Google Maps für Garmin-SmartwatchesJetzt links abbiegen - Navigation am Handgelenk

Marc Strucken

 · 12.07.2025

Google Maps für Garmin-Smartwatches: Jetzt links abbiegen - Navigation am HandgelenkFoto: Garmin
Google Maps für Garmin-Smartwatches: Navigation am Handgelenk

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Garmin integriert die Google Maps App in den Connect IQ Store für kompatible Smartwatches. Die kostenlose App ermöglicht Nutzern der Modelle Venu, Forerunner, Vivoactive und Fenix die Anzeige von Abbiegehinweisen am Handgelenk. Fußgänger und Radfahrer erhalten Navigationsanweisungen, während parallel Aktivitätsdaten aufgezeichnet werden können.

Garmin bohrt die Navigation seiner Smartwatches auf und integriert die Google Maps App in den Connect IQ Store. Ab sofort können Besitzer/innen kompatibler Modelle aus den Serien Venu, Forerunner, Vivoactive und Fenix die kostenlose App herunterladen und die bekannten Abbiegehinweisen von Google Maps direkt am Handgelenk lesen. Diese Neuerung verspricht eine ziemlich praktische Verbindung zwischen der Kartentechnologie von Google und den Wearables von Garmin.

So funktioniert die Integration von Google Maps

Einen kleinen Haken gibt es noch, so viel vorab: Die Nutzung der Google Maps App auf einer Garmin-Smartwatch setzt ein gekoppeltes Android-Smartphone voraus, Apple-Telefone sind bislang außen vor.

Nachdem man sein Ziel in der Google Maps App auf dem Smartphone eingegeben hat, werden die Navigationsanweisungen direkt an die Uhr übertragen. So lässt sich auf dem Fahrrad oder zu Fuß die Route verfolgen, ohne das Smartphone an den Lenker klemmen oder ständig aus der Tasche holen zu müssen. Die Uhr informiert über jede bevorstehende Richtungsänderung, wobei Fußgänger zusätzlich durch Vibrationen auf Abbiegungen aufmerksam gemacht werden.

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Detaillierte Navigationsinformationen am Handgelenk

Die Google Maps App auf der Garmin-Smartwatch bietet mehr als nur einfache Richtungsangaben. Wer mag, kann sich die nächsten drei Abbiegungen auf dem Display der Uhr anzeigen lassen. Diese Funktion ist gerade in komplexen städtischen Umgebungen oder auf unbekannten Routen recht nützlich, da sie eine vorausschauende Navigation ermöglicht und das Risiko minimiert, eine wichtige Abzweigung zu verpassen.

Nachdem man sein Ziel in der Google Maps App auf dem Smartphone eingegeben hat, werden die Navigationsanweisungen direkt an die Uhr übertragen. Auf dem Display der Uhr lassen sich bis zu drei Abbiegehinweise anzeigen.Foto: GarminNachdem man sein Ziel in der Google Maps App auf dem Smartphone eingegeben hat, werden die Navigationsanweisungen direkt an die Uhr übertragen. Auf dem Display der Uhr lassen sich bis zu drei Abbiegehinweise anzeigen.

Parallele Aktivitätsaufzeichnung

Ein besonderer Vorteil der Google Maps Integration auf einem Garmin Wearable liegt in der Möglichkeit, gleichzeitig die Aktivität aufzuzeichnen. Sportler/innen können während ihrer Trainingseinheit die Navigationsunterstützung nutzen, ohne auf die Erfassung wichtiger Leistungsdaten verzichten zu müssen. Die Garmin-Smartwatch zeichnet weiterhin Informationen wie zurückgelegte Distanz, Herzfrequenz und andere relevante Metriken auf, während sie gleichzeitig Abbiegehinweise anzeigt. Kurze Bike-Runde in einer unbekannten Stadt - kein Problem mehr.

Datensynchronisation und Kompatibilität

Nach Abschluss einer Aktivität können die aufgezeichneten Daten über Garmin Connect mit anderen Android Gesundheits- und Fitness-Apps synchronisiert werden. Diese Funktion nutzt Health Connect als Schnittstelle und ermöglicht es, Trainingsdaten in verschiedenen Fitness-Apps zu verwenden und zu analysieren.

Marc Strucken

Marc Strucken

Redakteur

Marc Struken ist leidenschaftlicher Bike-Journalist und Redakteur beim Delius Klasing Verlag. Nach Stationen in Hörfunk, Radio, TV und Online-Marketing bringt er seit 2022 seine Erfahrung in digitalen Content für BIKE, EMTB, FREERIDE und MYBIKE ein – ob Mountainbike, Gravel oder Rennrad.

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