Regenoverall von Endura im Hardcore-Test Regenoverall von Endura im Hardcore-Test Regenoverall von Endura im Hardcore-Test

Einzeltest 2019: Overall Endura MT 500 One-Piece

Regenoverall von Endura im Hardcore-Test

  • Dimitri Lehner
 • Publiziert vor 2 Jahren

Der Endura-Regenoverall machte mich in den ersten Wochen dieses nassen Wetters glücklich. Regenwetter verlor seinen Schrecken.

Wolfgang Watzke Overall Endura MT 500 One-Piece *

Der schwarze Anzug blockte Schmodder ab wie Fort Knox Goldräuber – die Nässe musste draußen bleiben. Dazu kam der gute Schnitt mit angenehmem Tragekomfort und sinnvollen Details. So lässt sich die Kapuze über den Helm ziehen und das Top zum leichten Anziehen nach hinten wegklappen, der Kragen schließt gut ab, und Belüftungsschlitze unterstützen die ohnehin hohe Atmungsaktivität des Membrangewebes. 60000 g/m²/24 Std. soll die betragen – das heißt, dass in 24 Stunden 60000 g Wasserdampf durch einen Quadratmeter dieses Stoffes austreten können. Das ist verdammt viel – und tatsächlich fühlte sich das Klima im Inneren des One-Piece immer sehr angenehm an. Das darf man auch erwarten bei dem hohen Preis.

Ihr ahnt es – jetzt kommt das große Aber. Aber dann wurde mein Hintern nass. Von heute auf morgen. Da hatte sich die Membran vermutlich vom Sattel mürberubbeln lassen. Der Stoff lässt jetzt Wasser durch, bestätigte der Suter-Test. Der schottische Hersteller bietet eine 90-Tage-Zufriedenheitsgarantie. Die würde ich jetzt in Anspruch nehmen. Wir haben einen weiteren Anzug in Gebrauch – der ist noch dicht. Wir berichten weiter. Preis: 460 € (z.B. bei Rose * oder Wiggle * erhältlich).

Stärken   Passform, Details
Schwächen   Undicht, teuer

Fazit: super, wäre kein Wasser eingedrungen. So heißt es leider: nicht kaufen!


Arthus Chambre,Wolfgang Watzke Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 1/2019 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App 

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Themen: EnduraRegenoverallTest


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