich aus mit Newtonmeter und Wattstunde, High- und Lowspeed-Dämpfung. Als Testleiter bei MYBIKE schaut Adrian auch gerne über den Tellerrand und testet Cargo-Bike und Tiefeinsteiger ebenso, wie die neuesten (E-)MTBs.  

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