Interview mit Nathalie Tanos

„Ein emotionales Erdbeben“

  • Henri Lesewitz
 • Publiziert vor 3 Monaten

Ein Sturz zwang Tarek Rasouli in den Rollstuhl, doch der einstige Freeride-Star prägt die Szene noch immer. Nathalie Tanos, Tareks Schwester und Geschäftspartnerin, erzählt ihre bewegende Geschichte.

Ihr Bruder Tarek war der erste deutsche Freeride-Star. Mitte der Neunziger stieg er vom BMX-Rennfahrer zum Mitglied der legendären Frorider auf, die mit atemberaubenden Stunts für Furore sorgten. Es war die Zeit, in der sich die Sportart Mountainbiken neu erfand. Aufwändig gedrehte Action-Videos wie "New World Disorder" oder "Kranked" brachten das Lebensgefühl in die Wohnzimmer. Die Fahrer, die von Klippen sprangen und durch Geröllfelder rasten, schienen wie die Herrscher über die Gesetze der Physik. Der Unfall von Tarek war ein Schock. Für die Szene. Aber noch mehr für sein persönliches Umfeld. Nathalie Tanos, die Schwester von Tarek, hat alle das hautnah mitbekommen. Obwohl sie, was die öffentliche Wahrnehmung anbelangt, schon immer ein bisschen im Schatten ihres berühmten Bruders stand, ist sie neben Tarek die Macherin bei Rasoulution . Die Vermarkungs-Agentur, die Events wie das Slopestyle-Spektakel District Ride organisiert und Szenestars wie Danny MacAskill und Fabio Wibmer betreut, befindet sich in einen Bürohochhaus im Norden Münchens. Dieses Jahr feiert Rasoulution 15-jähriges Jubiläum. Doch wegen der Corona-Krise und vieler abgesagten Events ist die Party-Laune etwas gedämpft. Im Büro ist es ungewöhnlich ruhig. Nathalie bittet in ihr Büro, das sich neben dem von Tarek befindet, und lümmelt sich in ihren orangenen Lederdrehsessel. Das Telefon klingelt. Doch Nathalie geht nicht ran. Sie ist voll auf das Gespräch konzentriert. Man merkt ihr an, dass es ihr nicht leicht fällt, ihre Geschichte zu erzählen. So richtig frei heraus hat sie das einem Medienvertreter gegenüber noch nie getan. Die Geschichte ist zu emotional. Doch heute beim Besuch des BIKE-Reporters will sie das tun. Was wohl mit der besonderen Verbindung von Tarek und BIKE zu tun hat. Mitte der Neunziger war er Foto-Fahrer für unser Magazin. Die Jobs und die daraus resultierenden Szene-Kontakte bewogen ihn schließlich, seine BMX-Karriere zu beenden und aufs Mountainbike umzusteigen. Der Beginn einer einzigartigen Laufbahn. Mit jenem furchtbaren Unfall am 23. Juli 2002 in Kanada als Wendepunkt – der so drastische Folgen hatte, gleichzeitig aber auch den Beginn von Tareks zweiter Karriere markiert.

Zum 15. Agentur-Jubiläum schenkten wir Tarek seinen BIKE-Titel von November 1996. Man beachte den Style! Lycra-Hose, DH-Helm, Klickies – aus heutiger Sicht ein modisches No Go. Damals absolut cool.  

Einer von Tareks alten Helmen, die in einer Vitrine im Büro ausgestellt sind.

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Tarek und Du seid früher zusammen BMX-Rennen gefahren, jetzt seid ihr auch bei Rasoulution ein Team. Ist die Leidenschaft fürs Biken bei Euch in der Familie genetisch veranlagt?

Naja, nicht ganz. Aber fast. Tarek hat früh mit BMX angefangen und ist dann auch Rennen gefahren. Irgendwann hat er zu mir gesagt: Komm doch mal mit zu einem Rennen zugucken, Nathi.’ Da habe mir gedacht: Okay, warum nicht? Die Atmosphäre bei den Rennen hat mir gleich gefallen. Die Leute waren alle supernett. Von dem Tag an war ich so ziemlich bei jedem Rennen dabei. Zusammen mit der Mama sind wir jahrelang durch ganz Europa gefahren.


Und dann wolltest Du das auch probieren?

Irgendwann fing ich an mich zu fragen, ob ich es nicht auch mal probieren soll. Ich war damals Fünfzehn und habe mir von meinem Ersparten mein erstes BMX-Bike gekauft. Ich glaube, ich war das erste Mädel, dass ein Redline 800 P hatte. Das war der absolute Knaller. Keiner konnte es glauben. Bin natürlich dieselbe Marke wie mein Bruder gefahren. Das hat mir großen Spaß gemacht. Ich war aber nie die große Technikerin und bin nach der Schule auch noch arbeiten gegangen, weshalb ich nie auf dem Level war wie Tarek. Ich bin aber Deutsche Meisterschaft gefahren und war auf dem Podium. Das war unsere BMX-Zeit. Irgendwann habe ich angefangen zu arbeiten und habe das mit dem BMX-Fahren nicht mehr gebacken bekommen. Tarek ist aufs Mountainbike umgestiegen. Bis eben 2002 der Unfall passierte.

Mit Fünfzehn kaufe sich Nathalie (weißes Trikot) vom selbst erarbeiteten Geld ein Redline 800 P, um wie ihr Bruder BMX-Rennen zu fahren.


Wie war Euer Verhältnis damals?

Das war schon eng. Tarek war damals aber sehr viel unterwegs. Er hatte nicht mehr so viel Zeit wie früher. Ich musste arbeiten und habe dann auch geheiratet. Es hat jeder sein Leben gehabt, um es mal so zu sagen. Wir haben aber viel telefoniert.


Habt ihr Tarek’s Karriere in der Familie mitverfolgt?

Natürlich. Das war auch ein Stück weit klar. Das Fahrrad war ihm immer total wichtig. Er hat ja auch die Schule abgebrochen wegen dem Sport. Zum totalen Missverständnis unserer Mutter übrigens. Ich weiß nicht, ob das Tarek schon mal erzählt hat. Dass er dann aufs Mountainbiken umgestiegen ist, fand ich schon cool. Damals war Mountainbiken aber noch kein richtiges Thema in der Öffentlichkeit. Man konnte sich erst mal gar nicht so richtig was vorstellen darunter. Richtig mitbekommen haben wir es erst, als die Fotos in den Magazinen kamen.

Coverboy Tarek: Der Titel der amerikanischen Bike von Juli 2001 ziert die Wand in Tareks Büro.


Beim BMX war Tarek ein erfolgreicher Athlet. Beim Biken war er plötzlich eine Art Rockstar. Wie hast Du das empfunden?

Das war schon verrückt. Wir haben uns natürlich für ihn gefreut. Tarek hat uns dann eines Tages erzählt, dass er in einem Film mitwirken wird. Der Dreh sollte in Kanada sein. Und…. (stockt) ….er rief uns vom Flughafen in Frankfurt aus an. Mein Mann ging ans Telefon. Er sagte, Tarek, bitte pass‘ auf. Es war wie ein Empfinden. Und ich hatte, es hört sich vielleicht verrückt an, genau in dieser Nacht einen Traum. Ich habe normalerweise keine Träume. Aber in dieser Nacht träumte ich, dass mein Bruder irgendwo runtergesprungen ist. Und dann war ich wach! Ich saß im Bett und habe geweint. Mein Mann fragte, was los sei. Ich sagte, keine Ahnung, ich habe von Tarek geträumt und hoffe, dass alles in Ordnung ist. Tja, und am nächsten Tag rief er aus dem Krankenhaus an. Das war ein emotionales Erdbeben. Ich habe sowas vorher noch nie erlebt. Wenn Eltern sich trennen, das ist schlimm. Aber das war noch mal eine ganz andere Nummer.


Wie bist Du damit umgegangen?

Das verändert einen auf verschiedene Weise.  Themen wie der Tod, oder Querschnittslähmung, versucht man als Mensch immer zu verdrängen oder auszublenden. Weil es zu krass ist. Man will sich mit negativen Sachen nicht zu viel beschäftigen. Aber in dem Fall war es jemand von der Familie. Ich konnte meinen Mann gar nicht mit ins Krankenhaus nehmen. Der hat nur geweint und das hätte Tarek nicht geholfen. Nachdem ich den Rücktransport nach Deutschland organisiert hatte, war ich fast täglich in der Klinik in Murnau. Und das ist nicht so, dass Du mal einen kurzen Krankenbesuch machst. In dem Zimmer waren noch zwei andere Patienten, die vom Hals abwärts gelähmt waren. So gesehen ging es Tarek sogar noch am besten. Er hatte ständig Besuch, es war der Wahnsinn. Aber es wurde uns dann auch von Seiten des Arztes ganz schnell gesagt, wie es aussieht. Also, das er wahrscheinlich nicht mehr laufen wird. Das ist schon was, womit man erst mal klarkommen muss. Mir war klar, dass ich jetzt funktionieren muss. Ich habe aber zum Beispiel gemerkt: Das mit dem Fahrradfahren, das geht nicht mehr. In dem Moment, wenn ich aufs Fahrrad gestiegen bin, ist mir schwarz vor Augen geworden und richtig schwindelig. Das war jedes Mal wie eine Panik-Attacke. Das hat etwa sieben Jahre bei mir gedauert. Das Thema Fahrrad war für mich erledigt. Es gab zwei Worte, die durfte keiner zu mir sagen. Und das waren Fahrrad und Kanada. Das war für mich ein rotes Tuch, das war erledigt.


Bei Tarek blieb Freeriden das zentrale Thema in seinem Leben. Man hatte fast den Eindruck, dass er sich nach dem Unfall noch mehr ins Thema hineinwirft. Er hat Rasoulution gegründet, den District Ride mitkreiert und den Mountainbike-Sport all die Jahre extrem beeinflusst. Woher nimmt er die Power? Er wirkt immer so positiv. 

Tarek ist auch wirklich ein positiver Mensch. Hat sich immer auf die positiven Dinge konzentriert. Es ist wahrscheinlich eine Typ-Sache. Aber natürlich bekommen wir in der Familie mit, dass es für Tarek auch schlimme Momente gibt. Die Gründung von Rasoulution war sicher ein wichtiger Schritt für ihn nach dem Unfall. Er hat sich gefragt: Was soll ich nun machen? Was er hatte, war sein Netzwerk. Ich verstehe Leute nicht, die sich darüber beschweren, was sie alles nicht haben. Ich glaube, das ist der falsche Ansatzpunkt. Wir sollten das nehmen, was wir haben und das Beste draus machen. Und Tarek hat eben dieses Netzwerk genommen, zunächst angefangen für BIKE zu schreiben und dann hat er die Agentur gegründet. Was nicht so sein Ding ist, ist der kaufmännische Teil. Das kann ich wiederum, und deshalb ergänzen wir uns ganz gut.

Das Verhältnis zwischen ihr und Tarek sei innig, sagt Nathalie. Die große Herausforderung im Job sei es, das "Bruder-Schwester-Ding" hin und wieder auszublenden.


Wie bist Du zur Agentur gekommen?

Das war 2012, als Tareks Geschäftspartnerin aus privaten Gründen aus der Agentur ausgestiegen ist. Da bin ich eingesprungen. Ich hatte ziemlich schnell mit den Athleten zu tun und war auch bei der Eurobike-Messe dabei, wo ich mit Tarek die Akquise gemacht habe. Wir waren total auf einer Wellenlänge. Das habe ich gleich gespürt. Wenn es um die Athleten geht, dann werden wir beide zu Löwen (lacht). Das hat mir schon getaugt. Das Thema Event kam so nebenbei. Ich war nicht aktiv im Event-Team. Aber so um 2014 herum bin ich verstärkt zu Events mitgegangen. Einmal war Tarek im Urlaub. Da hatte ich bei einem Event die Leitung und der Event war nicht nur ein voller Erfolg, sondern es war auch gleich seitens der Athleten die Akzeptanz da. Es hat einfach super Spaß gemacht. Da war für mich klar, dass ich genau da hingehöre (lacht). Dem Stress vor und während dem Event ist nicht jeder gewachsen. Entweder es liegt Dir, oder eben nicht.

Nathalie ist bei Rasoulution vor allem für den kaufmännischen Bereich zuständig. Buchhaltung sei nicht so Tareks Sache, verrät sie.

Durch den Job kennt Nathalie alle Stars der Freeride-Szene. Hier ist sie mit Frorider-Legende Brett Tippie zu sehen.


Gibt es einen, den Du besonders nett findest?

Da gibt es viele. (lacht) Natürlich auch der Danny (MacAskill / Anm. d. Redaktion), der ist total auf dem Boden geblieben. Aber auch Fabio (Wibmer / Anm. d. Redaktion) ist super nett. Wir nehmen ja eh niemanden unter Vertrag, nur weil er auf dem Podium steht. Die Zusammenarbeit muss passen. Den einen Lieblingsathleten habe ich aber nicht.

Eine Erinnerung an einen rauschenden Oktoberfest-Abend: Ein Prösterchen mit Danny MacAskill, der sich zur Feier des Tages in Tracht geworfen hat.


Gibt es auch Reibungen, wenn man als Bruder und Schwester so eng zusammen arbeitet?

Die Herausforderung ist, das Bruder-Schwester-Ding manchmal auszublenden –  nüchtern den Job zu machen und den nötigen gegenseitigen Respekt zu wahren. Wir machen das bei Rasoulution eh nach dem Äpfel-Birnen-Prinzip. Der eine hat Äpfel, Birnen und Trauben. Das sind drei Dinge, das ist echt viel. Der andere hat nur Kirschen. Aber die Kirschen, die er hat, die hat kein anderer. Und so hat jeder seine Früchte, die er mitbringt. Bei Rasoulution haben wir sozusagen einen Korb mit allen möglichen Früchten. Jeder hat seine Stärken und das bündeln wir. Ich muss auch sagen, dass Rasoulution für mich heilsam war. Ich weiß nicht, wo ich heute mit dem Thema Fahrrad wäre, wenn ich hier nicht angefangen hätte zu arbeiten.


Inwiefern?

Es hat mich dem Thema wieder nähergebracht. Aber die Blockade war lange Zeit trotzdem noch da. Wir hatten einen kanadischen Athleten, der fragte mich, ob ich nicht endlich nach Whister kommen würde. Ich sagte, ich weiß nicht, ob ich jemals nach Whistler kommen will. Er fragte, wieso denn nicht? Ich erzählte ihm von Tarek’s Unfall und da hat er erst mal nichts mehr gesagt. Irgendwann später in dem Jahr sagte ich zu meinem Mann, dass ich ein inneres Empfinden hätte; dass ich vielleicht doch nach Whistler solle. Und genau so haben wir es gemacht. Ich bin mit Tarek nach Kanada geflogen. Vorher hatten wir in der Familie ausgemacht, dass ich auf keinen Fall Biken gehe. Und dann waren wir mit einem Athleten im Gespräch und plötzlich steht der auf und sagt: Komm’ Nathalie, wir gehen in den Bikepark. Ich war total geschockt. Mir kamen die Tränen und ich bin erst mal raus gegangen. Als ich zurückkam sagte Tarek: Okay, alles easy, mach‘ das doch. Ich bekam dann ein Leih-Bike und eine komplette Ausrüstung. Ein Guide war auch schon da. Ich war in dem Land, wo mein Bruder den schweren Unfall hatte. Ich wusste gar nicht, wie mir geschah. Aber ich dachte auch: Kann es sein, dass ich jetzt diese ganze Geschichte los werde?

Nach Tareks Unfall konnte Nathalie jahrelang auf kein Bike mehr steigen. Inzwischen hat sie wieder Spaß am Mountainbiken.


Und, bist Du gefahren?

Ja. Und ich habe unterm Fahren geweint. Ich bin bekennende Christin und ich habe auf dem Bike gemerkt, wie Gott das ganze Ding von mir wegnimmt. Das war wie eine geistige Last, wie ein Schatten, der mir die ganzen Jahre lang die Freude am Biken genommen hatte. Ich saß dann drei Tage lang nur auf dem Bike.


Das Interview mit Tarek Rasouli, Deutschlands erstem Freeride-Star, lesen Sie in BIKE 10/20 – ab 1. September im Handel.

Themen: Danny MacAskillFabio WibmerFreerideInterviewJubiläumnewsletter_bike_2020_10_2Profi-SportUnfall


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