Cortina d’Ampezzo macht sich auf den Weg hin zu einer Bike-Region von Rang. Und was sie hier schon auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen: 17 Bike-Touren sind ausgeschildert, die GPS-Daten stehen im Netz. Ein Shuttle-Bus pendelt stündlich in Richtung Toblach und fast alle Seilbahnen transportieren auch Bikes und Biker. Dass man die Trails auf den offiziellen Touren an einer Hand abzählen kann, ist auch kein Problem. Es gibt sie schließlich, und: Man ist ja in Italien.
In drei Sektionen pfeilt die Seilbahn zum Gipfel der Tofana de Rozes in 3244 Metern Höhe. Der Blick auf die Bobbahn und auf das Eislaufstadion erinnern daran, dass der Ort bisher vor allem im Winter von sich reden macht. Seit den Olympischen Spielen 1956 und dem Ski-Weltcup der Frauen, gilt Cortina als Edelresort inmitten einer atemberaubenden Landschaft – man zielt hier auf eher zahlungskräftiges Publikum.
Für Biker steht nach der ersten Seilbahn-Sektion ein Stoppschild. Egal, weiter oben heißt die Devise eh “Basejump statt Freeride”, so imposant, wie die Steilhänge aufragen. Nach kurzem Warmfahren führt uns ein Karrenweg zur Forcella Posporcora. Hier beginnt eines jener hinterhältigen Schottermonster, die so typisch für die Dolomiten sind.
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Die GPS-Daten für folgende Touren finden Sie unten als Download:
• Tour 1: Giro delle Tofane (47,2 km, 1622 hm, 5:40 h)
• Tour 2: Grosse Fanes-Runde (44,0 km, 1765 hm, 6:45 h)
• Tour 3: Giro della Grande Guerra (37,4 km, 1011 hm, 4:45 h)
• Tour 4: Mietres-Trails (18,1 km, 710 hm, 2:30 h)
• Tour 5: Super Freeride (47,6 km, 960 hm, 5:30 h)
• Tour 6: Giro di Lerosa (31,9 km, 840 hm, 3:00 h)