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Es ist eine erstaunlich konsequente Ausrichtung: Mit kleinem, fest verbautem Akku setzt das AMS Hybrid 177 die Zeichen voll auf Handling und Trail-Spaß. Für das Modelljahr 2027 geht das Cube AMS Hybrid One77 TM mit einer überarbeiteten Ausstattung an den Start. Wichtigste Änderung: Statt eines Fox-Fahrwerks arbeitet im neuen Modell ein Fahrwerk von Rockshox. Gleichzeitig sinkt die unverbindliche Preisempfehlung von 5.999 auf 5.799 Euro >> z.B. hier erhältlich.
Das Cube AMS Hybrid 177 TM überzeugte im BIKE Test mit einem geringen Gewicht, agilem Handling und einer klaren Ausrichtung auf sportliche Abfahrten. Mit 21,7 Kilogramm gehört das Bike zu den leichtesten E-Mountainbikes mit Bosch-CX-Motor - und das trotz üppigem Federweg von 170 Millimeter und robuster Ausstattung. In der Preisklasse bis 6.000 Euro sicherte sich das E-Enduro den Testsieg.
Der Carbonrahmen, das Mullet-Set-up mit 29-Zoll-Laufrad vorne und 27,5-Zoll-Laufrad hinten sowie 170 Millimeter Federweg prägen den Charakter des Bikes. Auf dem Trail zeigte sich das AMS Hybrid 177 im Test besonders verspielt und direkt. Das Fahrwerk bot zugleich genügend Reserven für grobe Schläge und schnelle Abfahrten.
Eine Einschränkung bleibt der fest integrierte 600-Wh-Akku. Er spart Gewicht und unterstützt das agile Fahrverhalten, lässt sich für das Laden jedoch nicht einfach aus dem Unterrohr nehmen. Für lange Touren und den Alltag kann das ein Nachteil sein.
Beim neuen Cube AMS Hybrid 177 C:62 TM 600X setzt Cube auf ein Rockshox-Fahrwerk. An der Front arbeitet eine RockShox Zeb Select+ Charger 3.2 RC2 Air mit 170 Millimetern Federweg, wo zuvor eine Fox 38 in der günstigen Performance-Variante werkelte. Im Heck rückt ein RockShox Vivid Select an die Stelle des dicken Float X2 von Fox. Also 38er-Gabel gegen 38er-Gabel und dicker Enduro-Dämpfer gegen dicken Enduro-Dämpfer. Das Update ist eher eine Frage des Geschmacks denn der Qualität oder Abfahrtsstärke.
Die Zeb Select+ bringt mit der Charger 3.2 Dämpfung schon die Top-Kartusche von Rockshox mit und bietet damit umfangreiche Einstellmöglichkeiten. Auch die neue Linear XL-Luftkammer ist an Bord. Der Vivid Select Dämpfer bietet nur einen Zwei-Positionen-Hebel für die Druckstufe, hier hatte der Fox-Dämpfer eine feinere Einstelloption.
Wie sich der Wechsel auf das Rockshox-Fahrwerk in der Praxis im Detail auswirkt, hängt auch vom Fahrwerkstune ab, den die Cube Ingenieure dem Vivid-Dämpfer verpasst haben. Klarheit kann dazu nur ein ausführlicher Test geben.
| Ausstattung | Cube AMS Hybrid 177 C:62 TM 600X |
| Rahmen | C:62 Carbon, Hauptrahmen und Hinterbau |
| Motor | Bosch Performance Line CX, bis zu 120 Newtonmeter |
| Akku | Bosch PowerTube 600 |
| Display | Bosch Kiox 400C |
| Federweg | 170 Millimeter vorne und hinten |
| Federgabel | RockShox Zeb Select+ |
| Dämpfer | RockShox Vivid Select |
| Schaltung | SRAM Eagle 90 Transmission, 12-fach |
| Bremsen | SRAM Maven Silver, 200/200 Millimeter |
| Laufräder | 29 Zoll vorne, 27,5 Zoll hinten |
| Reifen | Continental Argotal und Kryptotal |
| Gewicht | 22,5 Kilogramm (Herstellerangabe) |
| Preis | 5.799 Euro >> hier erhältlich |
Mit einer UVP von 5.799 Euro ist das neue Modell 200 Euro günstiger als das Vorgängermodell. Cube gibt für das neue Modell ein Gewicht von 22,5 Kilo an. Das ist etwas mehr als unser Messwert aus dem vergangenen Modelljahr. Tatsächlich ist das Rockshox Fahrwerk minimal schwerer, allerdings liegt der Unterschied für Gabe und Dämpfer in Summe nur bei rund 200 Gramm.
Das Cube AMS Hybrid 177 C:62 TM 600X richtet sich an E-Mountainbiker, die ein wendiges und abfahrtsstarkes E-Enduro suchen. Der leichte Carbonrahmen, das Mullet-Konzept und die 170 Millimeter Federweg sprechen vor allem Trail- und Enduro-Fahrer an, die Wert auf ein direktes und spaßiges Handling legen.
Für sehr lange Touren bleibt der 600-Wh-Akku der wichtigste Kompromiss. Auch der fest verbaute Akku ist nicht für jeden Einsatz ideal. Wer jedoch vor allem sportliche Runden, anspruchsvolle Trails und Bikepark-Lines fährt, dürfte von der ausgewogenen Gewichtsverteilung und dem agilen Charakter profitieren. Ende 2026 soll von Bosch außerdem ein Schnellladegerät auf den Markt kommen. Ein Produkt, das für das Konzept mit kleinem, fest verbautem Akku von besonderer Bedeutung sein könnte.
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Redakteur CvD
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