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Bei Direktversender Rose kann man sich zum neuen Bike auch gleich die passende Pumpe nach Hause ordern. Für kaum 23 Euro ist die Druckmacher GF 56 geradezu ein Schnäppchen. Aber ist die preiswerte Pumpe auch empfehlenswert?
Bei der Wahl der Materialien darf man hier natürlich nicht zu viel erwarten. Bis auf den Zylinder aus Stahl besteht die Druckmacher nahezu vollständig aus Kunststoff. Es gibt allerdings auch ein kleines Highlight: Das Manometer ist weit oben am Zylinder angebracht und trotz seiner nicht allzu üppigen Größe gut ablesbar. Die Skala könnte jedoch etwas detailreicher abbilden, zudem liegt wie bei vielen anderen Pumpen auch hier der Bar-Bereich auf dem kleineren Innenkreis.
Der Pumpenkopf der Druckmacher GF 56 passt zwar auf die gängigsten Ventilarten. Beim Wechsel zwischen Presta- und Autoventil muss man allerdings umschrauben. Zumindest handelt es sich hier um einen praktischen Flip-Kopf, der einfach umgedreht aufgeschraubt wird. Kleinteile müssen nicht herausgefummelt werden.
| Rose Druckmacher GF 56 | |
| Gewicht | 1,22 kg |
| Größe (min./max.) | 68,5 / 115 cm |
| Schlauchlänge | 96,5 cm |
| Maximaler Druck | 11 Bar |
| Manometergröße | 5,9 cm |
| Hübe von 0,5 bis 2,5 bar | 37 |
| Abweichung bei 2,5 Bar | −0,29 Bar |
| Ventilarten | Presta, Schrader, Dunlop |
| Ausstattung | Wechsel‑Ventilkopf für Presta‑ und Schrader‑Ventile; oben liegendes Manometer |
| Preis | 22,95 Euro >> hier erhältlich |
Die Rose Druckmacher gehört zu den leichtesten Pumpen im Testfeld, was sich beim Transport positiv bemerkbar macht. Sie punktet mit einem angenehm geschmeidigen Pumpverhalten. Gleichzeitig zeigt sie aber Schwächen bei Stabilität, Präzision und Ventilhandhabung. Der Standfuß ist schmal und wackelig, besonders bei höheren Drücken. Im Test kippelt die Pumpe schnell nach hinten, was kein Vertrauen schafft und den Eindruck vermittelt, dass der Fuß unter Belastung sogar brechen könnte.
Der Griff ist angenehm abgerundet und liegt ordentlich in der Hand. Insgesamt wirkt die Verarbeitung solide, aber nicht überragend.
Die Rose läuft extrem leichtgängig, fast schon zu leicht beim Ausziehen. Die Handkräfte bleiben gering, was das Pumpen angenehm macht. Das geringe Widerstandsniveau sorgt jedoch auch dafür, dass das Pumpgefühl etwas „leer“ wirkt. Für Nutzer*innen, die häufig pumpen oder wenig Kraft aufbringen möchten, ist das ein Pluspunkt.
Der Pumpenkopf lässt sich schnell und unkompliziert zwischen Presta und Auto umschrauben – ein Vorteil im Alltag. Allerdings ist der Hebel kantig und liegt nicht besonders gut in der Hand. Zudem fällt der Pumpenkopf relativ kurz aus, was das Ansetzen erschwert. Beim Abziehen entweicht bei beiden Ventilarten etwas Luft.
Das Manometer sitzt weit oben an der Pumpe, was die Ablesbarkeit grundsätzlich verbessert. Die Skala ist klar strukturiert, allerdings ist die Bar-Anzeige im inneren Ring sehr klein. Zudem zeigt die Skala nur 0,2‑bar‑Schritte, was für präzise Einstellungen grenzwertig ist. Die Messabweichung liegt deutlich über 0,2 bar, was im Test deutlich auffällt. Für Alltagsräder ausreichend – für sportliche Setups zu ungenau.
| Kategorie | Note |
| Handhabung (40%) | 2,6 |
| Ventilkopf (30%) | 3,0 |
| Manometer (30%) | 2,3 |
| BIKE-NOTE | 2,6 |
Die Rose Druckmacher ist eine leichte, angenehm zu pumpende Standpumpe, die vor allem durch ihren geschmeidigen Lauf des Kolben im Zylinder punktet. Der wackelige Stand, der Luftverlust am Ventilkopf und die ungenaue Druckanzeige verhindern jedoch eine bessere Bewertung. Für gelegentliche Einsätze okay – für präzise oder häufige Nutzung gibt es stabilere Alternativen.

Redakteur