Raymon Durok mit Avinox M2SDJI-Power und Wechsel-Akku zum Sparpreis

Florentin Vesenbeckh

 · 20.06.2026

Das Raymon Durok ist mit Alu-Rahmen, fairen Preisen und Wechsel-Akku auf eine breite Zielgruppe ausgelegt.
Foto: Raymon/Martin Erd
Avinox bringt mit dem E-Bike-Motor M2S nicht nur ein neues Level an Power ans E-Bike. Die Chinesen wollen E-MTBs auch günstiger machen. Das neue Raymon Durok zeigt, dass das funktioniert. Ab 3999 Euro liefert das vollgefederte E-Mountainbike noch dazu einen schnell entnehmbaren Akku.

Mit dem Durok bringt der deutsche Fahrradhersteller Raymon ein E-Mountainbike auf den Markt, das eine aktuell noch seltene Kombination bietet: den leistungsstarken Avinox-Antrieb mit einer entnehmbaren Batterie – eine Seltenheit in der aktuellen Generation von High-Performance E-MTBs, die überwiegend auf fest verbaute Akkus setzen. Das Durok nutzt dafür den neuen Avinox-Akku mit 800 Wattstunden, der auch im neuen Amflow PR sitzt. Bikes mit dieser Batterie sind bislang rar.

Während das Gros der neuen Avinox-Bikes auf integrierte, nicht entnehmbare Akkus setzt, geht Raymon beim Durok bewusst einen anderen Weg. Die 800-Wh-Batterie lässt sich in wenigen Sekunden aus dem Aluminiumrahmen entnehmen und unabhängig vom Bike laden – ein praktischer Vorteil für Nutzer ohne Lademöglichkeit am Abstellplatz. Auch für die Mitnahme eines Zweit-Akkus zur Steigerung der Reichweite ist dieses Konzept essenziell. Nach dem superleichten Raymon Tarok mit Carbonrahmen und fest verbauter 700er-Batterie (hier im Test), legen die Schweinfurter also ein weiteres Avinox-E-Mountainbike nach.

Die Zielsetzung ist dabei klar. Das Durok soll deutlich breiter aufgestellt und für eine noch größere Zielgruppe relevant sein. ​„Mit dem DUROK wollten wir die beeindruckende Performance des Avinox-Antriebs für eine deutlich größere Zielgruppe zugänglich machen. Deshalb haben wir bewusst auf einen hochwertigen Aluminiumrahmen, eine entnehmbare Batterie und eine Konstruktion gesetzt, die auf Langlebigkeit und einfache Wartung ausgelegt ist. Das Ergebnis ist ein E-Mountainbike, das auf dem Trail überzeugt und gleichzeitig im Alltag unkompliziert funktioniert“, sagt Felix Puello, Managing Director von RAYMON Bicycles

Die Fakten zum Raymon Durok:

  • Antrieb: Avinox M2S, M2 im Einstiegsmodell
  • Akku: Entnehmbar, 800 Wh
  • Rahmen: AL61-T6 Aluminium
  • Federweg: 150 mm
  • Laufradgröße: 29 Zoll
  • Drei Modelle ab 3999 Euro: Comp, Pro, Ultra
  • Fokus: Wartungsfreundlichkeit, Haltbarkeit, Alltagstauglichkeit

Der Avinox M2S Antrieb liefert bis zu 150 Newtonmeter Drehmoment und erreicht Spitzenleistungen von 1.500 Watt. Im Einstiegsmodell sitzt der etwas weniger starke Avinox M2. Raymon setzt dabei auf einen neu entwickelten Rahmen aus AL61-T6 Aluminium, der auf Langlebigkeit und einfache Wartung ausgelegt ist.

Drei Modelle ab 3.999 Euro

Die Durok-Baureihe startet mit dem Einstiegsmodell Comp zu einem Preis von 3999 Euro. Diese Variante bietet den etwas günstigeren Avinox M2 mit maximal 125 Newtonmeter Drehmoment und macht die Avinox-Technologie damit deutlich zugänglicher als bisherige Modelle mit diesem Antriebssystem. Die höher positionierten Modelle Pro und Ultra nutzen den M2S mit der vollen Antriebsleistung vund unterscheiden sich vor allem durch die verbauten Komponenten bei Fahrwerk und Schaltung. Exakte Ausstattungsdetails und Preise gibt es aktuell noch nicht.

Artikel teilen:
Kommentare

Diskutieren Sie mit – fair, sachlich und respektvoll. Es gilt unsere Netiquette.

Florentin Vesenbeckh sitzt seit seinem zehnten Lebensjahr auf dem Mountainbike. Schon auf der allerersten Tour standen Singletrails im Fokus – und die gehören für ihn auch nach über 30 Jahren im MTB-Sattel zur Quintessenz des Bikens. Seine Jugend verbrachte er mit Wettkämpfen in verschiedenen Bike-Disziplinen und später prägten Jahre als Fahrtechnik-Coach seine radsportliche Vita. Beruflich stehen für den erfahrenen Testredakteur inzwischen E-Mountainbikes im Fokus. In den letzten Jahren testete der diplomierte Sportwissenschaftler und ausgebildete Journalist über 300 Bikes und mehr als 40 verschiedene Motorsysteme in Labor und Praxis.

Meistgelesen in der Rubrik Fahrräder