5 Steigeisen im FREERIDE-Test 5 Steigeisen im FREERIDE-Test 5 Steigeisen im FREERIDE-Test

Test Pedale 2014

5 Steigeisen im FREERIDE-Test

  • Jeanette Borchers
 • Publiziert vor 7 Jahren

Pedale müssen Grip geben, ewig halten, dürfen keine Pins verlieren und nie knarzen. Wir haben fünf angesagte Flatpedals getestet.

Daniel Simon Test Pedale 2014: FREERIDE checkt 5 angesagte Flatpedals


Chromag "Contact"

Laut Hersteller machte Freeride-Star Brandon Semenuk bei der Entwicklung der "Contact" genaue Vorgaben. So sollen die Füße für Slopestyle-Einlagen besonders nahe an den Kurbeln positioniert werden können. Uns gefielen die "Contact" mit ihrer konkaven Oberfläche (in der Mitte abgesenkt). Die Standfläche ist schön breit und die 4-Millimeter-Pins erzeugen ausreichend Grip. An der Verarbeitung gibt’s nix zu meckern, dazu sind sie die günstigsten Pedale im Test. Die "Contact" gibt’s in mehreren Farben.

Preis: 135 Euro – Gewicht: 394 g* – Höhe: 1,6 cm – www.shocker-distribution.com


Unsere Bewertung: **** (max. 6 Sterne)

Daniel Simon Chromag "Contact"


Sixpack "Skywalker"

Bling-Bling – die "Skywalker" sehen mit ihrer freiliegenden Achse besonders schick aus. In der Praxis erzeugen die Pedale enormen Grip, die langen Pins pieksen in die Schuhsohle wie ein Nagelbrett und auf der breiten Standfläche steht es sich angenehm – und das ohne dass die Schuhsohlen an den rotierenden Achsen Quietschgeräusche erzeugen. Für 100 Euro Aufpreis bekommt man den "Skywalker" auch mit Titanachse. Das spart Gewicht. Beide Modelle gibt’s in sieben Farben!

Preis: 150 Euro – Gewicht: 376 g* – Höhe: 1,5 cm – www.sixpack-shop.com


Unsere Bewertung: ***** (max. 6 Sterne)

Daniel Simon Sixpack "Skywalker"


Hope "F20"

Die englische Edelschmiede Hope entwickelte das "F20" für den Hardcore-Einsatz. Und tatsächlich, all unsere Bikepark-Besuche, DH-Missionen und das Geblockere auf alpinen Trails ließen das Pedal – bis auf ein paar Schrammen – unbeeindruckt. Auf dem fein gearbeiteten "F20" mit seinen Querrillen steht man bequem. Die abgerundeten 4-Millimeter-Pins sorgen für satten Grip. Angenehm: Links und Rechts sind markiert, das erleichtert die Montage. Wem Silber nicht gefällt, kann aus fünf weiteren Farben wählen.

Preis: 150 Euro – Gewicht: 388 g* – Höhe: 1,5 cm  – www.hopetech.com


Unsere Bewertung: ***** (max. 6 Sterne)

Daniel Simon Hope "F20"


DMR "Brendog"

Für das Signature-Pedal von Whipmaster Brendan Fairclough hübschten die Jungs von DMR ihr erfolgreiches Pedal "Vault" auf. Das "Brendog" kommt in dezentem Pistolen­lauf-Schwarz daher, es ist nicht so modern abgerundet wie bei Race Face, dennoch zeigte es in der Praxis seine Qualitäten. Die große Auflagefläche sorgt für einen
sicheren Stand und liefert dank der langen 5-Millimeter-Pins satten Grip. Super: Es werden 25 spitzere "Moto-Pins" mitgeliefert. Wermutstropfen: "Brendog" ist das schwerste Pedal im Test und bei Steinkontakt ist der Lack schnell ab.

Preis: 149 Euro – Gewicht: 428 g* – Höhe: 1,7 cm – www.cosmicsports.de


Unsere Bewertung: **** (max. 6 Sterne)

Daniel Simon DMR "Brendog"


Race Face "Atlas"

Mit nur 349 Gramm sind die Race Face "Atlas" die leichtesten Pedale im Testfeld. Auffällig: die abgerundete Form – sehr schick! Der 1,2 Zentimeter dünne, eloxierte Pedalkörper wirkt hochwertig. Die außenstehenden Pins sind angewinkelt, um sich noch besser in die Sohle zu beißen. Der Praxistest bestätigt den ersten Eindruck: Auf der großen Auflagefläche steht man bequem mit viel Grip – so muss das sein! Nervig: die obligatorischen Unterlegscheibe gehen bei Pedalwechsel leicht verloren. Gibt’s in vier Farben.

Preis: 160 Euro – Gewicht: 349 g*– Höhe: 1,2 cm – www.bikeaction.de


Unsere Bewertung: ***** (max. 6 Sterne)

Daniel Simon Race Face "Atlas"


* Gewicht pro Paar.
** Die Bewertung ermittelten wir in einem Praxis-Check (Funktion, Grip, Pin-Tausch) unter Berücksichtung des Gewichts. Langlebigkeits- oder Sicherheitstests (Bruchtest) im Labor haben wir nicht durchgeführt.

Themen: PedaleTest


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