In den letzten Jahren hat das Bike mehrmals seine Stärken gezeigt, ist reifer geworden und – das freut uns – als aktuelles Modell sehr farbenfroh. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist der günstige Preis. Mit 3799 Euro setzt Scott die Mitbewerber unter Druck, denn es mangelt dem Spark 910 an nichts, die Ausstattung passt. Nun gut, der Hinterbau besteht aus Alu und das Fahrwerk wiegt dadurch ein paar Gramm mehr, aber das beeinträchtigt die Funktion nicht. Bergauf gehört das Bike zu den besten, lässt sich dank Fahrwerks-Lockout aggressiv beschleunigen. Schade, dass Scott das 29er-Spark nicht für eine 120er-Gabel ausgelegt hat. Ausprobieren könnte man das, allerdings flacht diese Modifikation die Winkel noch mehr ab. Bergab sind Trek und Marin stärker.
Fazit: ein Stammgast in den Startblocks der Marathons und ein Klassiker im Touren-Einsatz. Viel Bike fürs Geld!
PLUS Verlässliches Fahrverhalten, Fahrwerksverstellung am Lenker
MINUS Harte Griffe, relativ flacher Sitzwinkel
Die Alternative In Design und Ausstattung praktisch identisch, gibt es das Bike auch als Version mit 27,5-Zoll-Laufrädern. Beim Spark 710 bleibt auch der Preis bei 3799 Euro, während das Gewicht um 100 Gramm sinken soll.
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