Da können die Amis einpacken mit ihrem Yosemite oder die Kanadier mit den Rocky Mountains, denn wir haben die Dolomiten! Das – schaut euch das Foto bitte an – schönste Gebirge der Welt! Hier rollt Promi-Biker Korbi Engstler im Manual über den Trail. „Ich weiß: Der Knuppel vor der Cadini-Gruppe der Sextener Dolomiten ist ein 1000fach fotografierter Insta-Spot, doch als ich da war, oh Wunder, war sonst niemand da! Und ich hatte die crazy Ridgeline ganz für mich alleine“, sagt Korbi. Foto: Janik Steiner
Evil-Teamrider Jake Taylor zieht das neue Trailbike „Offering“ aufs Hinterrad und surft durch die Sonnenhänge von Kamloops, British Columbia. Der junge Shredder bewegt sein Bike wie wir alle es uns wünschen: loose, verspielt, scheinbar mühelos und doch verdammt radikal. Schaut Euch mal seine Youtube-Clips an als Inspiration für die kommende Saison. Wir sagen: „Go shred wie Jake Taylor – das ist ein klasse Vorsatz fürs neue Jahr!“ Foto: Dylan Sherrard
Weckt den Jake Taylor in Euch und surft über die Trails wie der Madman aus Kanada.
- BIKE-Redakteur Dimitri Lehner
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Himmel grau. Wasser grau. Stimmung? Pink! Schlechtes Wetter kann Wunderbiker Danny MacAskill nicht schrecken – der Schotte hat immer Freude, wenn er auf dem Rad sitzt. Stoppie auf der Steinmohle, schon sprudelt Dopamin. „Leute, ich komm’ von der Isle of Skye“, sagt Danny, „Ich bin mit Sturm, Regen und Kälte groß geworden. Alles kein Problem! Regenklamotten an und los geht’s!“ Foto: Marcus Cole/Red Bull
Schaut Euch diese Luftaufnahme an – unsere Erde ist ein Kunstwerk. Hier seht ihr die Bardenas Reales, eine Halbwüste im Norden Spaniens. Tektonische Kräfte haben den urzeitliche Meeresboden nach oben gewölbt und aufgefaltet. Dann kam das Schmelzwasser aus den Pyrenäen und schwemmte, rauschte, raspelte über Jahrtausende diese bizarren Felsenformationen aus der Erdkruste. Heute ist Bardenas Reales ein Naturpark mit eigens eingerichteten Bike-Trails. Nix wie hin! Foto: Artur Debat
Kaum jemand schwingt das Bein so elegant wie Talus Turk – hier beim No Foot Can Can mit dem neuen Freeride-Bike „Bottlerocket“ seines Sponsors Transition. Der 23jährige aus Bellingham, Washington, dicht gelegen an der Grenze zu Britsih Columbia, zählt zu den besten Freeridern der Welt. Sein Credo: „Was auch immer du mit oder ohne Bike machst, tu es, weil du es liebst.“ Foto: Transition
BIKE: Tomas, du warst in Indien bei einem Urban-Downhill. Hatte das Rennen etwas mit der Red Bull Cerro Abajo Serie 2026 zu tun?
TOMAS SLAVIK: Die Inder bemühen sich seit drei Jahren um die Aufnahme in die Serie – bisher ohne Erfolg. Red Bull verlangt eine aktive Rennszene, aber aktuell gibt es nur wenige Fahrer auf Topniveau. Daran scheitert es bislang, doch die Zeit ist reif!
Bist du das Rennen gefahren?
Nein. Pedro Burns und ich waren als Coaches vor Ort. Unsere Aufgabe war es, den Fahrern die Dos & Don’ts im Urban-Downhill zu vermitteln: Bike-Setup, Linienwahl, Überleben im Treppenwahnsinn.
Hast du Talente entdeckt?
Ja. Das Rennen war eine Qualifikation. Der Sieger des Race in Indien erhielt eine Wildcard für Valparaíso am 15. Februar. Gewonnen hat Nirav Shrestha (Foto) aus Nepal – er war verdammt schnell und in den Trainings nur ein bis zwei Sekunden hinter Pedro und mir.
Wie war der Kurs in Indien?
Spektakulär. Er passt perfekt zur Serie mit seiner Exotik.
Indische Exotik hin oder her – das wichtigste Rennen steigt in Stuttgart.
Absolut. In Stuttgart findet das große Finale der Serie 2026 statt. Mit dabei: Johannes „Fischi“ Fischbach.
Was erwartest du vom Kurs in Stuttgart?
Stuttgart wird technisch & spannend – aber kein Valparaíso. Und auch nicht Genua. Weniger Höhenmeter, weniger Länge, weniger Topspeed. Grob die Hälfte Genua – aber definitiv spektakulär.
Die Cerro-Abajo-Serie hat sich vom Freak-Event zu einem Medienspektakel entwickelt.
Absolut. Genua war der Durchbruch. Die Szene wurde schlagartig hellhörig. Ich darf nicht viel verraten, aber: Die Serie wird deutlich größer – mit neuen, spannenden Austragungsorten.
Du giltst als Alltime-Favorit. Bist du 2026 fit genug für den Gesamtsieg?
Das frage ich mich jedes Jahr. Klar: Ich muss härter trainieren, weil ich älter werde – aber ich tue das gerne. Die eigentliche Frage ist: Bin ich bereit, alles zu riskieren?

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