Sebastian Brust
· 08.07.2026
Erst mal einen Kaffee. Bevor es morgens so richtig losgehen kann, wenn die Finger noch zu klamm sind oder ein Gipfelerlebnis schlicht und einfach getoppt werden soll, greifen viele zu einer Tasse des koffeinhaltigen Muntermachers.
Weil aber einige unterwegs fürs Mahlen, Pumpen und den Filteraufbau weder Zeit noch genug Motivation haben, gibt es auch Kaffee aus der Tüte – Koffein, und zwar sofort. Naja fast, heißes Wasser braucht’s noch.
Die für ihre Wasserfilter bekannte Katadyn bringt unter dem Label Trek'n Eat zwei Kaffeelösungen auf den Markt, die sich an Bikepacker und Tourenfahrer wenden. Mission Coffee liefert starken Kaffee, Summit Coffee fällt milder aus.
Beide nutzen das Brew-in-the-bag-System: Heißes Wasser in den Beutel geben, einige Minuten ziehen lassen, fertig. Der integrierte Coffeebrewer arbeitet nach einem Hybridverfahren, das Elemente von Filterkaffee und French Press verbindet.
Gut, weil nachhaltig: Der Coffeebrewer im Beutel lässt sich nach Gebrauch wiederverwenden. Kaffeesatz entleeren, Beutel reinigen und trocknen – dann kann frisches Kaffeepulver nachgefüllt werden. Die Packungen bestehen außen aus recyceltem Kraftpapier, innen aus hitzebeständigem BPA-freiem Polyethylen.
Der Polypropylen-Verschluss ist ebenfalls wiederverwendbar. Markierungen für die Wassermenge zeigen an, ob der Kaffee mild, medium oder stark werden soll. Je länger die Ziehzeit, desto stärker das Ergebnis.
Kaffee spielt für viele Radfahrer eine wichtige Rolle – nicht nur geschmacklich. Für manche ist das Aufbrühen eines Kaffees regelrecht heiliges Ritual, für das es inzwischen sogar eigene Fan-Produkte gibt. Kaffee und Radsport gehen also gut Hand in Hand – aber warum ist das so?
Kaffee bzw. das darin enthaltene Koffein belebt, regt an und zwar mehr als nur gefühlt, sondern tatsächlich, mehrfach wissenschaftlich erwiesen. Eine Meta-Analyse im Journal of the International Society of Sports Nutrition zeigte zuletzt wieder, dass moderate Koffeindosen die Leistung verbessern können. Das wird’s sein. Erlaubtes Doping. Vermutlich deshalb ist Kaffee auch das Lieblingsgetränk aller Deutschen.
Die Kaffeespezialitäten sind neu bei Trek'n Eat, laut Etikett hergestellt in Dänemark. Woher die Bohnen stammen erfährt man nicht. Ebenso findet man keine Hinweise auf fairen Handel oder Öko-Anbau. Das Label produziert hauptsächlich in Deutschland gefriergetrocknete Mahlzeiten und Snacks.
Die wasserdichten, wiederverschließbaren Verpackungen passen ins Tourengepäck. Das Angebot reicht von Fleischgerichten über vegetarische Varianten bis zu Desserts in unterschiedlichen Verpackungsgrößen. Trek’n Eat ist eine Eigenmarke der Schweizer Katadyn-Gruppe., die für ihre Wasserfiltersysteme bekannt ist.
Redakteur
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