Suunto Race 2GPS-Sportuhr im Test

Kristian Bauer

 · 03.01.2026

Suunto Race 2: GPS-Sportuhr im TestFoto: Suunto
Suunto Race 2
Das Navi am Handgelenk: GPS-Uhren mit Kartendarstellung sind ein nützlicher Begleiter – nicht nur beim Radfahren. Suunto hat mit der Race 2 den Nachfolger seiner erfolgreichen Multisportuhr vorgestellt. Wir haben die Uhr getestet.

Suunto hat mit dem Modell Race vor zwei Jahren die Konkurrenz ordentlich erschreckt: das Modell überzeugte mit einem sehr guten Display, guten Funktionen und einem attraktiven Preis. Die neu erschienene Suunto Race 2 ist eine komplett überarbeite Version.

Das neue Modell bietet in mehreren Bereichen kleine Verbesserungen. Insbesondere die Messung der Herzfrequenz am Handgelenk funktioniert genauer, der Prozessor wurde aktualisiert, das Display leicht vergrößert und das Gewicht reduziert. Die Akkulaufzeit ist phänomenal – man hat schnell vergessen, wo man sein Ladekabel hingelegt hat, weil man es so selten braucht.

Die GPS-Satelliten werden sehr schnell gefunden und die Verbindung ist stabil. Beim Sport ist die Uhr Spitze – die Smartwatch-Funktionen (Musik hören, Nachrichten verwalten etc.) können jedoch nicht mit Garmin mithalten.



Suunto Race 2 Navigation

Die Karten sind nicht vorinstalliert – man muss die Uhr erst mit einem WLAN verbinden. Über die Suunto-App stehen für die ganze Welt kostenlose Offline-Karten bereit, unterteilt in einzelne Regionen. Vor dem Urlaub also nicht vergessen, die Karte der Zielregion auf die Uhr zu laden.

Es handelt sich um OpenStreetMap-Karten (OSM), die für die meisten Ansprüche ausreichen. Die einfachere Darstellung ist bei schnelleren Sportarten vorteilhaft, um Strecke und Standort schnell zu erfassen.

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Dank der digitalen Krone kann man schnell hinein- und herauszoomen und daher auch auf dem Rad schnell Abzweigungen erfassen. Bei schneller Bewegung und Navigation nur übers Display ist die Race 2 die beste der drei Uhren, um durchs Gelände zu steuern.

Suunto Race 2Foto: SuuntoSuunto Race 2

Fazit Suunto Race 2 – GPS-Smartwatch im Test

  • Preis: 499 Euro (Edelstahl) >> hier erhältlich
  • Alleinstellungsmerkmal: Die digitale Krone, die während der Aktivität in Sekundenschnelle ein Hinein- oder Herauszoomen aus der Karte ermöglicht – das ist top. Gerüchten zufolge plant Garmin das für künftige Modelle auch.
  • Einrichtung: Die Inbetriebnahme der Uhr ist schnell erledigt und die Koppelung mit der Suunto-App bzw. Diensten wie Strava oder Komoot einfach. Lediglich der Download der gewünschten Karten über ein WLAN braucht Zeit. Wie auch bei Updates hängt man die Uhr dazu ans Ladekabel.
  • Karten: kostenlose Karten zum Download
  • Höhenmessung: Barometer + GPS
  • Displaygröße: 1,5 Zoll
  • Gewicht: 76 Gramm (Edelstahl)

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