Das RIDE-GREEN-Bike im Detail: Grünes Schmuckstück

Ludwig Döhl

, Stefan Loibl

 · 01.02.2022

Das RIDE-GREEN-Bike im Detail: Grünes SchmuckstückFoto: Wolfgang Watzke

Nicht nur der 3D-gedruckte Rahmen, sondern auch die Anbauteile unseres Projekt-Bikes tragen allesamt den nachhaltigen Grundgedanken in sich. Das RIDE-GREEN-Bike im Detail.

Eine Trickstuff-Bremse kauft man einmal und fährt sie ein ganzes Leben lang. Mit Bio-Bremsflüssigkeit in den Leitungen zeigt Trickstuff, dass Öko-Produkte eine echte Alternative sein können.Foto: Georg Grieshaber
Eine Trickstuff-Bremse kauft man einmal und fährt sie ein ganzes Leben lang. Mit Bio-Bremsflüssigkeit in den Leitungen zeigt Trickstuff, dass Öko-Produkte eine echte Alternative sein können.
Das komplette Bike und auch alle Einzelteile wurden mit Schmierstoffen von Danico Biotech montiert. So basieren Bremsflüssigkeit oder das Öl der Kette nicht wie üblich auf Erdöl, sondern wurden aus dem Öl einer speziellen Sonnenblumenart hergestellt. Der Rohstoff ist zu 100 Prozent nachwachsend. Das Öl kann ohne jegliches chemische Verfahren von der Natur wieder vollständig abgebaut werden.Foto: Wolfgang Watzke
Das komplette Bike und auch alle Einzelteile wurden mit Schmierstoffen von Danico Biotech montiert. So basieren Bremsflüssigkeit oder das Öl der Kette nicht wie üblich auf Erdöl, sondern wurden aus dem Öl einer speziellen Sonnenblumenart hergestellt. Der Rohstoff ist zu 100 Prozent nachwachsend. Das Öl kann ohne jegliches chemische Verfahren von der Natur wieder vollständig abgebaut werden.
Der 3D-gedruckte Alu-Rahmen von Canyon: Die zusätzlichen Streben in den Rahmendreiecken gewährleisten eine ideale Kraftverteilung. In Zukunft könnte eine filigrane Gitternetzstruktur die vollwandigen Rohre ersetzen.Foto: Wolfgang Watzke
Der 3D-gedruckte Alu-Rahmen von Canyon: Die zusätzlichen Streben in den Rahmendreiecken gewährleisten eine ideale Kraftverteilung. In Zukunft könnte eine filigrane Gitternetzstruktur die vollwandigen Rohre ersetzen.
Made in Tacherting: Laufräder von Syntace sind auf maximale Langlebigkeit hin ausgelegt. Gut für die Öko-Bilanz.Foto: Wolfgang Watzke
Made in Tacherting: Laufräder von Syntace sind auf maximale Langlebigkeit hin ausgelegt. Gut für die Öko-Bilanz.
Syntace hält trotz Globalisierung am Fertigungsstandort Deutschland fest. So entstanden die Naben und der Vorbau unseres Bikes in Bayern. Um die Natur nicht unnötig zu belasten, wurde bei diesen Bauteilen außerdem auf den chemischen Prozess der Eloxierung verzichtet.Foto: Wolfgang Watzke
Syntace hält trotz Globalisierung am Fertigungsstandort Deutschland fest. So entstanden die Naben und der Vorbau unseres Bikes in Bayern. Um die Natur nicht unnötig zu belasten, wurde bei diesen Bauteilen außerdem auf den chemischen Prozess der Eloxierung verzichtet.
Sram hat sein bestehendes Produktportfolio durchkämmt und eine möglichst langlebige Schaltgruppe aus aktuellen Teilen zusammengestellt. So läuft die hochwertige und speziell gehärtete XO-Eagle-Kette über ein günstiges, aber haltbares Stahlkettenblatt.Foto: Wolfgang Watzke
Sram hat sein bestehendes Produktportfolio durchkämmt und eine möglichst langlebige Schaltgruppe aus aktuellen Teilen zusammengestellt. So läuft die hochwertige und speziell gehärtete XO-Eagle-Kette über ein günstiges, aber haltbares Stahlkettenblatt.
Außerdem wurde das größte Ritzel der XO-Eagle-Kassette aus Stahl und nicht wie in Serie aus Alu gefertigt. So kann die komplette Kassette sortenrein recycelt werden.Foto: Wolfgang Watzke
Außerdem wurde das größte Ritzel der XO-Eagle-Kassette aus Stahl und nicht wie in Serie aus Alu gefertigt. So kann die komplette Kassette sortenrein recycelt werden.
 Gleiches gilt für die NX-Eagle-Kurbel, bei der Kurbelarme und Kurbelwelle aus der identischen Alu-Legierung bestehen.Foto: Wolfgang Watzke
Gleiches gilt für die NX-Eagle-Kurbel, bei der Kurbelarme und Kurbelwelle aus der identischen Alu-Legierung bestehen.
Schwalbe arbeitet schon seit Jahren mit Cradle-to-Cradle-Vordenker Michael Braungrat zusammen. So wurden bereits in der Vergangenheit über 300 Giftstoffe aus Schwalbes Gummimischungen entfernt. Das etablierte Schlauch-Recycling der Westfalen wird demnächst um ein groß angelegtes Recycling-Programm für Reifen mit moderner Pyrolyse-Technik ergänzt. Schwalbe beweist damit echten Innovationsgeist und setzt mit seinem Rückholkonzept von verschlissenen Waren einen Meilenstein in Sachen Kreislaufwirtschaft.Foto: Georg Grieshaber
Schwalbe arbeitet schon seit Jahren mit Cradle-to-Cradle-Vordenker Michael Braungrat zusammen. So wurden bereits in der Vergangenheit über 300 Giftstoffe aus Schwalbes Gummimischungen entfernt. Das etablierte Schlauch-Recycling der Westfalen wird demnächst um ein groß angelegtes Recycling-Programm für Reifen mit moderner Pyrolyse-Technik ergänzt. Schwalbe beweist damit echten Innovationsgeist und setzt mit seinem Rückholkonzept von verschlissenen Waren einen Meilenstein in Sachen Kreislaufwirtschaft.
Wir haben uns für eine Kombination aus Schwalbe-Reifen entschieden: Am Vorderrad haben wir einen Nobby Nic aufgezogen, am Hinterrad sitzt ein Rocket Ron auf der Syntace W33i-Felge.Foto: Georg Grieshaber
Wir haben uns für eine Kombination aus Schwalbe-Reifen entschieden: Am Vorderrad haben wir einen Nobby Nic aufgezogen, am Hinterrad sitzt ein Rocket Ron auf der Syntace W33i-Felge.
Neben der Produktion in Deutschland decken die Trickstuff-Piccola-Bremsen noch weitere nachhaltige Aspekte ab: Sie wurden so konstruiert, dass man jedes Bauteil einzeln ersetzen kann. Firmenchef Klaus Liedler garantiert zudem die Ersatzteilversorgung über Jahrzehnte.Foto: Wolfgang Watzke
Neben der Produktion in Deutschland decken die Trickstuff-Piccola-Bremsen noch weitere nachhaltige Aspekte ab: Sie wurden so konstruiert, dass man jedes Bauteil einzeln ersetzen kann. Firmenchef Klaus Liedler garantiert zudem die Ersatzteilversorgung über Jahrzehnte.
Eine Trickstuff-Bremse kauft man einmal und fährt sie ein ganzes Leben lang. Mit Bio-Bremsflüssigkeit in den Leitungen zeigt Trickstuff, dass Öko-Produkte eine echte Alternative sein können.Foto: Georg Grieshaber
Eine Trickstuff-Bremse kauft man einmal und fährt sie ein ganzes Leben lang. Mit Bio-Bremsflüssigkeit in den Leitungen zeigt Trickstuff, dass Öko-Produkte eine echte Alternative sein können.
Das komplette Bike und auch alle Einzelteile wurden mit Schmierstoffen von Danico Biotech montiert. So basieren Bremsflüssigkeit oder das Öl der Kette nicht wie üblich auf Erdöl, sondern wurden aus dem Öl einer speziellen Sonnenblumenart hergestellt. Der Rohstoff ist zu 100 Prozent nachwachsend. Das Öl kann ohne jegliches chemische Verfahren von der Natur wieder vollständig abgebaut werden.Foto: Wolfgang Watzke
Das komplette Bike und auch alle Einzelteile wurden mit Schmierstoffen von Danico Biotech montiert. So basieren Bremsflüssigkeit oder das Öl der Kette nicht wie üblich auf Erdöl, sondern wurden aus dem Öl einer speziellen Sonnenblumenart hergestellt. Der Rohstoff ist zu 100 Prozent nachwachsend. Das Öl kann ohne jegliches chemische Verfahren von der Natur wieder vollständig abgebaut werden.
Das komplette Bike und auch alle Einzelteile wurden mit Schmierstoffen von Danico Biotech montiert. So basieren Bremsflüssigkeit oder das Öl der Kette nicht wie üblich auf Erdöl, sondern wurden aus dem Öl einer speziellen Sonnenblumenart hergestellt. Der Rohstoff ist zu 100 Prozent nachwachsend. Das Öl kann ohne jegliches chemische Verfahren von der Natur wieder vollständig abgebaut werden.
Der 3D-gedruckte Alu-Rahmen von Canyon: Die zusätzlichen Streben in den Rahmendreiecken gewährleisten eine ideale Kraftverteilung. In Zukunft könnte eine filigrane Gitternetzstruktur die vollwandigen Rohre ersetzen.
Made in Tacherting: Laufräder von Syntace sind auf maximale Langlebigkeit hin ausgelegt. Gut für die Öko-Bilanz.
Syntace hält trotz Globalisierung am Fertigungsstandort Deutschland fest. So entstanden die Naben und der Vorbau unseres Bikes in Bayern. Um die Natur nicht unnötig zu belasten, wurde bei diesen Bauteilen außerdem auf den chemischen Prozess der Eloxierung verzichtet.
Sram hat sein bestehendes Produktportfolio durchkämmt und eine möglichst langlebige Schaltgruppe aus aktuellen Teilen zusammengestellt. So läuft die hochwertige und speziell gehärtete XO-Eagle-Kette über ein günstiges, aber haltbares Stahlkettenblatt.
Außerdem wurde das größte Ritzel der XO-Eagle-Kassette aus Stahl und nicht wie in Serie aus Alu gefertigt. So kann die komplette Kassette sortenrein recycelt werden.
 Gleiches gilt für die NX-Eagle-Kurbel, bei der Kurbelarme und Kurbelwelle aus der identischen Alu-Legierung bestehen.
Schwalbe arbeitet schon seit Jahren mit Cradle-to-Cradle-Vordenker Michael Braungrat zusammen. So wurden bereits in der Vergangenheit über 300 Giftstoffe aus Schwalbes Gummimischungen entfernt. Das etablierte Schlauch-Recycling der Westfalen wird demnächst um ein groß angelegtes Recycling-Programm für Reifen mit moderner Pyrolyse-Technik ergänzt. Schwalbe beweist damit echten Innovationsgeist und setzt mit seinem Rückholkonzept von verschlissenen Waren einen Meilenstein in Sachen Kreislaufwirtschaft.
Wir haben uns für eine Kombination aus Schwalbe-Reifen entschieden: Am Vorderrad haben wir einen Nobby Nic aufgezogen, am Hinterrad sitzt ein Rocket Ron auf der Syntace W33i-Felge.
Neben der Produktion in Deutschland decken die Trickstuff-Piccola-Bremsen noch weitere nachhaltige Aspekte ab: Sie wurden so konstruiert, dass man jedes Bauteil einzeln ersetzen kann. Firmenchef Klaus Liedler garantiert zudem die Ersatzteilversorgung über Jahrzehnte.
Eine Trickstuff-Bremse kauft man einmal und fährt sie ein ganzes Leben lang. Mit Bio-Bremsflüssigkeit in den Leitungen zeigt Trickstuff, dass Öko-Produkte eine echte Alternative sein können.

Ziel unseres gemeinsamen Projekts mit der Industrie war es, ein möglichst nachhaltiges Mountainbike auf die Räder stellen, das nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip nicht nur maximal haltbar ist, sondern auch zum möglichst großen Teil aus recycelten oder zumindest recycelbaren Materialien besteht. In BIKE 1/22 präsentieren wir nun das exklusive Ergebnis: bike PROJECT: ride green. Den Anfang machte dabei Syntace mit hochwertigen Laufrädern, Lenker, Vorbau und Sattelstütze aus Aluminium, gefolgt von Bio-Schmiermittel-Spezialist Danico-Biotech, die für unser Projekt-Bike alle Öle und Fette stellen werden – zu 100 Prozent auf pflanzlicher Basis und biologisch abbaubar. Die Bremsen des Projekt-Bikes sind präzisionsgefertigte und extrem haltbare Trickstuff-Stopper Made in Freiburg, deren Ersatzteilversorgung auf Jahre gesichert ist. Reifen und Schläuche kommen von Schwalbe, die mit ihrem prämierten Schlauch-Recycling schon seit fast einem Jahrzehnt die eigene Umweltbilanz verbessern. Um den ökologischen Fußabdruck bei der Schaltgruppe gering zu halten, hat Sram besonders haltbare Schaltungskomponenten zu einer Gruppe kombiniert und mit eigens angefertigten Prototypen ergänzt. Als letztes Puzzleteil wurde von Canyon ein 3D-gedruckter Alu-Rahmen konstruiert, der als Ideenträger für die Entwicklung eines nachhaltigen Mountainbikes dient. Dieser Rahmen wiegt etwa zwei Kilo. In einer weiteren Entwicklungsstufe wäre vermutlich eine Gewichtsreduktion um ein Kilo möglich.

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