Urban-Downhilling hat eine lange Tradition. Angefangen hat es als Freak-Event, mauserte sich Anfang 2000 zum hochkarätigem Red-Bull-Contest wie dem City-Downhill Lissabon (hier dominierte über Jahre Steve Peat), die Cerro Abajo-Serie entstand in Südamerika und um ein Haar wäre Urban-Downhilling zur Worldcup-Serie aufgestiegen. 2014 wurden die Worldcups bereits angekündigt in Valvariso (Chile), Lissabon, Paris, Bratislava und Santos, Brasilien. Doch dazu kam es nie.
Jetzt also: Cerro Abajo in Valpariso, Chile (1. bis 3. März) und Guanajuato, Mexiko (23. März). Red Bull überträgt mit Top-Moderator Rob Warner am Mikro. Mit dabei: Gasgas-Pilot Johannes “Fischi” Fischbach. Er ist unser im Wortsinn rasender FREERIDE-Reporter. Fischi gilt als Mit-Favorit. Sonst ganz vorne dabei: “Urban-Legend” Tomas Slavic. Tomas hätte letztes Jahr die Serie um ein Haar gewonnen, doch stürzte. Daher “nur” Platz 3 für den Tschechen. Tomas hat eine Rechnung offen und wird alles geben, um die Serie zu gewinnen. Doch gerade die Konkurrenz aus Südamerika ist stark. Das Finale der Serie soll dieses Jahr nicht in Medellin, Kolumbien, sondern in Genua, Italien, stattfinden.
FREERIDE-Fotograf Lars Scharl und Racer Johannes Fischbach sind angekommen.
Am 3. März um 19:15 startet der Livestream.
Gestern konnten die Fahrer den Kurs das erste Mal abgehen, Feedback zur Strecke geben, Sicherheitsbedenken äußern. Wenige Passagen wurden fürs Training freigegeben. Heute findet bereist das Finale statt. Ab 19:15 Uhr überträgt redbull.tv live.
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Nicht verpassen. Heute am Sonntag, 19:15 Uhr startet der Livestream auf redbull.tv
Fischi qualifiziert sich als fünfter. Dann das Finale: Die Südamerikaner legen vor. Dann startet Fischi. Nur wenige Sekunden nach seinem Start biegt Fischi in die Treppenkurve ein, verliert die Kontrolle und stürzt im Kopfsprung auf die Strasse. Was ein Grusel-Sturz. Fischi bleibt liegen. Die Kamera schwenkt weg, der Kurs wird gesperrt.
Nach einigen Minuten geht das Rennen weiter. Favorit Tomas Slavik patzt. Am Ende steht der Brasilianer Lucas Borba ganz oben auf dem Podium. Gefolgt von Local Felipe Agurto und Adrien Loron (FRA).
30 Minuten nach dem Sturz kontaktiert uns Fotograf Lars Scharl und gibt zumindest für den Worst-Case Entwarnung. Fischi wird ins Krankenhaus gebracht und komplett durchgecheckt.
Fischi meldet sich rund vier Stunden nach dem Sturz: “Keine Frakturen, alles gut”, lautet sein Fazit des Krankenhausaufenthaltes. Heute, am 4. März, hat Fischi übrigens Geburtstag. Es gibt wohl kein schöneres Geschenk, als einen solchen Horrorsturz ohne ernsthafte Verletzungen zu überstehen. Alles Gute, Fischi. Folgt Fischi auf Instagram.
Fischi kam glimpflich davon. Im Video gibts den Qualilauf und den Finalrun mit Horror-Sturz. Dazu eine Einschätzung von Fischbach über den Sturz. Fischbach sagt: “Ich bin nicht der Typ, der nach einem Sturz liegen bleibt... aber in dem Moment habe ich einen ganz blöden Schmerzt im Rücken und Nacken gespürt...”, sagt Fischbach im Video. Mehr dazu im Video.

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