Freudentaumel bei der 23. BIKE Transalp Freudentaumel bei der 23. BIKE Transalp Freudentaumel bei der 23. BIKE Transalp

Maxxis BIKE Transalp 2021

Freudentaumel bei der 23. BIKE Transalp

  • Lisa Gärtitz
 • Publiziert vor 5 Monaten

Nach sieben brutal harten, aber unvergesslich tollen Tagen überquerten etwa 600 Mountainbiker am 10. Juli die heiß ersehnte Ziellinie der 23. Maxxis BIKE Transalp.

Das Highlight-Video zur BIKE Transalp 2021

Blauer Himmel, lachende Sonne, sommerliche Badetemperaturen und die Stimmung auf Höchstniveau: Die Bedingungen für die Ankunft der Finisher der diesjährigen BIKE Transalp waren optimal. Nach sieben anstrengenden Tagen, 572 Kilometern und 18800 Höhenmetern waren Abschiedsstimmung und Ankommensfreude nah beeinander.

Markus Greber Die Finisher der 23. MAXXIS BIKE Transalp wurden in Riva von perfektem Wetter erwartet. Da konnten alle die Feierstimmung so richtig genießen.

Von Nauders nach Riva haben über 600 Mountainbiker viele gemeinsame Stunden im Sattel verbracht und gemeinsame Erinnerungen geschaffen. Dabei war das Wetter stets gnädig mit den Sportlern. Von der Strecke kann man das nicht behaupten. Es wurde nicht zu viel versprochen. Die diesjährige Austragung war ursprünglicher und rauer denn je. Die Etappen waren geprägt von kniffligen Trails und technischen Abfahrten, von langen und steilen Anstiegen, von einsamen Pfaden und urigen Trails. Dennoch vermochten diese Strapazen die gute Laune nie zu schmälern.

Markus Greber Manuel Pliem und David Schöggl aus Österreich ergatterten sich bereits auf der ersten Etappe das Leader-Trikot. Davon beflügelt schwebten die beiden sieben Tagen lang in Gelb dem Gesamtsieg entgegen.

Im Rausch der Geschwindigkeit schwebten Manuel Pliem und David Schöggl vom Team Pure HUMANPWR KTM 1 schon an Tag eins ins gelbe Leader-Trikot. Trotz eines schlechten Tages auf der zweiten Etappe trugen sie die beliebte Farbe bis nach Riva. Platz zwei in der Gesamtwertung sicherten sich Roel Verhoeven und Tim Smeenge vom Team KMC. Der dritte Platz ging an Jan-Frederik Finoulst und Lennard Heidenreich vom Maxxis Velomotion-Team.

Markus Greber Die BIKE Transalp ist kein Sonntagsspaziergang. Doch es sind diese körperlichen und mentalen Strapazen, die das Abenteuer Alpenüberquerung mit all erlebten Eindrücken erst so einzigartig machen.

Bei den Einzelstartern blieb es bis zur letzten Etappe spannend. Giulio Valfre und Marek Sülzle lieferten sich ein filmreiches Duell, das sich neben der Leistung auch in Sachen Pannen abspielte. So tauschten beide den Defektteufel in zwei aufeinanderfolgenden Tagen aus, sodass die Verluste sich wieder ausglichen. Das Duell gewann schließlich Marek Sülzle, der sich den Gesamtsieg als Solo-Fahrer erkämpfte. Giulio Valfre festigte mit seinem Etappensieg auf der letzten Etappe seinen zweiten Platz. Platz drei in der Gesamtwertung schnappte sich Jens Schuhmann.

Markus Greber Marek Sülzle (links) und Giulio Valfre (Mitte) lieferten sich ein spannendes Duell. Mit dem Ruhm, in Riva als erster Einzelstarter über die Ziellinie zu rollen, konnte sich zwar der Italiener schmücken. Das Trikot des Gesamtsiegers in der Einzelwertung der Männer ging aber nach sieben Tagen an Marek Sülzle aus Konstanz.

Bei den Solo-Damen ging die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von über zwei Stunden an Naima Diesner. Platz zwei sicherte sich Katrin Benz, der dritte Rang ging an Olena Novikova. In der Teamwertung der Damen freuten sich Danièle Trosch und Lorenza Menapace riesig über den Gesamtsieg der 23. BIKE Transalp. Nicht weniger glücklich waren Carina Mohr und Conny Bucher über ihren zweiten Platz, sowie Imke Wiedermann und Anna Schmitt dahinter über den Platz auf dem Podest.

Markus Greber Klassiker für die finale Abfahrt: Die BIKE Transalp 2021 führte über den legendären Tremalzo-Pass nach Riva hinunter.

Mit dem Siegertrikot in der Mixed-Kategorie durften sich Thomas Braun und Claudia Jedelhauser in Riva kleiden. Platz zwei sicherten sich Sabine Compassi und David Gaillard. Über den dritten Platz freuten sich Julian Biefang und Kathrin Brands.

Markus Greber Nicht nur die Gesamtsiegerin in der Einzelwertung der Frauen, Naima Diesner, hatte Grund, jubelnd und mit ausgestreckten Armen im Ziel zu stehen. Alle Finisher haben eine grandiose Leistung vollbracht.

Nach dem Corona-bedingten Ausfall im letzten Jahr sind die über 600 Teilnehmer und ihre Supporter sowie die Organisatoren und alle Helfer glücklich über die gelungene 23. Austragung des legendären MTB-Etappenrennes über die Alpen. Ein Jahr Pause vermochte nichts an der Faszination BIKE Transalp zu schmälern. Im Gegenteil: Aufgrund der langen Pause war die Stimmung und Freude aller Beteiligten schier grenzenlos. Und dank eines umfangreichen Hygienekonzepts und der intensiven Arbeit aller Beteiligten durften viele Mountainbiker ein spannendes und zugleich sicheres Bike-Abenteuer erleben.

Markus Greber Nach der Zwangspause im letzten Jahr sind alle überglücklich, im Jahr 2021 wieder ein Teil der BIKE Transalp gewesen zu sein.

Themen: Alpenüberquerungbike transalpEtappenrennenGardaseeMarathonTransalpTremalzo


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