20 Jahre BIKE Junior TeamDennis Krimmel will ganz nach oben!

Henri Lesewitz

 · 20.12.2022

Als Sprungbrett für  Nachwuchstalente haben wir vor 20 Jahren das BIKE Junior Team gegründet.  Funktioniert das?  Zu Besuch bei Team-Fahrer  Dennis Krimmel,  der ganz nach oben will.
Foto: Henri Lesewitz

Als Sprungbrett für Nachwuchstalente haben wir vor 20 Jahren das BIKE Junior Team gegründet. Funktioniert das? Zu Besuch bei Team-Fahrer Dennis Krimmel, der ganz nach oben will. Außerdem stellen wir das komplette BIKE Junior Team vor und sprechen mit Team-Manager Bernd Sigel.

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Deutscher Cross-Country-Meister U17: Dennis Krimmel

Superhelden kommen nicht im Kreißsaal zur Welt. Nicht die aus dem Kino – Batman, Hulk, Catwoman, The Flash – und auch nicht die der Sportarenen und Rennstrecken – Weltmeister, Olympioniken, Worldcup-Stars.

Dennis Krimmel, 16 Jahre jung, ist Schüler am Technischen Gymnasium Ehningen und weder das eine noch das andere. Doch gerade sieht es so aus, als könne er es eines Tages in die Liga der Sporthelden schaffen. Dennis ist frisch gebackener Deutscher Cross-Country-Meister der U17-Klasse.

Und wenn das so weitergeht mit den Siegen und Medaillen und er irgendwann tatsächlich zu den Besten im Worldcup zählt, dann wird die Welt den Ort sehen wollen, wo alles begann. Die Heldenschmiede. Wie meistens bei solchen Geschichten ist das kein gewöhnlicher Ort. Doch solch einen vermutet keiner.

Dennis Krimmel trägt sein Team-Outfit mit Stolz. Foto: Henri Lesewitz
Dennis Krimmel trägt sein Team-Outfit mit Stolz.

Fahrtechnik-Training im Dachgeschoß

Es ist ein sonniger Freitagnachmittag. Dennis steht im Outfit des BIKE Junior Teams am vereinbarten Treffpunkt, dem Pascha Pizza & Döner-Imbiss im Zentrum von Münsingen.

„Um die Ecke ist es“, sagt er und führt zu einem leer stehenden Ladengeschäft inmitten der Innenstadt. Das Gebäude strahlt etwas Deprimierendes aus. Es wirkt wie ein Spukhaus. Der verwahrloste Look steht im interessanten Kontrast zu den schicken Fachwerkfassaden ringsum. Eine komplett in Lycra gehüllte Schaufensterpuppe, die mutterseelenallein und mumienhaft in der verstaubten Auslage steht, verstärkt den morbiden Eindruck. Dennis zückt den Schlüssel, dreht ihn im Schloss und zieht die Eingangstür auf.

„Das ist der alte Schlecker-Markt“, informiert er, während er sich am Sicherungskasten zu schaffen macht. Das Neonlicht flackert an. Der Raum ist riesig. Es befindet sich absolut nichts drin. Bis auf Europaletten, gezimmerte Sprungrampen und ein Haufen Wackersteine. Nach der ersten Irritation dämmert es einem. Das ist eine Indoor-Mountainbike-Welt. Die Paletten sind der Trail, die Rampen die Drops, und der Steinhaufen ist ein Rockgarden. Was für ein Ort! Als hätten ein Drogeriemarkt und eine Mountainbike-Rennstrecke eine heiße Liebesnacht miteinander verbracht. Seit der Schlecker-Pleite steht das Haus leer. Der TSV Münsingen darf es als Trainingshalle nutzen. Hier sei er das erste Mal Mountainbike gefahren, erzählt Dennis. Im November 2013. Als Siebenjähriger. Seine Mutter hatte von der Halle in der Zeitung gelesen. Und weil sie nach etwas suchte, wo sich Dennis nach der Schule austoben konnte, ging sie mit ihm hin.

Im Obergeschoss des alten Schlecker-Markts feilt Dennis an der Fahrtechnik. 
 Foto: Henri Lesewitz
Im Obergeschoss des alten Schlecker-Markts feilt Dennis an der Fahrtechnik.

„Ich hatte ein ganz einfaches Merida, und am ersten Tag lernten wir, wie man jemandem einarmig zuwinkt auf dem Rad“, lässt Dennis die Flammen der Erinnerung aufflackern. Er schmunzelt. Bei den Trainings der Größeren, die nach den Einheiten der Kids stattfanden, habe er immer gebannt zugeguckt und davon geträumt, einmal ein echter Rennfahrer zu werden. Neun Jahre ist das her. Und jetzt ist er Deutscher Meister.

Man merkt Dennis den Stolz an, wenn er darüber redet. Wie hart der Titel erarbeitet ist, lässt sich erahnen, als Dennis anfängt, mit seinem Fully durch die Halle zu toben. Hochkonzentriert hüpft er auf dem Hinterrad, springt über Paletten und knetet die verwinkelte Treppe ins Obergeschoss hoch, auf der schmale Holzlatten eine Art Steg bilden. Runter und wieder hoch.

Eine Mischung aus Geschicklichkeits- und Explosionskrafttraining. Das Drumherum scheint ausgeblendet. „Geil!“, grinst Dennis, als er endlich ausklickt. Er braucht einen Moment, bis sich der Atem wieder stabilisiert hat.

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Dennis und sein Karriereplan

Cross Country gehört nicht zu den Themen, mit denen sich Kinder und Jugendliche üblicherweise beschäftigen. Schon gar nicht in den heutigen Zeiten, in der ganze Lebensbereiche zunehmend virtuell stattfinden und körperliche Anstrengung selbst von vielen Mountainbikern als schrecklich empfunden wird.

Die Cross-Country-Szene ist klein. Aber sie hat eine gewaltige, weltweite Fan-Gemeinde. Den Stars wie Nino Schurter, Tim Pidcock und Jolanda Neff folgen Hunderttausende in den sozialen Medien. Die auf Red Bull TV übertragenen Worldcups waren Streaming-Hits. Der Medienkonzern Warner Bros. hat sich kürzlich die Übertragungsrechte gesichert.

Auf Außenstehende mag Cross Country wirken wie eine besonders fiese Form von Selbstbestrafung. Wer es einmal erlebt hat, ob im Sattel oder hinter dem Flatterband, ist fasziniert davon. Von dieser maximalen Verdichtung aus Schinderei, Action, Kampf und Heldenmut.

Die meisten Kids kommen über ihre Eltern zum Mountainbike-Sport. Diejenigen, die dem Zauber erliegen, bilden die kleine, aber feine deutsche Nachwuchsrennszene. Es geht um Spaß, ja. Es geht aber auch um Medaillen und Erfolge. Und wer auf dieser Ebene vorwärtskommen will, der braucht nicht nur Talent und Biss, sondern auch ziemlich viel Geld. Für Trainingssteuerung, Ausrüstung und die Fahrten zu den Rennen.

„Ich schätze, eine Saison kostet so um die 10.000 Euro“, überschlägt Konstantin Krimmel, der Vater von Dennis. Das schmucke Einfamilienhaus, in dem die fünfköpfige Familie lebt, lässt auf eine stabile wirtschaftliche Lage schließen. Der Vater von Dennis arbeitet als Industriemechaniker, die Mutter im medizinischen Bereich. Dennoch wäre der Sport ohne Unterstützung nicht zu stemmen.

Deutscher Meister dank BIKE Junior Team

„Ohne das BIKE Junior Team wäre ich jetzt nicht Deutscher Meister“, sagt es Dennis frei raus. Zwanzig Jahre ist es her, dass im Kreis der BIKE-Redaktion beschlossen wurde, ein Team zu gründen, das Nachwuchstalente auf dem Weg in die Cross-Country-Welt unterstützt. Die Idee: Die Fahrer bekommen Material und Mentoren.

Aktuell kümmert sich Bernd Sigel als Manager um alles, was mit der Rennsaison zu tun hat (zum Interview mit Bernd Sigel). Bernd ist ein drahtiger Kumpeltyp. Sein Sohn fuhr im Team, er ist fasziniert von Cross Country. Wenn er darüber redet, dann hat es fast etwas Philosophisches.

„Viele Kids spüren heute kaum noch Konsequenzen für ihr Handeln“, sagt Sigel. „Beim Cross Country spürst du sofort, wenn du überballerst. Zu sehen, wie sich Fleiß auswirkt und wie man durch eigenes Handeln Ziele erreichen kann, wirkt sich positiv auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung aus.“

Dennis kam als 13-Jähriger ins Team. Er war beim BIKE Junior Camp, an dem er 2015 teilnahm, als Talent aufgefallen. Doch was das Wissen zu Trainingsmethoden, Saisonplanung und Ernährung anbelangte, tappte er damals noch völlig im Dunkeln. Keiner seiner Freunde fuhr Mountainbike. Er fuhr nach der Schule einfach aus Spaß drauflos. Sein Vater machte irgendwann den C-Lizenz-Trainerschein, um das Ganze strukturierter anzugehen.

„Du warst aber so zielstrebig, dass Du immer mehr trainieren wolltest, als ich gesagt habe“, grinst Papa Konstantin. Die Erfolge geben Dennis recht. In seinem Zimmer, das sich im Dachgeschoss des Hauses befindet, reihen sich die Pokale in mehreren Regalebenen. Am Kopfende hängt gerahmt das Shirt der Deutschen Nationalmannschaft, das er 2018 bei den internationalen TFJV-Spielen (ein Ländervergleich zwischen Frankreich, Deutschland, und Tschechien) in Frankreich trug.

Fragt man Dennis nach weiteren Hobbys oder nach Partys, zuckt er gleichgültig mit den Schultern. Alles in seinem Leben dreht sich ums Mountainbiken. Dennis führt runter in den Keller, wo er sich einen Fitnessraum eingerichtet hat. In der Mitte steht eine selbst gebaute Beinpresse, sein ganzer Stolz.

Das Zimmer von Dennis ist mittlerweile eine kleine Hall of Fame. Foto: Henri Lesewitz
Das Zimmer von Dennis ist mittlerweile eine kleine Hall of Fame.

„Keine Fotos“, bittet er. Die Konkurrenz, so die Erklärung, müsse ja nicht alle Trainingsgeheimnisse sehen. Es ist eine kleine, niedliche Szene, die perfekt illustriert, wie groß der Ehrgeiz ist, mit dem Dennis auf sein großes Ziel hinarbeitet. Aber anders geht es nicht. Superhelden werden durch Stromstöße oder mutierende Gene geboren. Ein Held in Lycra wird man nur durch Schweiß und Tränen. 

Die fantastischen Vier: Das BIKE Junior Team 2023

Elias Hückmann, 14, Kulmbach

„Ich finde Mountainbiken geil, weil ich auf dem Bike abschalten und alles um mich herum vergessen kann.
Elias Hückmann Foto: BIKE Junior Team
Elias Hückmann

“Ich finde Mountainbiken geil, weil ich auf dem Bike abschalten und alles um mich herum vergessen kann. Außerdem liebe ich es, durch meine heimischen Wälder zu ballern. Auf den geilen Trails geht meine Lust am Training nicht verloren. Und Motivation ist wichtig, denn das Training kann manchmal ganz schön hart sein. Deshalb fühle ich mich im BIKE Junior Team auch so wohl, denn hier kann ich meine Eindrücke und Freude am Bike-Sport mit meinen Team-Kollegen teilen. Das pusht einen total.“

Lucie Hückmann, 16, Kulmbach

„Es klingt vielleicht crazy. Aber ich liebe es, wenn meine Beine brennen und mein Herz bis zum Anschlag klopft.
Lucie Hückmann Foto: BIKE Junior Team
Lucie Hückmann

“Es klingt vielleicht crazy. Aber ich liebe es, wenn meine Beine brennen und mein Herz bis zum Anschlag klopft. Es ist ein supertolles Gefühl, mich bergauf und bergab an mein Limit zu pushen und dann die Ergebnisse und Steigerungen zu sehen, die sich durch das harte Training im Laufe der Zeit einstellen. Ich bin sehr dankbar, im BIKE Junior Team fahren zu können, da der Sport zusammen mit meinen tollen Team-Kollegen noch viel cooler ist.“

Paulina Lange,15, Mehrstetten

„Biken ist das Ding unserer ganzen Familie. Ich bin schon bei den Powerflitzern hin und wieder Rennen gefahren.
Paulina Lange Foto: BIKE Junior Team
Paulina Lange

“Biken ist das Ding unserer ganzen Familie. Ich bin schon bei den Powerflitzern hin und wieder Rennen gefahren. Durch meine Geschwister bin ich da langsam reingewachsen, und jetzt bin ich mit Leidenschaft Rennfahrerin. Für das BIKE Junior Team zu fahren, ist eine tolle Sache. Zusammen haben wir extrem viel Spaß. Gleichzeitig stärken und motivieren wir uns immer sehr. Genau das gefällt mir beim Biken: gute Kameradschaft und sich gegenseitiges anfeuern und auf das nächste Level bringen.“

Max Ebrecht, 15, München

„Mich faszinieren beim Cross Country die Strecken mit ihren vielen Anstiegen, den Sprüngen und dem Rockgarden.
Max Ebrecht Foto: BIKE Junior Team
Max Ebrecht

“Mich faszinieren beim Cross Country die Strecken mit ihren vielen Anstiegen, den Sprüngen und dem Rockgarden. Das macht riesigen Spaß. Ganz anderes als beim Straßenradsport, wo man 70 Kilometer lang mit 150 anderen über den Asphalt kurbelt, um dann auf den letzten 500 Metern um den Sieg zu sprinten. Bei den Cross-Country-Rennen gebe ich mir gerne voll auf die Fresse und gehe all out. Das Team unterstützt uns Fahrer dabei großartig. Nicht nur, was das Material betrifft. Wir sind echt eine saucoole Truppe.“


Interview mit Bernd Sigel, Chef des BIKE Junior Teams

Disziplin gilt nicht als sexy.
Bernd Sigel, Chef des BIKE Junior Teams Foto: Merbild-Merlin Muth
Bernd Sigel, Chef des BIKE Junior Teams

Ohne ihn läuft nichts: Bernd Sigel engagiert sich mit Leidenschaft als Chef des BIKE Junior Teams. Dabei hat er eigentlich einen stressigen Job. Was treibt ihn an?

BIKE: Die Helden der heutigen Kids sind keine Olympioniken sondern YouTuber. Welche Auswirkungen hat das auf den Nachwuchs in der Cross-Country-Szene?

BERND SIGEL: Es stimmt. Disziplin, Ausdauer und Leistungssport gelten aktuell nicht als sexy. Im Bikepark quer zu fliegen, macht sich auf Instagram besser. Aber die Situation ist stabil. Die meisten Kids kommen über die Eltern zum Cross Country. Weil der Papa einen an der Klatsche hat, um es mal so zu formulieren (lacht). Von alleine entdecken nur wenige Kids diesen Sport. Doch wenn sie erst mal dabei sind, öffnet sich für die meisten eine faszinierende Welt.

Was für eine Welt?

Die Kids erleben, wie sie stärker werden. Körperlich und mental. Wenn du zwei, drei Wochen lang bei schlechtem Wetter trainieren musst, dann ist das natürlich nicht unbedingt purer Spaß. Aber dann erntet man die Früchte. Zu sehen, dass man Widrigkeiten trotzen, einen Berg bezwingen und sogar Rennen fahren kann, ist top für das Ego. Ich weiß noch, wie ich mit meinem damals zehnjährigen Sohn Pirmin über die Alpen gefahren bin. Wir standen oben am Reschensee, und ich konnte zugucken, wie der vor Stolz zehn Zentimeter gewachsen ist.

Eine Art Superheldengefühl?

Irgendwie schon. Der Sport verursacht auch mal Schmerzen, klar. Aber er bringt einzigartige Erlebnisse. In der heutigen Gesellschaft wird alles Unangenehme von den Kindern weggeschoben. Ich finde das schade. Viele Kids trauen sich überhaupt nichts mehr zu.

Du bist Inhaber einer Großbäckerei und hast viel um die Ohren. Warum engagierst Du Dich nebenher für das Team?

Ich habe gesehen, wie positiv sich Pirmin durch das BIKE Junior Team entwickelt hat. Wir waren keine typische Biker-Familie und sind da eher so reingeplumpst. Pirmin kam über das BIKE Jugend Camp ins Team. Wir hatten keine Ahnung von dem Sport. Das Team hat uns unterstützt und Orientierung gegeben. Als der Rennsport bei Pirmin dominanter wurde, hat er ein extremes Pflichtbewusstsein entwickelt. Er wollte ein Guter sein. Auch in der Schule. Als der langjährige Teamchef Gerhard Döhl aufgehört hat, habe ich beschlossen, seine Aufgaben zu übernehmen. Ich wollte nicht, dass das Team stirbt. Damals war Pirmin noch im Team. Heute mache ich es einfach aus Spaß und voller Überzeugung für den Sport.

Wie viel Aufwand bedeutet der Job als Teamchef?

Das BIKE Junior Team ist als eigene Firma eingetragen. Das Team zu leiten, ist wie ein kleines Unternehmen zu führen. Das fängt bei den Finanzen an und geht über Sponsorenverträge, Team-Klamotten, Trainingssteuerung, Rennplanung, das Koordinieren der Medienberichte bis hin zum Trainingslager. Ich telefoniere viel mit meinen Sportlern. Ich will wissen, wie es ihnen geht. Und ich sehe es als meine Aufgabe an, Eltern einzubremsen, wenn sie zu viel Druck ausüben.

Auf den Trikots steht das klare Anti-Doping-Bekenntnis „Ride clean!“. Wird über das Thema auch im Team gesprochen?

Natürlich. Die klare Anti-Doping-Haltung liegt uns allen sehr am Herzen. Wir tun alles, um die Kids frühzeitig zu sensibilisieren und hatten bei Team-Treffen auch schon
Experten der Anti-Doping-Agentur NADA dabei. Ich persönlich sehe sogar Nahrungsergänzungsmittel kritisch. Die Kids sollen Spaß am Biken haben und sich nicht die ganze Zeit Gedanken machen, ob und wie sie durch ein Präparat noch ein Prozent mehr herausholen können.

20 Jahre Junior Team

Ursprünglich hatten der ehemalige BIKE-Redakteur Christoph Listmann und Trainingsexperte Erik Becker im Herbst 2003 nur ein Cross-Country-Camp geplant. Geflasht von der Leidenschaft, mit der die Kinder das Wochenende zelebrierten, entschieden sich die beiden noch vor Ort, das BIKE Junior Team zu gründen.

Die Idee: Jeder Fahrer bekommt Ausrüstung sowie einen Profi als persönlichen Paten. Mit sechs Fahrerinnen und Fahrern startete das Team 2004 in seine erste Saison . Inzwischen ist das BIKE Junior Team eine Institution im Nachwuchsrennsport. Cape-Epic-Sieger Georg Egger und Junioren-Weltmeister Paul Schehl haben ihre Karrieren dort begonnen.

Das BIKE Junior Team 2004 mit dem damaligen BIKE-Redakteur Christoph Listmann (hinten, 2. v. r.) und Trainingsexperte Erik Becker (rechts). | Foto Georg Grieshaber
Das BIKE Junior Team 2004 mit dem damaligen BIKE-Redakteur Christoph Listmann (hinten, 2. v. r.) und Trainingsexperte Erik Becker (rechts). | Foto Georg Grieshaber

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