MTB-FahrtechnikHow-to Nose-Bonk

Lukas Schäfer

 · 02.10.2022

MTB-Fahrtechnik: How-to Nose-BonkFoto: Lars Scharl
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Kann man Style auf dem Bike lernen? Style-Master Lukas Schäfer sagt: „Jein, Du musst ihn entwickeln.“ Damit Euch das gelingt, zeigt Lukas euch in unserer Serie, wie das funktioniert.

Drauf, statt drüber

Warum den Table mit dem Vorderrad touchieren? Weil’s stylisch aussieht und Spaß macht. Lukas zeigt die Einsteigervariante, ohne Einsatz der Vorderradbremse.

Anfahrt

Ich fahre im gleichen Tempo an, als würde ich über den Table springen wollen. Es spricht aber auch nichts dagegen, erst mal langsam auf den Table zuzufahren. Tipp: Taste Dich langsam ran.

Drücken

Statt mich aktiv abzudrücken, bleibe ich eher geduckt. Sobald das Vorderrad die Kante verlässt, drücke ich es mit den Armen nach unten und verlagere meinen Schwerpunkt leicht nach vorne. Folge: Das Heck steigt, das Vorderrad touchiert den Table. Wichtig: Achte darauf, dass die Arme immer noch leicht gebeugt sind, um reagieren zu können.

Verlagssonderveröffentlichung

Fingerspitzengefühl

Jetzt ist Balancegefühl gefragt. Für mehr Style schiebe ich meine Hüfte leicht zur Seite: Folge: Das Heck schert aus. Meine Arme und Beine bleiben weiter leicht gebeugt, um situativ zu reagieren, sollte ich Gefahr laufen, nach vorne überzukippen. Meine Finger liegen auf den Bremshebeln. Könner belassen es nicht beim Bonk, sondern verlängern ihre Fahrt auf dem Vorderrad mit dosiertem Bremseinsatz. So ein Nose-Manual verlangt jedoch deutlich mehr Motorik und Balance.

Kurz vor der Landung ziehe ich die Arme an und hebe das Vorderrad in die Landung.

v.l.n.r.: 1. Der Blick visiert den Punk an, an dem Du das Vorderrad platzieren willst. / 2. Drücke die Front nach unten, das Heck steigt. Die Arme und Beine bleiben leicht gebeugt. | 3. Schiebe das Heck für mehr Style zur Seite und heb’ vor der Landung das Vorderrad leicht an.Foto: Lars Scharl
v.l.n.r.: 1. Der Blick visiert den Punk an, an dem Du das Vorderrad platzieren willst. / 2. Drücke die Front nach unten, das Heck steigt. Die Arme und Beine bleiben leicht gebeugt. | 3. Schiebe das Heck für mehr Style zur Seite und heb’ vor der Landung das Vorderrad leicht an.

Häufige Fehler:

  • Fehlendes Balancegefühl
  • Körperposition zu weit hinten
  • Zu wenig Entschlossenheit
Lukas Schäfer
, Freeride-Profi
 Team Radon: „Bei Langweiligen oder schlecht geshapten Tables rolle ich im  Nose-Bonk  über den Sprung. Lerne zuvor im Flachen einen <a href="https://www.bike-magazin.de/training/fahrtechnik/stoppie-unser-move-des-monats/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stoppie-></a>, das gibt dir das nötige Balance-Gefühl.“Foto: Lars Scharl
Lukas Schäfer , Freeride-Profi Team Radon: „Bei Langweiligen oder schlecht geshapten Tables rolle ich im Nose-Bonk über den Sprung. Lerne zuvor im Flachen einen Stoppie->, das gibt dir das nötige Balance-Gefühl.“

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