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Dass Cube den Preisrahmen in einem Test auch mal komplett ausschöpft, ist ungewöhnlich. Doch wirft man einen Blick auf die Ausstattung der riesigen Race Floor, wird klar, wo die Kosten herkommen – und dass diese durchaus berechtigt sind.
Als einziger Hersteller im Vergleich schafft es Cube für unter 60 Euro ein digitales, beleuchtetes Manometer zu spezifizieren. Das allein wäre eigentlich schon Grund genug, sich die Race Floor anzuschaffen – vor allem, wenn man auf Rennrad und MTB seinen Luftdruck exakt im Blick haben möchte. Hinzu kommen aber noch der sehr lange, flexible Schlauch, ein ergonomisch geformter und angenehm gummierter Griff, sowie solide Hardware aus Stahl. Außerdem befindet sich unter dem Manometer ein Ventil zum Druckablass UND: Die Acid gibt es bereits für Schwalbes neue Clik-Valve-Ventile, weil Volumen-Anbieter Cube bei kommenden Modellgenerationen vermehrt auf die innovative Technologie setzen will.
| Acid Race Floor Digital Clik | |
| Gewicht | 1,4 kg |
| Größe (min./max.) | 69,5 / 120,5 cm |
| Schlauchlänge | 124 cm |
| Maximaler Druck | 11 Bar |
| Manometergröße | Digital (oben angebracht, beleuchtet) |
| Hübe von 0,5 bis 2,5 bar | 34 |
| Abweichung bei 2,5 Bar | −0,04 Bar |
| Ventilarten | Schwalbe Clik Valve |
| Ausstattung | Schwalbe‑Clik‑Valve‑Pumpenkopf; digitales Manometer; ergonomisch gummierter Griff; langer Schlauch; Druckablassventil |
| Preis | 59,95 Euro >> hier erhältlich |
Schon beim ersten Anfassen vermittelt die Racefloor Digital einen wertigen Eindruck. Die verwendeten Kunststoffe wirken robust, der Griff ist ergonomisch geformt, sauber gummiert und frei von störenden Kanten. Er liegt angenehm in der Hand und vermittelt sofort Kontrolle.
Die Pumpe ist insgesamt recht groß, was für einen langen Hubweg sorgt. Das Volumen pro Hub ist ordentlich, wenn auch nicht überragend. Der Standfuß fällt kompakt aus, bietet aber dennoch eine sehr stabile Basis. Im Test zeigt die Pumpe kaum Verwindung, selbst bei höheren Drücken – ein klarer Pluspunkt.
Zu Beginn lief der Kolben etwas trocken im Zylinder, was ein leichtes Hakeln verursachte. Nach minimaler Schmierung jedoch arbeitet die Pumpe sehr geschmeidig. Die Handkräfte bleiben niedrig, was längere Pumpvorgänge deutlich angenehmer macht. Damit gehört die Racefloor Digital zu den effizienteren Pumpen im Testfeld.
Der Clik-Valve-Ventilkopf ist eines der größten Highlights der Pumpe. Er überzeugt durch Einhandbedienung ohne Klemmhebel, sowie sicheren, dichten Sitz und schnelles Auf- und Absetzen. Im Alltag bedeutet das: weniger Fummelei, weniger Druckverlust, mehr Komfort.
Für den Preis außergewöhnlich: Das digitale Manometer sitzt gut sichtbar oben an der Pumpe, ist beleuchtet und verfügt über einen Druckablassknopf. Die Ablesbarkeit ist hervorragend – auch in dunklen Kellern oder frühen Morgenstunden.
Der lange, flexible Schlauch erleichtert das Pumpen enorm. Selbst Bikes auf Montageständern lassen sich problemlos erreichen.
| Kategorie | Note |
| Handhabung (40%) | 1,3 |
| Ventilkopf (30%) | 1,8 |
| Manometer (30%) | 1,0 |
| BIKE-NOTE | 1,3 |
Die Cube Racefloor Digital ist eine sehr gelungene Standpumpe, die in fast allen Disziplinen überzeugt. Hochwertige Verarbeitung, ergonomische Bedienung, ein hervorragender Ventilkopf und ein modernes Digitalmanometer machen sie zu einer klaren Empfehlung. Kleine Schwächen bei der Messgenauigkeit fallen kaum ins Gewicht.

Redakteur