Lukas Niebuhr
· 28.05.2026
Die Maschine basiert technisch auf der bekannten Mozzafiato-Serie, die für robuste Verarbeitung, konstante Brühtemperaturen und ein hochwertiges Espressoergebnis steht. Für die Sonderedition wurde ein neues Schnellheizsystem integriert, das die Aufheizzeit deutlich verkürzen soll. Damit richtet sich das Modell insbesondere an Nutzerinnen und Nutzer, die vor dem Training oder dem Arbeitsbeginn im Zeitstress einen Espresso zubereiten möchten.
Optisch bleibt die FAST-Edition dem typischen Rocket-Espresso-Stil treu: Edelstahlgehäuse, klare Linien und ein insgesamt klassisches Erscheinungsbild, das zugegebenermaßen ein echter Hingucker in jeder Küche ist. Ergänzt wird die klassische Optik durch Zwift-spezifische Details. Dazu gehören dezent eingearbeitete „Big Zee“-Logos sowie orangefarbene Zeiger, die an die Farbwelt der digitalen Radsportplattform angelehnt sind und das Thema Geschwindigkeit aufgreifen wollen.
Die Kooperation soll laut beiden Unternehmen die Verbindung zwischen italienischer Ingenieurskunst und der Dynamik der globalen Indoor-Cycling-Community widerspiegeln. Mit der Mozzafiato FAST positionieren sich Rocket Espresso und Zwift gezielt an der Schnittstelle zwischen Lifestyle-Produkt und sportaffiner Zielgruppe.
Die Sonderedition ist ab sofort erhältlich und kostet 2750 Euro. Aufgrund der strengen Limitierung von 200 Stück könnte das Modell schnell ausverkauft sein. Ob die überschaubaren Besonderheiten der Maschine einen ziemlich teuren Impulskauf rechtfertigen, ist jedoch fraglich.
Kaffee und Radfahren gehen Hand in Hand. Eine Kooperation zwischen Rocket Espresso und Zwift macht daher auf den ersten Blick definitiv Sinn. Schaut man auf die Details, die die limitierte Mozzafiato FAST von anderen Modellen der Serie abheben, kehrt jedoch Ernüchterung ein. Dezente optische Akzente und etwas gesparte Zeit beim Kaffee in Kombination mit der 200-Stück-Limitierung klingen eher nach Marketing statt neuem Must-Have. Wer ohnehin mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Mozzafiato-Siebträgermaschine zuzulegen und nebenbei noch großer Zwift-Fan ist, könnte mit dem Modell auf seine Kosten kommen. ~ Lukas Niebuhr, Werkstudent TOUR-Online

Werkstudent