Downcountry-SpaßgerätMehr Hub, mehr Gaudi? Das Transition Spur V2

Laurin Lehner

 · 03.03.2026

Auch das ist Downcountry. Loam-Alarm!
Foto: Transition Bikes
Das Transition Spur hat eine Frischzellenkur bekommen. Mit jetzt 130/120 mm Federweg, Flipchip-Option und überarbeiteter Hinterbau-Kinematik will das Singletrail-Biest bei Downcountry-Fans ordentlich punkten.

Zwischen Cross-Country-Racer und Trail-Fully will sich das neue Spur V2 positionieren. Transition verleiht seinem Downcountry-Bike dafür in der zweiten Generation mehr Federweg und stattet es mit neuen Detail-Lösungen aus. Das Carbon-Rahmenset kostet 3.399 Euro, die XT-Di2-Variante 7.999 Euro.

Mehr Federweg, vertrauter Charakter

Herzstück des Spur V2 bleibt das Flex-Stay-Design. Die Konstruktion setzt auf gezielten Hinterbau-Flex statt zusätzlicher Lagerpunkte und soll so direktes Feedback mit zusätzlicher Traktion verbinden. Die überarbeitete Kinematik arbeitet progressiv: sensibles Ansprechverhalten zu Beginn des Hubs, stabile Unterstützung im mittleren Bereich und hohe Reserven bei größeren Schlägen.

Am Heck stehen 120 Millimeter Federweg zur Verfügung. Die Progressionskurve soll Durchschläge reduzieren und gleichmäßige Unterstützung über den gesamten Federweg bieten. Laut Hersteller wurde die Charakteristik der ersten Generation weiterentwickelt, ohne ihren Grundgedanken zu verändern.

Downcountry-Waffe: Das Transition Spur V2. Jetzt mit mehr Hub.Foto: Transition BikesDowncountry-Waffe: Das Transition Spur V2. Jetzt mit mehr Hub.

130 Millimeter vorn und Feintuning per FlipChip

An der Front kommt eine FOX 34 Float SL mit 130 Millimetern Federweg zum Einsatz. Transition hat Rahmen und Kinematik gezielt auf diese Gabel abgestimmt. Per FlipChip lässt sich die Geometrie anpassen: Der Lenkwinkel verändert sich um 0,5 Grad, die Tretlagerhöhe um 7 Millimeter. Damit soll sich das Bike zwischen renntauglicher Direktheit und zusätzlicher Laufruhe variieren lassen. Transition sieht das Einsatzspektrum von XC-Rennen über Downcountry-Terrain bis hin zu anspruchsvolleren Trail-Runden mit technischen Abfahrten.

Per FlipChip lässt sich die Geometrie anpassen: Der Lenkwinkel verändert sich um 0,5 Grad, die Tretlagerhöhe um 7 Millimeter.Foto: Transition BikesPer FlipChip lässt sich die Geometrie anpassen: Der Lenkwinkel verändert sich um 0,5 Grad, die Tretlagerhöhe um 7 Millimeter.
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Integration im Rahmen

Praktische Details rücken ebenfalls in den Fokus. Die integrierte B.O.O.M. Box bietet Stauraum im Unterrohr. Züge und Leitungen verlaufen vollständig intern; neue Headtube-Ports sollen Geräusche minimieren. Ein Bauteil namens „Loam Hat“ schützt sensible Bereiche vor Schmutz und Feuchtigkeit. Die von innen zugängliche Pivot-Hardware soll Wartungsarbeiten erleichtern und gleichzeitig die Lager besser vor Verschmutzung bewahren. Transition beschreibt das Fahrverhalten als agil, lebendig und kurvenfreudig – mit direktem Feedback vom Untergrund.

Die integrierte B.O.O.M. Box bietet Stauraum im Unterrohr. | Transition BikesDie integrierte B.O.O.M. Box bietet Stauraum im Unterrohr. | Transition Bikes

Modelle, Farben und Preise

Das Spur V2 ist als Carbon-Rahmenset in den Farben Nightshade und Frostberry erhältlich, jeweils in den Größen S bis XL. Der Preis liegt bei 3.399 Euro. Die Komplettversion Spur Carbon XT Di2 setzt auf eine elektronische Schaltung von Shimano und kostet 7.999 Euro. Beide Varianten sind ab Mitte März 2026 in Deutschland und Österreich verfügbar.

Die Geo-Daten auf einen Blick.Foto: Transition BikesDie Geo-Daten auf einen Blick.

Transition Spur V2: Technische Daten

  • Federweg vorn: 130 mm
  • Federweg hinten: 120 mm
  • Gabel: FOX 34 Float SL
  • Rahmen: Carbon, Flex-Stay-Design
  • FlipChip: ±0,5° Lenkwinkel, ±7 mm Tretlagerhöhe
  • Rahmenstaufach: B.O.O.M. Box integriert
  • Kabelführung: intern mit Headtube-Ports
  • Größen: S–XL
  • Farben: Nightshade, Frostberry
  • Preis Rahmenset: 3.399 Euro
  • Preis XT Di2: 7.999 Euro
  • Verfügbarkeit: ab Mitte März 2026
Downcountry-Habitat: Hoch, runter, entlang.Foto: Transition BikesDowncountry-Habitat: Hoch, runter, entlang.

Laurin Lehner

Laurin Lehner

Redakteur

Der gebürtige Südbadener Laurin Lehner ist laut eigenen Angaben ein lausiger Racer. Vielleicht fasziniert ihn deshalb kreatives, verspieltes Biken. Für ihn zählt nicht, wie schnell man von A nach B kommt, sondern was dazwischen passiert. Lehner schreibt Reportagen, interviewt Szene-Größen und testet Produkte und Bikes - am liebsten welche mit viel Federweg.

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