Leichte E-Bikes im BIKE-TestDie besten Light-E-MTBs 2025

Peter Nilges

 · 01.01.2026

Best of Test 2025: Die besten Light-E-MTBs aus diesjährigen BIKE-Tests
Foto: Max Fuchs
​Bei den E-MTBs der Light-Kategorie ist der Name Programm. Durch kompaktere und leichtere Motoren sowie kleinere Akkus liegen die Gewichte teils unter 19 Kilo und beflügeln das Handling. Das sind die sechs besten Modelle aus den BIKE Tests in 2025 - ab 5000 Euro.

Kategorie: Light-E-MTB

  • ​Preisklasse: ab 5000 Euro
  • Gewicht: 18,5-20,9 Kilo
  • Federweg: 140-170 mm

​Amflow PL Carbon Pro 600

Amflow PL Carbon Pro 600Foto: Max FuchsAmflow PL Carbon Pro 600
  • Preis: 9799 Euro >> hier erhältlich
  • Gewicht: 19,8 kg
  • Getestet in: BIKE 03/25
  • Federweg: 160/150 mm
  • Motor: DJI Avinox M1
  • Akku: DJI, 600 Wh, fest verbaut

Kaum ein Bike wurde dieses Jahr derart gehypt wie das PL Carbon der DJI-Marke Amflow. Mittlerweile sind zahlreiche andere Hersteller auf den Zug aufgesprungen und nutzen die beeindruckende Power des DJI-Avinox-Motors. Das Amflow PL Carbon bringt extrem niedriges Gewicht und massig Motorpower unter einen Hut. Die Fahreigenschaften des straff abgestimmten Bikes sind gelungen, aber nicht außergewöhnlich. Eher Trail-Tourer als Enduro, dafür ein spaßiges Powerbike für eine sportliche Zielgruppe.

Vor- und Nachteile

  • Plus: enorme Motorleistung; richtig leicht und gut ausgestattet
  • Minus: Akku fest verbaut; kratzempfindlicher Lack; keine kleinen Größen verfügbar
​Richtig leicht und dabei viel Power – das schafft derzeit nur DJI. Bei allen anderen muss man Kompromisse eingehen. - Max Fuchs, BIKE-Redakteur

​Cube Stereo Hybrid One44

Cube Stereo Hybrid One44Foto: Max FuchsCube Stereo Hybrid One44
  • Preis: 4999 Euro >> hier erhältlich
  • Gewicht: 18,7 kg
  • Getestet in: BIKE 05/25
  • Federweg: 140/140 mm
  • Motor: Bosch Performance SX
  • Akku: Bosch Compact Tube 400, fest verbaut

Cube beweist, dass die Light-Kategorie auch mit kleinerem Budget funktioniert. Das AMS Hybrid One44 Race gibt sich durchweg ausgewogen und begeistert vor allem mit hohem Fahrspaß bei sehr geringem Gewicht. Trotz des Sparzwangs fällt die Ausstattung zwar nicht glanzvoll aber durchweg solide und stimmig aus. Dank der gemäßigten Geometrie und nur 18,7 Kilo entpuppt sich das Cube im Gelände als handlicher Trail-Flitzer mit natürlichem Mountainbike-Handling.

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Vor- und Nachteile

  • Plus: super leicht; ausgewogenes Handling; stimmige Ausstattung
  • Minus: Akku fest verbaut; Motor klappert

​Propain Sresh SL

Propain Sresh SLFoto: Max FuchsPropain Sresh SL
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  • Preis: 6564 Euro
  • Gewicht: 19,3 kg
  • Getestet in: BIKE 11/25
  • Federweg: 160/150 mm
  • Motor: TQ HPR 60
  • Akku: TQ, 360 Wh, entnehmbar

Als kleiner Bruder des Powerbikes Ekano kommt das neue Sresh SL mit etwas knapperem Federweg, Light-Motor aber entnehmbarem Akku daher. Mit einer modernen aber dennoch unkomplizierten Geometrie und einem exzellenten Fahrwerk leistet sich das neue Propain Sresh SL kaum Schwächen und bietet Komfort und Schluckvermögen. Der leise TQ-Motor passt dabei ideal ins Konzept. Dank des Konfigurators gibt es umfangreiche Auswahlmöglichkeiten hinsichtlich Ausstattung, Akku- und Laufradgröße.

Vor- und Nachteile

  • Plus: Fahrwerk und Handling; leichte Akku-Entnahme; online konfigurierbar
  • Minus: trotz Online-Versand eher teuer; anfällig für Knarzen

​Rocky Mountain Instinct Powerplay SL C70

Rocky Mountain Instinct Powerplay SL C70Foto: Max FuchsRocky Mountain Instinct Powerplay SL C70
  • Preis: 9700 Euro
  • Gewicht: 20,3 kg
  • Getestet in: BIKE 04/25
  • Federweg: 150/145 mm
  • Motor: Rocky Mtn Dyname S4 Lite
  • Akku: Rocky Mtn, 480 Wh

Auch als Light-E-MTB kann die Rocky-Mountain-Plattform voll überzeugen. Das intuitive Handling sticht aus der Masse heraus und macht das Bike zur Offenbarung auf dem Trail. Flacher Lenkwinkel und lange Kettenstreben schaffen Souveränität, wenn es schnell zur Sache geht. Zudem vermittelt der Hinterbau mehr als die nominell angegebenen 145 Millimeter Federweg. Der Motor ist dynamisch und spaßig zu fahren, der raue Charakter bleibt aber gewöhnungsbedürftig.

Vor- und Nachteile

  • Plus: herausragendes Handling; starkes Fahrwerk; hohe Fahrsicherheit; sehr leise bergab
  • Minus: raues Tretgefühl; Kurbelaufsetzer im technischen Gelände

​Yeti MTe T3 X0

Yeti MTe T3 X0Foto: Max FuchsYeti MTe T3 X0
  • Preis: 12500 Euro
  • Gewicht: 20 kg
  • Getestet in: BIKE 08/25
  • Federweg: 160/145 mm
  • Motor: TQ HPR 60
  • Akku: TQ, 580 Wh, entnehmbar

Das Yeti MTe ist das erste Bike mit dem neuen TQ HPR 60 und begeistert mit dezenter Geräuschkulisse, kräftigem Schub und großem 580-Wh-Akku für eine überdurchschnittlich hohe Reichweite. Auch die Geometrie mit zentraler Sitzposition sowie das Handling können überzeugen. Trotz geringerem Federweg bietet der Sixfinity-Hinterbau ordentliches Schluckvermögen und kann mit der 160er Gabel mithalten. Griffige Reifen und starke Bremsen unterstreichen die starke Abfahrtskompetenz.

Vor- und Nachteile

  • Plus: schluckfreudiges Fahrwerk; leiser und kräftiger Antrieb; große Akkukapazität
  • Minus: sehr teuer; nicht ultimativ leicht; fummeliger Akku-Ausbau

​YT Decoy SN Core 3

​YT Decoy SN Core 3Foto: Max Fuchs​YT Decoy SN Core 3
  • Preis: 7499 Euro
  • Gewicht: 20,9 kg
  • Getestet in: BIKE 01/25
  • Federweg: 170/160 mm
  • Motor: Fazua Ride 60
  • Akku: Fazua, 430 Wh, fest verbaut

Vom Prinzip her basiert das Decoy SN auf dem Erfolgsmodell Capra, in das ein Fazua-Motor mit fest verbautem 430er Akku eingepflanzt wurde. Wer es bergab laufen lassen will und ein Bike für nahezu alle Trail-Lagen sucht, macht mit dem Decoy SN definitiv nichts falsch. Ausgewogen, spaßig und fahrstark – so geht Enduro! Dabei profitiert das Modell Core 3 von seiner starken Ausstattung, für die man bei der Konkurrenz meist deutlich tiefer in die Tasche greifen muss.

Vor- und Nachteile

  • Plus: Wohlfühl-Handling; ideale Balance aus Laufruhe und Agilität; sinnvolle Ausstattung
  • Minus: Akku nicht entnehmbar; schwer; Motorquietschen beim Rückwärtsdrehen der Kurbel

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