Nach wie vor kann der Rahmen (1105 Gramm) locker mit der Konkurrenz mithalten. Nur mit der 34,9er-Sattelstütze stößt er an seine Komfortgrenzen. An Vortrieb mangelt es dem Kletterkünstler im gelbschwarzen Gewand allerdings nicht. Und spätestens als wir auf den Borderline-Downhill unserer Testrunde einbiegen, kann das Scale seine Race-Gene nicht mehr verbergen. Aggressiv wirft sich das 29er in die Anlieger, zirkelt im Renntempo präzise durch den Parcours. Wie ein eingespieltes Team eben.
Fazit: Das Scale gibt seit Jahren in der Königsklasse der Hardtails den Ton an. Das bleibt auch 2015 so.
PLUS Race-Geometrie, kräftige und gut dosierbare Bremsen
MINUS Vorbauklemmung, schmale Reifen, wenig Komfort
Die Alternative Alle Scale-Modelle gibt es in zwei Laufradgrößen. Die Premium-Version kostet zwar 600 Euro mehr, dafür bekommt man Shimanos mechanische XTR mit Zweifach-Kurbel für mehr Bandbreite.