BIKE Supertrail Nr. 86Montozzo-Scharte (Forcellina di Montozzo)

Markus Greber

 · 02.09.2022

BIKE Supertrail Nr. 86: Montozzo-Scharte (Forcellina di Montozzo)Foto: Markus Greber

Die Forcellina di Montozzo, im südlichen Stilfserjoch-Nationalpark, ist vor allem MTB-Alpenüberquerern ein Begriff. Vor ein paar Jahren wurde hier ein Teil der Abfahrt für Mountainbiker gesperrt und verfiel. Doch für die BIKE Transalp 2021 hat man den Pfad nun wieder hergerichtet und das Verbot abmontiert: Bahn frei auf dem Montozzo-Trail!

Man muss sich keine ganze Mountainbike-Alpenüberquerung aufladen, um in den Genuss des Trail-Klassikers von der Montozzo-Scharte zu kommen. Der Montozzo-Trail, der Teil der Maxxis BIKE Transalp 2022 war, ist auch von Ponte di Legno oder besser noch von Ossano aus (Val di Sole) als harte, aber machbare Tagestour erreichbar. Die Streckendaten der BIKE Supertrail-Runde: 58,7 Kilometer und 2243 Höhenmeter. Die Montozzo-Scharte liegt auf luftigen 2613 Höhenmetern; ein Geflecht aus Schützengräben erinnert an die Herkunft des alpinen Trail-Netzwerks hier oben. Sogar einige Meter Stacheldraht haben das Jahrhundert seit dem Ersten Weltkrieg überdauert. So, wie dieser Supertrail, der sich jetzt die andere Talflanke hinunterwickelt. Die GPS-Daten zu der MTB-Tour über die Montozzo-Scharte können Sie am Ende des Artikels herunterladen.

Fakten zum BIKE Supertrail Montozzo-Scharte

Insgesamt hat die Runde 58,7 Kilometer und 2243 Höhenmeter. Der Supertrail von der Montozzo-Scharte zum Lago Pian Palu bespaßt 813 Tiefenmeter lang. Als Rundtour: Startpunkt Ossano.Wem das für einen Tagesritt zu ambitioniert ist: Es gibt auch eine Übernachtungsmöglichkeit knapp unterhalb der Montozzo-Scharte (2613 m): das einfache, aber urige Rifugio Bozzi (Tel. 0039/339/8611947).

Die letzten 150 Höhenmeter vom Rifugio Bozzi zur 2613 Meter hohen Montozzo-Scharte bäumen sich geröllig und steil auf. Nur wenige der BIKE Transalp-Racer konnten diesen Abschnitt fahren.Foto: Markus Greber
Die letzten 150 Höhenmeter vom Rifugio Bozzi zur 2613 Meter hohen Montozzo-Scharte bäumen sich geröllig und steil auf. Nur wenige der BIKE Transalp-Racer konnten diesen Abschnitt fahren.
Es kam sogar der Punkt, an dem in dem hochalpinen Geröll auch die besten Teams schieben mussten.Foto: Markus Greber
Es kam sogar der Punkt, an dem in dem hochalpinen Geröll auch die besten Teams schieben mussten.
Oben an der Montozzo-Scharte dann die Erlösung: Vorbei an den Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg blickt man Richtung Süden in die Felsbastion des Adamello-Massivs und natürlich auf das Bild von einem alpinen Supertrail, der sich auf der anderen  Talseite in jede Geländeunebenheit schmiegt.Foto: Markus Greber
Oben an der Montozzo-Scharte dann die Erlösung: Vorbei an den Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg blickt man Richtung Süden in die Felsbastion des Adamello-Massivs und natürlich auf das Bild von einem alpinen Supertrail, der sich auf der anderen Talseite in jede Geländeunebenheit schmiegt.
Mit Blick in die südlichen Ausläufer des Stilfserjoch-Nationalparks rollt sich der Supertrail Richtung Val di Sole hinunter aus. Oben noch hochalpin und sanft, nach der Geländestufe aber zunehmend zackiger, stufiger und verblockter.Foto: Markus Greber
Mit Blick in die südlichen Ausläufer des Stilfserjoch-Nationalparks rollt sich der Supertrail Richtung Val di Sole hinunter aus. Oben noch hochalpin und sanft, nach der Geländestufe aber zunehmend zackiger, stufiger und verblockter.
Hinter der Geländestufe warten aber nicht nur neue technische Herausforderungen, sondern auch der Blick aufs noch weit entfernte Trail-Ende. Das befindet sich direkt am Ufer des Lago di Pian Palu. Anschließend folgt man der Talstraße, die bis zum Grund des Val di Sole aber noch einen Trail-Abzweig in petto hat.Foto: Markus Greber
Hinter der Geländestufe warten aber nicht nur neue technische Herausforderungen, sondern auch der Blick aufs noch weit entfernte Trail-Ende. Das befindet sich direkt am Ufer des Lago di Pian Palu. Anschließend folgt man der Talstraße, die bis zum Grund des Val di Sole aber noch einen Trail-Abzweig in petto hat.
Foto: Thomas Gall, Kunth-Verlag

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