10 All Mountains mit 140 bis 160 mm Federweg im Test 10 All Mountains mit 140 bis 160 mm Federweg im Test 10 All Mountains mit 140 bis 160 mm Federweg im Test

Test 2020: All-Mountain-Bikes bis 3000 Euro

10 All Mountains mit 140 bis 160 mm Federweg im Test

  • Ludwig Döhl
 • Publiziert vor 2 Jahren

Bikes, die heute als All Mountains definiert werden, fahren sich auf dem Singletrail wie die einst boomenden Enduros. Bei Preisen unter 3000 Euro überzeugen aber nur fünf von zehn Test-Bikes.

Kategorie All Mountain | Federweg 140 bis 160 Millimeter | Preisklasse bis 3000 Euro

Selbst mehr als 40 Jahre nach seiner Erfindung scheint es fast, als sei das Mountainbike immer noch in seiner Findungsphase. Einsatzbereiche verschieben sich ständig, Anforderungen an die einzelnen Mountainbike-Gattungen variieren von Jahr zu Jahr. Und in den letzten zehn Jahren hat die Industrie fünf verschiedene Reifenformate durchgenudelt – Fat- und Plus-Reifen mit eingerechnet. Wer die Entwicklungsschritte der Branche nicht konzentriert verfolgt, verliert schnell den Überblick.

Deshalb hier die Schnellzusammenfassung für abfahrtsorientierte Gelegenheitsleser: Enduro-Bikes sind längst keine Touren-tauglichen Downhill-Helden mehr. Das einst wegen seines breiten Einsatzbereichs so beliebte Genre wird immer radikaler für den Downhill-Einsatz getrimmt. Die Federwege wachsen zum Teil auf ehemals Freeride-typische 170 Millimeter und mit ihnen leider auch die Gewichte. Unsere letzte Enduro-Testgruppe in BIKE 12/19 wog im Schnitt 14,5 Kilo – bei einem dekadenten Durchschnittspreis von 7780 Euro! Die Radikalisierung der Enduros reißt eine Lücke auf, die mittlerweile zum großen Teil von den All Mountains gefüllt wird. So kommt es, dass in diesem All-Mountain-Testfeld plötzlich dicke 36er- oder Lyrik-Federgabeln auftauchen, oder grobstollige Reifen in Kombination mit 4-Kolben-Bremsanlagen und 200 Millimeter großen Scheiben zum Standard geworden sind.

Markus Greber Test 2020: All-Mountain-Bikes bis 3000 Euro (vorne rechts Transalp Signature III X12 1.0, hinten Bulls Wild Ronin RS)

Für den Endverbraucher bedeutet das: Wer ein vier bis fünf Jahre altes Enduro in der Garage stehen hat und dieses durch ein aktuelles Bike mit demselben Einsatzbereich ersetzen möchte, sollte sich nicht von den Namen der Produktkategorie blenden lassen. "Namen sind Schall und Rauch", erkannte schon der große deutsche Dichter Goethe zu Beginn des 19. Jahrhunderts, auch wenn der keinen blassen Schimmer von Mountainbikes hatte.

Definiert man ein Bike also nicht über den Namen seiner Produktgruppe, sondern über seine Fahreigenschaften, dann kann dieses Testfeld genau das, was vor wenigen Jahren den Enduro-Boom ausgelöst hat. Es vereint adäquate Klettereigenschaften mit extrem viel Fahrspaß in der Abfahrt.

Markus Greber E-Bikes, Liftanlagen und Shuttle-Unternehmen machen anspruchsvolle Singletrails zum schnell verfügbaren Konsumgut für Mountainbiker. Das Erlebnis, sich aus eigener Kraft durch traumhafte Berglandschaften zu bewegen, hat seinen ganz eigenen Reiz.


Welches dieser zehn Test-Bike mit adäquaten Klettereigenschaften in Verbindung mit extrem viel Fahrspaß glänzen kann, verraten wir in unserem Test. Den gesamten Artikel mit allen Testergebnissen inklusive Punktetabellen, technischen Daten und Noten gibt es als PDF unten im Download-Bereich:

Test 2020: All-Mountain-Bikes bis 3000 Euro

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Bikes, die heute als All Mountains definiert werden, fahren sich auf dem Singletrail wie die einst boomenden Enduros. Bei Preisen unter 3000 Euro überzeugen aber nur fünf von zehn Test-Bikes.


Den kompletten Vergleichstest inkl. aller Daten, Punktetabellen und der Notenübersicht finden Sie in BIKE 2/2020. Als PDF kostet der Vergleichstest 1,99 Euro. Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Hunderttausende Euro jedes Jahr.

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