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Trek Procaliber 2021

Ab 1750 Euro: das neue Trek Procaliber Hardtail

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor einem Jahr

Mit dem IsoSpeed-Gelenk spielt Trek bei seinem Carbon-Hardtail Procaliber schon lange die Komfortkarte. Daran hält auch die 2021er-Version fest. Die vier neuen Modelle starten ab 1750 Euro.

2016 führte Trek das Procaliber-Hardtail mit IsoSpeed-Gelenk ein. In seiner ersten Saison war das gelenkige Carbon-Hardtail nicht unter 3000 Euro zu haben, alleine der Rahmen kostete 2400 Euro. Fürs Modelljahr 2021 präsentieren die US-Amerikaner den Nachfolger des Race-Bikes. Unangetastet bleibt das IsoSpeed-Lager, das Ober- und Sitzrohr voneinander entkoppelt, sodass das Sitzrohr Stöße und Schläge wegschwingen kann. Nur eine kleine Gummidichtung im Inneren ist neu. Doch anders als in den Vorjahren wird die Procaliber-Serie günstiger. Ein High-End-Modell jenseits der 5000 Euro wird es nicht geben. Für sportliche Marathon-Racer hat Trek das kurzhubige Supercaliber mit 60-Millimeter-Hinterbau , das preislich dort startet, wo das neue Procaliber aufhört. Dafür bekommt man den 1595 Gramm schweren OCLV-Carbonrahmen (BIKE-Messung) bereits im Procaliber 9.5 für unter 1800 Euro.

Max Fuchs Ein Trek-Topmodell für 3500 Euro: das Procaliber 9.8 fürs Modelljahr 2021.

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Geo-Update, Reifenfreiheit bis 2,4 Zoll und Tubeless ab Werk

Die Geometrie des neuen Procaliber hat Trek ans Supercaliber angeglichen. Die Folge: ein längerer Reach (+ 8 mm), ein flacherer Lenkwinkel (68,75 Grad), kürzere Kettenstreben (432 mm) und ein steilerer Sitzwinkel (73,8 Grad) als beim Vorgängermodell. Zudem haben die Entwickler dem Knock Block-Steuersatz mehr Bewegungsfreiheit spendiert. Wo vorher bei 58 Grad der Lenker anschlag, kann man nun in engen Spitzkehren vier Grad weiter einschlagen. Da Reifen und Felgen auch an Cross-Country-Bikes immer breiter werden, fasst das neue Procaliber Schlappen bis 2,4 Zoll Breite. Alle vier Modelle wird es ausschließlich mit Einfach-Antrieb geben. Dazu rüstet Trek das Procaliber ab Werk mit einem Tubeless-Setup aus. Zum Einsatz kommen in allen Modellen Bontrager-Laufräder mit dem XR2-Reifen in 2,2 Zoll Breite. Das Schaltwerk hängt an einem UDH-Schaltauge.

Max Fuchs 6,61 Millimeter flexte die 31,6er Carbon-Sattelstütze im BIKE-Testlabor bei der Komfortmessung. Wie gut der Wert im Vergleich zu anderen MTB-Hardtails ist, lesen Sie in BIKE 10/20 – ab. 1. September im Handel.

Trek Das Schaltwerk klemmt am neuen Procaliber an einem UDH-Schaltauge von Sram.

Trek Alles einfach! Eine Umwerferaufnahme gibt es nicht mehr.

Trek Die Geometriedaten des Trek Procaliber 2021 im Überblick.

Trek Die Bremsleitungen und Schaltzüge verlaufen im Rahmeninneren in Führungen. 

Max Fuchs Serienmäßig mit Tubeless-fähigem Felgenband, Ventil und Dichtmilch ausgestattet: die Bontrager-Laufräder am Procaliber. Hier die 30 Millimeter breiten Carbon-Rundlinge am 9.8er-Modell. 

Max Fuchs Der bewährte Knock Block-Steuersatz lässt sich nun vier Grad in jede Richtung weiter einschlagen.

Trek Serienmäßig stecken in allen Procaliber-Modellen Gabeln mit 100 Millimeter Federweg. Der Rahmen ist bis 110 mm freigegeben.

Trek Bereits der Vorgänger kam mit 148 Millimeter breiter Boost-Hinterradachse, daran ändert sich nichts.

In insgesamt sechs Rahmengrößen von SM bis XXL bietet Trek das neue Procaliber an, alle Größen rollen auf 29-Zoll-Laufrädern. Eine Werkstatt-freundliche Kabelführung mit Führungen im Rahmeninneren soll den Zugwechsel schnell und einfach machen. Wer eine Vario-Sattelstütze nachrüsten will, kann die Anlekung ebenfalls im Rahmeninneren verlegen.

Trek Procaliber: Preise und Modelle

Das günstigste Procaliber-Modell hört auf das Kürzel 9.5 und ist aktuell durch die Mehrwertsteuersenkung für 1754 Euro zu haben. Das Procaliber 9.8 für regulär 3500 Euro markiert das Ende der Hardtail-Palette von Trek. Das 10,27 Kilo schwere Bike (BIKE-Messung/Größe LG) kommt mit Fox 32 SC Performance-Gabel, Shimano XT-Antrieb und -Bremsen und 30 Millimeter breiten Bontrager Kovee Elite Carbon-Laufrädern. Das Rahmenset des Komfort-Hardtails kostet einzeln 1500 Euro.

Trek Das Procaliber 9.5 für 1800 Euro mit Rockshox Judy SL, Shimano Deore-Schaltung und einfachen Bontrager Alu-Anbauteilen.

Trek Das Procaliber 9.6 mit Rockshox Recon Gold, Shimano SLX-Antrieb und 23 Millimeter breiten Bontrager Kovee Comp-Laufrädern. Preis: 2200 Euro.

Trek 1500 Euro kostet der neue Procaliber-Rahmen einzeln, wobei das IsoSpeed-Gelenk identisch zum Vorgänger-Modell geblieben ist.

Themen: 29 ZollCarbonHardtailKomfortNeuheiten 2021ProcaliberRace-HardtailTrek


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