MTB-Paradies Luxemburg?4 fürstliche Trailtage in den Ardennen

Patrick Kunkel

 · 20.03.2026

Luxemburgs Ardennen geben sich früh im Jahr sattgrün: Die Saison dauert hier von April bis November.
Foto: Patrick Kunkel

Luxemburg ist gerade mal doppelt so groß wie Hamburg. Doch im Norden des Großherzogtums werfen sich die Ardennen auf und darin wurzeln so viele Singletrails, dass Mountainbiker darin vier Trail-Etappen absurfen können.

„Okay, wir brechen hier lieber ab“, sagt Ferdy Adam, während das Wasser in langen Fäden von seinem Helm trieft. Dass es nicht mehr weitergeht, liegt auf der Hand: Um uns herum geht die Welt unter. Mächtige Nadelbäume biegen sich bedenklich unter den Sturmböen, der Regen prasselt uns ins Gesicht und der kleine Bach am Wegrand schwillt besorgniserregend schnell an. Jetzt nur noch raus aus dem Wald! Mist – hier soll sich schließlich die beste Trail-Abfahrt des Tages verstecken. Die jedenfalls hatte mein Kumpel Ferdy heute früh vollmundig angepriesen. Aber das ist etliche Stunden her, als wir uns in Luxemburg-Stadt auf die Bikes schwangen und die Sonne noch von tiefblauem Himmel strahlte.

10 Jahre hat Local Ferdy an dieser Trailrunde getüftelt

Jetzt ist an entspanntes Trailsurfen nicht mehr zu denken. Selbst auf der Landstraße, auf der wir notgedrungen inzwischen dahinrasen, ist Land unter angesagt. Sturzbäche ergießen sich von oben, von vorn, von hinten. Einfach von überall. Im Dörfchen Dikeschbour sperrt die Feuerwehr die Hauptstraße, weil Wassermassen aus einem Gully pulsieren. Als wir zwanzig Minuten später an unserem Zielort in Esch an der Sauer über eine geflutete Treppe rumpeln und direkt vor unserem Hotel triefend nass aus den Sätteln steigen, empfängt uns die Wirtin mit zwei vollen Eimern in den Händen und den Worten, dass sie einen derartigen Regen noch nie in ihrem Leben erlebt habe. Immerhin. Der Tag war auch ohne das verpasste Trail-Finale ergiebig genug. Wir hatten schöne Bike-Pfade satt, mit allem, was man sich nur wünschen kann: Serpentinen, Wurzeltreppen, Flow. Und dazwischen immer wieder Forstwege zum Erholen und ab und an mal ein Stückchen auf Asphalt. Ferdy hatte tatsächlich nicht zu viel versprochen!

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Ein paar Monate zuvor: Ich war gerade völlig zerschrammt, aber zufrieden von meinem Lieblings-Trail bei Freiburg zurück nach Hause gekommen. Da rief Ferdy mich an. Er verkündete stolz: „Ich hab’s geschafft.“ „Was geschafft?“, fragte ich zurück. Endlich habe er, so fuhr Ferdy überschwänglich fort, „die besten Natur-Trails“, die er in den luxemburgischen Ardennen kenne, zu einer schlüssigen Etappentour zusammengefasst. „Ach was, die besten. Die allerbesten!!“, rief er durch den Hörer.

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Zehn Jahre habe er an der Route gefeilt. Wann immer er Zeit gefunden habe, sei er in den Nordzipfel des Großherzogtums gefahren und habe hier ein neues Stückchen getestet und für gut befunden und dafür dort einen anderen Abschnitt wieder verworfen. „Trial and error. Zehn Jahre lang! Jetzt passt es.“ Und ob ich nicht mal so langsam kommen wolle, um das gelobte Trail-Paradies selbst auszuprobieren? Was für eine Frage. Klar wollte ich kommen!

Die Sandsteinkliffs im Marmertal

Deshalb stehe ich jetzt hier in einer muffigen Hotelgarage, gieße beachtliche Mengen an Wasser aus meinen Schuhen und bereue nichts angesichts des Tages, der hinter uns liegt. Immerhin rauschten wir kilometerlang über die griffigen, flowigen Trails entlang der Sandsteinkliffs des Mamertals, ehe wir uns immer weiter in den Schiefer-Untergrund der Ardennen vorarbeiteten – um kurz vor Schluss schließlich vor den Wassermassen zu kapitulieren. Gott sei Dank gewährt uns die Hotelbesitzerin auch in nassen Klamotten Einlass. Nach einer warmen Dusche und einem deftigen Rinderbraten mit einer riesigen Portion Pommes im Hotelrestaurant sieht die Welt für uns schon wieder gut aus.

Tags darauf präsentiert sich der kleine Ardennenort Esch so idyllisch, als habe es das Unwetter nie gegeben: Rotgoldene Sonnenstrahlen illuminieren das Flusstal, wabernder Nebel hebt sich langsam über der Wasseroberfläche – hach, was für eine Stimmung! Und auch singletrailmäßig geht es gleich zur Sache. Nach ein paar Kilometern zum Aufwärmen auf Schotter landen wir auf einem handtuchschmalen Pfad, der sofort in die Vollen geht und unsere Balancierfähigkeiten schwer auf die Probe stellt. Denn er hangelt sich über nasse, rutschige Schieferfelsen am Steilufer oberhalb des Lac de la Haute-Sûre entlang.

Liv fährt für ein Straßenprofi-Team. Aber ihre heimliche Liebe gilt fahrtechnisch anspruchsvollen Trails. Wenn ihr Onkel ausrückt, nutzt sie die Gelegenheit.Der künstlich angelegte Esch-Sauer-See sei in den 1950er Jahren als Trinkwasserspeicher angelegt worden, erklärt Ferdy, als wir an einem Aussichtspunkt stoppen: „Rund um den See gibt es die meisten Abfahrten mit Serpentinen in ganz Luxemburg.“ Also der ideale Spot, um hier ein paar Tage zu verbringen? Zusammen mit Kumpels seines Bikeclubs hat der Luxemburger jedenfalls bis vor wenigen Jahren Trailcamps an verschiedenen Spots in den Ardennen veranstaltet. Nach der Pandemie seien die Events eingeschlafen und wegen zu vieler Verpflichtungen im Job hat er sie noch nicht wieder aufleben lassen.

Aber alle Leute aus Belgien, Deutschland oder Frankreich, die mit mir die Trails hier gefahren sind, waren restlos begeistert - Ferdy.

Das sind ja schon mal die besten Voraussetzungen für unsere Etappentour. Ferdys Plan: Möglichst entspannt auf Forstwegen raufpedalieren, um dann auf den besten Trails, die die Ardennen hergeben, wieder bergab zu rauschen. Klingt gut, aber auch anstrengend. Denn die Hügel und Berge der Ardennen erreichen kaum mehr als 500 Meter Höhe, sodass uns keine Wahl bleibt: Wir werden dem ständigen Auf und Ab folgen, über 6000 Höhenmeter werden sich auf unserer 600-Kilometer-Tour ansammeln – das hatte Ferdy schon mal vorsorglich angekündigt.

Die Trails: teilweise steil und steinig

„Viele Trails hier sind ziemlich schwierig, teilweise steil und voller Steine und Wurzeln. Und je nachdem, wie du fährst, kannst du auch mal zehn Trails direkt hintereinander fahren – das schlaucht.“ Auch die Tempohärte wird hier einer Prüfung unterzogen, aber nicht allein wegen der Topografie: Ferdy ist in Hochform, weil er in den letzten Wochen jeden freien Tag damit verbrachte, vor Ort an den letzten Streckendetails zu feilen, und dafür praktisch die gesamte Strecke noch mal abfuhr. Noch fitter aber ist seine Nichte Liv Wenzel, die uns auf der Tour begleitet. Die Neunzehnjährige ist offen, ziemlich nett, vor allem aber komplett austrainiert: Ein paar Bike-Längen vor uns tänzelt sie noch mühelos auf ihrem Fully über den schmalen, mit Steinen und Felsbrocken übersäten Trail, wo Ferdy und ich längst an unsere Grenzen kommen. Was wenig verwundert, schließlich ist sie Rennradprofi im luxemburgischen UCI-Continental-Team „Hess Cycling“. Im Winter fährt sie Cyclocross-Rennen – aber am liebsten sitzt sie auf dem Mountainbike und dreht rund um ihren Heimatort im Süden Luxemburgs ihre Runden. Dort kennt sie jeden Stein und jede Wurzel. „Ich wollte unbedingt mal die Trails im Norden sehen, von denen Ferdy so oft erzählt.“

Die könnten sich, so Livs Fazit nach drei Tagen, echt sehen lassen. „Es gibt zwar keine episch langen Abfahrten wie in den Alpen, aber ich finde es cool, wenn ich zwischen anspruchsvollen Singletrails immer mal wieder einfach nur pedalieren kann. Außerdem mag ich steile Anstiege“, grinst sie. Und davon gibt es hier nun wirklich genug. Ihr Onkel Ferdy pflichtet bei:

Viele kommen nach Luxemburg und denken: Da ist alles platt. Doch sie spüren schnell, dass sie mit dieser Einschätzung ziemlich danebenliegen.

Stimmt: Während rund um Luxemburg-Stadt bizarre Sandsteinklippen dominieren, besteht der Ösling, der östliche Teil der Ardennen, vor allem aus tief eingeschnittenen Schiefer-Schichten. Und die wiederum beherbergen viele kurze Anstiege, knackige Rampen und schnelle Abfahrten. Als besonders zäh erweisen sich dabei die Fluss-Trails am Steilufer der Our an Tag drei. Am Grenzfluss zu Deutschland hangeln sich kilometerlang superschmale Trails direkt am Flussufer entlang, garniert mit Felsbrocken und Wurzeltreppen. An einer Stelle ist die Kante derart exponiert, dass ich lieber absteige und trage. Zehn Meter weiter unten gurgelt die Our zwischen den scharfkantigen Felsen des Ufers. Jetzt lieber kein Risiko eingehen! Dafür läuft es später, kurz vor Vianden, umso flüssiger: Wir schießen über die Schluchtenpfade dahin und wechseln kurz vor Schluss sogar für etliche Kilometer auf die deutsche Seite der Grenze.

Relikte aus der “Ardennenschlacht”

An der wilden Topografie dieser Berge haben sich übrigens schon die Nazis die Zähne ausgebissen: Die „Ardennenschlacht“ oder „Bataille des Ardennes“, die hier im Winter 1944/1945 vor über fünfundsiebzig Jahren tobte, war eine der letzten Zuckungen des fast besiegten Naziregimes im Zweiten Weltkrieg. Den Kampf um die Hügel der Ardennen verloren sie gegen die Alliierten, aber Spuren der Kämpfe und der deutschen Besatzer sind bis heute überall in der Region zu sehen: Etwa ein zusammengezimmerter Unterstand in einer Steilwand mitten im Wald in der Nähe des Esch-Stausees, den uns Ferdy am Tag zuvor gezeigt hatte. Hier versteckten sich Luxemburger Jugendliche für über ein Jahr und auch im Winter, um der Zwangsrekrutierung durch die Wehrmacht zu entgehen. Obwohl die Sonne scheint, fröstelt uns bei dieser Vorstellung. Aber die düsteren Gedanken lassen wir bald hinter uns. Denn kurz hinter diesem traurigen Ort geht’s schon wieder stramm bergauf. Und dann wieder bergab. Warm wird es dabei ganz automatisch. Typisch Luxemburg eben. So kann es gerne weitergehen!

Die vier Tourentage in Luxemburg in der Kartenansicht.Foto: Karin Kunkel-JarversDie vier Tourentage in Luxemburg in der Kartenansicht.

Die GPS-Daten zur Tour

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1. Etappe: Luxemburg-Stadt - Esch/Sauer

  • Länge: 65 Kilometer
  • Bergauf: 1350 Höhenmeter
  • Bergab: 1300 Tiefenmeter​
  • Schwierigkeit: mittel

Ab in den Norden! Luxemburg-Stadt bietet sich aus zwei Gründen als Startort an: Erstens ist die Hauptstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln perfekt erreichbar und zweitens taucht man bereits direkt hinter der Stadtgrenze ins Luxemburger Waldmeer ein. Dort geht’s auch direkt los mit flowigen Trails und Forstwegen. Ein herausfordernder Mix bis zum Etappenziel Esch an der Sauer. Die Flowtrails im Mamertal zu Beginn sind spannender als gegen Schluss der Etappe, wo Strecke machen angesagt ist. Aber am Ende wartet noch ein technischer Downhill!

Startpunkt: Luxemburg-Stadt

Schlüsselstellen: Keine größeren Herausforderungen, aber die Abfahrt kurz vor Esch ist technischer und reicht an S2-Niveau heran.

Einkehr: Brasserie Phillie’s, kleines Restaurant in Boevange-sur-Attert. Liegt direkt an der Strecke bei km 36.

2. Etappe: Esch/Sauer - Clervaux

  • ​Länge: 41 Kilometer
  • Bergauf: 1300 Höhenmeter
  • Bergab: 1250 Tiefenmeter​
  • Schwierigkeit: mittel

Das heutige Touren-Konzept: Auf Forstwegen und gelegentlich Asphalt hochfahren und auf Trails wieder runterrauschen. Sprich: Eine waschechte Cross-Country-Etappe wartet. Und die macht Spaß, fordert aber eher die Fitness als die technischen Fertigkeiten – wobei: Gleich zu Beginn hangelt sich ein handtuchschmaler Pfad am Steilufer oberhalb des Obersauer-Stausees entlang und auch später gibt’s immer wieder Abschnitte, die nicht ohne sind. Insgesamt stehen heute etwas weniger Trails auf dem Programm, dafür aber ein paar ausgesprochen steile Anstiege.

Startpunkt: Esch/Sauer

Schlüsselstellen: An der Geeselee bei Lellingen (ab km 27) schlängelt sich der Trail über Treppenstufen und mündet in eine enge, geröllige Rinne mit Steilkehren.

Einkehr: Pintsch, Café beim Schrainer, direkt an der Strecke bei km 30: Zur Stärkung gibt’s hier Croque Monsieur, kühle Getränke und warme Worte der netten Besitzerin!

3. Etappe: Clervaux - Vianden

  • ​Länge: 65 Kilometer
  • Bergauf: 1700 Höhenmeter
  • Bergab: 1900 Tiefenmeter​
  • Schwierigkeit: mittel

In Clervaux geht’s mit dem Zug nach Troisvierges (Ulflingen), ganz im Norden Luxemburgs. Von dort nun stets gen Süden. Erst mit viel Panorama und wenig Thrill. Doch dann schnellt der Singletrail-Anteil in die Höhe. Besonders am Steilufer der Our, des Grenzflusses zu Deutschland, hangeln sich kilometerlang schmale, teils ausgesetzte Trails am Flussufer entlang. Auch später lauern immer wieder Herausforderungen, etwa auf den Schluchtenpfaden rund um die Burg Falkenstein auf deutscher Seite.

Startpunkt: Troisvierges

Schlüsselstellen: Die Fluss-Trails an der Our sind stellenweise ausgesetzt mit kniffligeren Felsabsätzen oder Wurzeltreppen (max. S2).

Einkehr: Camping Kohnenhof, leckere Snacks im Restaurant des Campingplatzes bei km 39.

4. Etappe: Vianden - Esch-sur-Sûre

  • ​Länge: 59 Kilometer
  • Bergauf: 1800 Höhenmeter
  • Bergab: 1700 Tiefenmeter​
  • Schwierigkeit: mittel

Schloss Vianden ist das größte seiner Art weit und breit und der Anstieg zum Schlosspanorama ist ein Muss. Es dauert dann noch ein paar Kilometer auf Asphalt und Schotter, ehe es an der Gringlee bei Bourscheid zur Sache geht – eine flowige Abfahrt über 200 Tiefenmeter führt hinab ins Tal der Sauer. Und so geht es im Prinzip den ganzen Tag weiter: ein stetiger Wechsel aus spaßigen bis sehr anspruchsvollen Trails bergab und breiteren Wegen wieder rauf. So lässt es sich aushalten bis kurz vor Schluss. Da geht es noch mal über enge Serpentinenschlaufen hinunter nach Esch-Sauer.

Startpunkt: Vianden

Schlüsselstellen: Der Gringlee-Downhill bei Bourscheid ist erst flowig und dann kniffliger dank Felstreppen, ausgesetzter Stellen und sehr engen Serpentinen. Die S3-Abfahrt bei Lipperscheid (km 21) erfordert allerhöchste Aufmerksamkeit. Der Trail im Schlindertal wird erst zum Schluss herausfordernd mit einer kurzen Abfahrt über felsige und rutschige Steilkurven (km 27). Höchste Aufmerksamkeit von Anfang an fordert dagegen der sehr anspruchsvolle Hoflee-Trail (km 33,7). Er führt in engen, steilen Schlaufen auf gerölligem, teils scharfkantigem Schiefer bergab, gefolgt von einem teils in Felsen gehauenen, ausgesetzten Abschnitt. Die schnelle Abfahrt nach Bockholtz ist felsig, aber nicht gefährlich (km 48).

Tipp: Wer für den Rückweg nach Luxemburg-Stadt den Zug nehmen will, beendet die Etappe am Bahnhof von Kautenbach, verpasst aber die schönen Trails der letzten 20 Kilometer. Alternative: Eine Nacht in Esch dranhängen und per Bike auf gleichem Weg wie Etappe 1 zurück. Oder über die Straße nach Goebelsmühle und von dort mit der Bahn nach Luxembourg-Stadt.

Einkehr: Camping Kautenbach. Solides Landrestaurant mit reichlich Deftigem auf der Karte (km 40,6)

Infos Ardennen

Das Revier

Das Éislek (dt. Ösling), wie die luxemburgischen Ardennen in der Landessprache genannt werden, liegt im Norden des Großherzogtums. Etwa ein Viertel der Gesamtfläche der Ardennen befindet sich in Luxemburg, der Rest in Belgien. Die Topografie ist hügelig und von tiefen Tälern und Flüssen wie Our und Sûre (Sauer) geprägt. In der dünn besiedelten Region liegen kleine Dörfer, ein paar Städtchen wie Esch-sur-Sûre oder Vianden – und ein fein verzweigtes Wegenetz mit einem hohen Trail-Anteil, das reichlich Möglichkeit für tagelange Biketouren bietet. Mountainbiken ist grundsätzlich überall erlaubt bzw. toleriert. Es sind nicht viele Wanderer unterwegs, aber im Sommer empfiehlt es sich, insbesondere Mehrtagestouren eher unter der Woche in Angriff zu nehmen.

Die Tour

Die Tour (insgesamt 230 Kilometer und 6150 Höhenmeter) führt von Luxemburg-Stadt nach Norden ins Ösling oder Éislek, wie diese Region der Ardennen genannt wird. Nach einer Übernachtung in dem Ardennenstädtchen Esch an der Sauer (Esch-sur-Sûre) geht’s in drei Tagesetappen in einer großen Runde durch das waldreiche Mittelgebirge. Auf Biker wartet dort ein schöner Mix aus teils anspruchsvollen Natur-Trails, ruhigen Forstwegen und ganz wenig Asphalt. Viel los ist nicht auf den Strecken. Dafür sammelt man wegen der ständigen An- und Abstiege ordentlich Höhenmeter.

Gratis-ÖPNV: Im ganzen Land ist das Fahren in Bussen und Bahnen kostenlos, Fahrräder inklusive. Genial für die Tourenplanung!

Guiding

Egal ob Etappentour, Trailcamp oder Tagestrip – geführte Biketouren gibt es ini Luxemburg unter visit-eislek.lu

Gepäcktransport

Mit freiem Rücken biken dank buchbarem Gepäcktransport. Kosten: 18 Euro pro Transferstrecke und Gepäckstück. Vom 1. April bis 30. November, Info: movewecarry.lu

Unterkünfte

  • Luxemburg-Stadt: Hotel Parc Belair. Zentrales Hotel für eine entspannte Anreise am Vortag der Tour, goereshotels.com
  • Esch-sur-Sûre: Hôtel le Postillon. Familienbetrieb, ruhig, gutes Restaurant, lepostillon.lu
  • Clervaux: Hotel du Commerce. Modernes Hotel mit Spa und allem Pipapo, hotelducommerce.lu
  • Vianden: Hotel Belle Vue. Modernes Öko-Hotel, gediegen und schön am Rande der mittelalterlichen Altstadt gelegen. hotelbv.com

Allgemeine Infos

visit-eislek.lu

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