Enduro

Norco Sight VLT: Akku-Offensive mit 900 Wh

Adrian Kaether

 · 14.07.2021

Norco Sight VLT: Akku-Offensive mit 900 WhFoto: Adrian Kaether
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Mit bis zu 900 Wattstunden im Unterrohr bei der gesamten E-MTB-Modellpalette geht Norco in die Offensive. Der Startschuss für einen neuen Trend.

Kompakter Hinterbau, fest verbauter 630-Wattstunden-Akku: Bislang stand Trail-Handling bei den E-MTBs von Norco ganz oben auf der Prioritätenliste. Nun legen die Kanadier die ganze E-MTB-Produktpalette neu auf. Alle Akkus sind künftig aus dem Rahmen entnehmbar, 730 und sogar 900 Wattstunden stehen je nach Ausstattung zur Wahl. Ein Paradigmenwechsel. Und noch ein Novum bei Norco E-MTBs: Der Hinterbau gerät bei allen Modellen länger – gut fürs Klettern und die Fahrstabilität, schlechter für die Hatz um enge Kurven.

Das Video zum Norco-E-MTB Sight VLT 2022 mit Mega-Reichweite.

Einen ausführlichen Test des neuen Norco-All-Mountains Sight VLT lesen Sie in EMTB 4/2021 – ab 17. August am Kiosk, in der App oder im DK-Onlineshop.

  EMTB 4/2021 mit dem ausführlichen Test des neuen Norco Sight VLT – jetzt im Handel. Sie erhalten die neue EMTB bequem im <a href="https://www.delius-klasing.de/abo-shop/?zeitschrift=233&utm_source=emb_web&utm_medium=red_heftinfo&utm_campaign=abo_emb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abo</a> , in unserem <a href="https://www.delius-klasing.de/emtb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlineshop</a>  sowie als App-Ausgabe für <a href="https://apps.apple.com/de/app/emtb-magazin/id1079396102" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Apple</a>  und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.delius_klasing.emtb" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Android</a> .Foto: EMTB Magazin
EMTB 4/2021 mit dem ausführlichen Test des neuen Norco Sight VLT – jetzt im Handel. Sie erhalten die neue EMTB bequem im Abo , in unserem Onlineshop  sowie als App-Ausgabe für Apple und Android .

Die Akku-Offensive – wie groß darfs denn sein?

900 Wattstunden sind eine echte Ansage. Damit will Norco in neue Reichweitensphären vordringen. Doch: Je größer der Akku, desto höher ist auch das Gewicht. Deshalb haben sich die Produktentwickler von Norco einen Kniff einfallen lassen. In die neuen E-Mountainbikes für 2022 passen drei verschiedene Akkus: 540, 720 oder 900 Wattstunden. So kann sich jeder den Akku aussuchen, der zu seinen persönlichen Anforderungen passt. Oder es liegen zwei Batterien im Schrank: der 540er für die Feierabendrunde, der 900er für die lange Tour am Wochenende. Ein Szenario, das wir vom EMTB Magazin seit Jahren als Idealfall skizzieren.

  900 Wattstunden – da haben wir einen dicken Brummer erwartet. In Anbetracht der enormen Akkukapazität fällt das Sight VLT gar nicht so pummelig aus, zumindest optisch. An der Waage merkt man die zusätzlichen Wattstunden.Foto: Adrian Kaether
900 Wattstunden – da haben wir einen dicken Brummer erwartet. In Anbetracht der enormen Akkukapazität fällt das Sight VLT gar nicht so pummelig aus, zumindest optisch. An der Waage merkt man die zusätzlichen Wattstunden.
  Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr und werden nach unten aus dem geschlossenen Unterrohr entnommen. Das kennen wir bereits von Specialized. So wird der Schwerpunkt möglichst tief gehalten.Foto: Adrian Kaether
Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr und werden nach unten aus dem geschlossenen Unterrohr entnommen. Das kennen wir bereits von Specialized. So wird der Schwerpunkt möglichst tief gehalten.
  In allen neuen Norco-Modellen steckt der <a href="https://www.bike-magazin.de/emtb/e_mtb_news_neuheiten/e-mtb-neuheiten-2021-shimano-motor-ep8" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Shimano-EP8-Motor</a> .Foto: Adrian Kaether
In allen neuen Norco-Modellen steckt der Shimano-EP8-Motor .

Leider bekommen die Hoffnungen auf freie Akku-Wahl einen kleinen Dämpfer. Der kleinste Akku mit 540 Wattstunden wird in Deutschland und vielen angrenzenden Ländern nicht verfügbar sein. Dabei ließe sich mit diesem deutlich Gewicht sparen. Laut Hersteller wiegen die drei Energieträger 3190 (540 Wh), 3650 (720 Wh) und 4570 (900 Wh) Gramm. Dieses Konzept mit verschiedenen Akku-Größen wird sich übrigens über alle E-MTB-Modelle von Norco hinwegziehen. Das Trailbike Fluid (140/130 mm), das All Mountain Sight (160/150 mm) und das E-Enduro Range (180/170 mm).

Die Riesen-Akkus kommen

Norco legt mit seinem 900er-Akku kräftig vor. Doch dabei wird es nicht bleiben. Die allermeisten neuen E-Mountainbikes 2022 setzen auf große Batterien. 700+ heißt das neue Normalmaß. Ein Trend, der neben dem Gewicht auch einen anderen Faktor oben halten wird: den Preis.

Die technischen Daten auf einen Blick. Durch die sechseckige Form fällt der Akku aber nicht zu sperrig aus.Foto: Adrian Kaether
Die technischen Daten auf einen Blick. Durch die sechseckige Form fällt der Akku aber nicht zu sperrig aus.
Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr. Der Akku wiegt fast fünf Kilogramm.Foto: Adrian Kaether
Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr. Der Akku wiegt fast fünf Kilogramm.
Der Inbus zur Akku-Entnahme (grün) steckt unter dem Motor.Foto: Adrian Kaether
Der Inbus zur Akku-Entnahme (grün) steckt unter dem Motor.
Eine Gummi-Ummantelung verhindert, dass sich der Inbus bei der Fahrt löst. In unserem Fall war die Ummantelung vom mehrfachen Ein- und Ausbau des Inbus allerdings schon leicht beschädigt, wodurch das Einsetzen etwas schwer fiel.Foto: Adrian Kaether
Eine Gummi-Ummantelung verhindert, dass sich der Inbus bei der Fahrt löst. In unserem Fall war die Ummantelung vom mehrfachen Ein- und Ausbau des Inbus allerdings schon leicht beschädigt, wodurch das Einsetzen etwas schwer fiel.
Eine zentrale Sicherungsschraube hält den Akku. Ist sie gelöst, kann der Akku nach dem Lösen des Rosenberger-Steckers entnommen werden.Foto: Adrian Kaether
Eine zentrale Sicherungsschraube hält den Akku. Ist sie gelöst, kann der Akku nach dem Lösen des Rosenberger-Steckers entnommen werden.
Kraftpaket: Der Akku besteht aus den neuen 21700er Zellen bietet leicht über 900 Wattstunden, wiegt mit dem Cover aber auch 4993 Gramm.Foto: Adrian Kaether
Kraftpaket: Der Akku besteht aus den neuen 21700er Zellen bietet leicht über 900 Wattstunden, wiegt mit dem Cover aber auch 4993 Gramm.
Die technischen Daten auf einen Blick. Durch die sechseckige Form fällt der Akku aber nicht zu sperrig aus.Foto: Adrian Kaether
Die technischen Daten auf einen Blick. Durch die sechseckige Form fällt der Akku aber nicht zu sperrig aus.
Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr. Der Akku wiegt fast fünf Kilogramm.Foto: Adrian Kaether
Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr. Der Akku wiegt fast fünf Kilogramm.
Die 900 Wattstunden stecken im Unterrohr. Der Akku wiegt fast fünf Kilogramm.
Der Inbus zur Akku-Entnahme (grün) steckt unter dem Motor.
Eine Gummi-Ummantelung verhindert, dass sich der Inbus bei der Fahrt löst. In unserem Fall war die Ummantelung vom mehrfachen Ein- und Ausbau des Inbus allerdings schon leicht beschädigt, wodurch das Einsetzen etwas schwer fiel.
Eine zentrale Sicherungsschraube hält den Akku. Ist sie gelöst, kann der Akku nach dem Lösen des Rosenberger-Steckers entnommen werden.
Kraftpaket: Der Akku besteht aus den neuen 21700er Zellen bietet leicht über 900 Wattstunden, wiegt mit dem Cover aber auch 4993 Gramm.
Die technischen Daten auf einen Blick. Durch die sechseckige Form fällt der Akku aber nicht zu sperrig aus.

Die Fakten zu den neuen Norco-E-MTBs 2022

  • Motor: Shimano EP8
  • kompatibel mit drei Akkugrößen: 540, 720 und 900 Wattstunden
  • Drei Modelle: Trailbike Fluid VLT, All Mountain Sight VLT und Enduro Range VLT
  • Laufradgröße: 29 Zoll (alle Modelle )
  • Preis: ab 5999 Euro
  • verfügbar ab Oktober 2021

Norco Sight VLT: Aggressives 29er-All-Mountain

Das vielseitigste Bike der Modellpalette ist wohl das Norco Sight VLT. Mit 160/150 Millimetern Federweg, griffigen Reifen und dem großen Akku soll es sowohl auf langen Touren als auch im anspruchsvollen Gelände eine gute Figur machen. Die lange Geometrie, stabile Reifen und der Downhill-Dämpfer mit Ausgleichsbehälter positionieren das Sight klar in Richtung Abfahrt. Doch das Sight ist kein verirrtes Parkbike, wie wir in unserem Erstkontakt mit Norcos neuem All Mountain feststellen konnten.

Der Assegai in der weichen Maxx-Grip-Variante sichert die Bodenhaftung. Double-Down-Reifen vorne und hinten (Dissector) verhindern Pannen, drücken aber auf die Waage und fühlen sich etwas schwerfällig auf dem Trail an.Foto: Adrian Kaether
Der Assegai in der weichen Maxx-Grip-Variante sichert die Bodenhaftung. Double-Down-Reifen vorne und hinten (Dissector) verhindern Pannen, drücken aber auf die Waage und fühlen sich etwas schwerfällig auf dem Trail an.
Zwei 620-ml-Flaschen fasst der Rahmen des Sight in Größe L.Foto: Adrian Kaether
Zwei 620-ml-Flaschen fasst der Rahmen des Sight in Größe L.
Das Cockpit mit dem 800er-Lenker ist breit, man fühlt sitzt trotz des langen Reachs aber nicht übermäßig gestreckt.Foto: Adrian Kaether
Das Cockpit mit dem 800er-Lenker ist breit, man fühlt sitzt trotz des langen Reachs aber nicht übermäßig gestreckt.
Code RSC-Bremsen bringen das Sight sicher wieder zum Stehen.Foto: Adrian Kaether
Code RSC-Bremsen bringen das Sight sicher wieder zum Stehen.
Im Topmodell verbaut Norco den Ergon SM-E Mountain Core-Sattel, der mit einer zusätzlichen Lage Hightech-Schaum von BASF Schläge zuverlässig dämpft.Foto: Adrian Kaether
Im Topmodell verbaut Norco den Ergon SM-E Mountain Core-Sattel, der mit einer zusätzlichen Lage Hightech-Schaum von BASF Schläge zuverlässig dämpft.
Das Blau-Metallic mit den goldenen Logos gefällt, der Float X2-Dämpfer sorgt für ein plüschiges Gefühl am Heck.Foto: Adrian Kaether
Das Blau-Metallic mit den goldenen Logos gefällt, der Float X2-Dämpfer sorgt für ein plüschiges Gefühl am Heck.
Alle wichtigen Daten auf einen Blick. Den Weg ebnet eine Fox 36 Factory, die 38 bleibt dem E-Enduro Range vorbehalten.Foto: Adrian Kaether
Alle wichtigen Daten auf einen Blick. Den Weg ebnet eine Fox 36 Factory, die 38 bleibt dem E-Enduro Range vorbehalten.
Shimanos EP8 sorgt für Vortrieb.Foto: Adrian Kaether
Shimanos EP8 sorgt für Vortrieb.
Hauptrahmen und Sitzstreben sind aus Carbon, die Kettenstreben fertigt Norco in Aluminium.Foto: Adrian Kaether
Hauptrahmen und Sitzstreben sind aus Carbon, die Kettenstreben fertigt Norco in Aluminium.
Srams X01 Eagle sortiert am Topmodell die Gänge.Foto: Adrian Kaether
Srams X01 Eagle sortiert am Topmodell die Gänge.
Der Vorbau kommt von Norco, begeistert aber mit kleinteiliger Fräskunst. Das EM800 Display bietet viele Funktionen und erlaubt es, den EP8 individuell auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.Foto: Adrian Kaether
Der Vorbau kommt von Norco, begeistert aber mit kleinteiliger Fräskunst. Das EM800 Display bietet viele Funktionen und erlaubt es, den EP8 individuell auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.
Der Dämpfer ist leicht nach links versetzt, damit die Flasche(n) in den Rahmen passen.Foto: Adrian Kaether
Der Dämpfer ist leicht nach links versetzt, damit die Flasche(n) in den Rahmen passen.
Der Ladeport sitzt direkt neben dem Motor. Das Öffnen ist jedoch etwas fummelig, das Plastik scharfkantig. Dieses Detail fällt im sehr wertigen Gesamtbild etwas ab.Foto: Adrian Kaether
Der Ladeport sitzt direkt neben dem Motor. Das Öffnen ist jedoch etwas fummelig, das Plastik scharfkantig. Dieses Detail fällt im sehr wertigen Gesamtbild etwas ab.
Das Sight VLT C1 ist das Topmodell der Sight-Reihe und wird in Deutschland und Österreich 9999 Euro kosten.Foto: Adrian Kaether
Das Sight VLT C1 ist das Topmodell der Sight-Reihe und wird in Deutschland und Österreich 9999 Euro kosten.
Der Assegai in der weichen Maxx-Grip-Variante sichert die Bodenhaftung. Double-Down-Reifen vorne und hinten (Dissector) verhindern Pannen, drücken aber auf die Waage und fühlen sich etwas schwerfällig auf dem Trail an.Foto: Adrian Kaether
Der Assegai in der weichen Maxx-Grip-Variante sichert die Bodenhaftung. Double-Down-Reifen vorne und hinten (Dissector) verhindern Pannen, drücken aber auf die Waage und fühlen sich etwas schwerfällig auf dem Trail an.
Zwei 620-ml-Flaschen fasst der Rahmen des Sight in Größe L.Foto: Adrian Kaether
Zwei 620-ml-Flaschen fasst der Rahmen des Sight in Größe L.
Zwei 620-ml-Flaschen fasst der Rahmen des Sight in Größe L.
Das Cockpit mit dem 800er-Lenker ist breit, man fühlt sitzt trotz des langen Reachs aber nicht übermäßig gestreckt.
Code RSC-Bremsen bringen das Sight sicher wieder zum Stehen.
Im Topmodell verbaut Norco den Ergon SM-E Mountain Core-Sattel, der mit einer zusätzlichen Lage Hightech-Schaum von BASF Schläge zuverlässig dämpft.
Das Blau-Metallic mit den goldenen Logos gefällt, der Float X2-Dämpfer sorgt für ein plüschiges Gefühl am Heck.
Alle wichtigen Daten auf einen Blick. Den Weg ebnet eine Fox 36 Factory, die 38 bleibt dem E-Enduro Range vorbehalten.
Shimanos EP8 sorgt für Vortrieb.
Hauptrahmen und Sitzstreben sind aus Carbon, die Kettenstreben fertigt Norco in Aluminium.
Srams X01 Eagle sortiert am Topmodell die Gänge.
Der Vorbau kommt von Norco, begeistert aber mit kleinteiliger Fräskunst. Das EM800 Display bietet viele Funktionen und erlaubt es, den EP8 individuell auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.
Der Dämpfer ist leicht nach links versetzt, damit die Flasche(n) in den Rahmen passen.
Der Ladeport sitzt direkt neben dem Motor. Das Öffnen ist jedoch etwas fummelig, das Plastik scharfkantig. Dieses Detail fällt im sehr wertigen Gesamtbild etwas ab.
Das Sight VLT C1 ist das Topmodell der Sight-Reihe und wird in Deutschland und Österreich 9999 Euro kosten.
Der Assegai in der weichen Maxx-Grip-Variante sichert die Bodenhaftung. Double-Down-Reifen vorne und hinten (Dissector) verhindern Pannen, drücken aber auf die Waage und fühlen sich etwas schwerfällig auf dem Trail an.

Zwei Flaschenhalter, durchdachte Details

Schon beim Blick auf den Rahmen unseres Testbikes in Dunkelblaumetallic fällt der doppelte Flaschenhaltermount ins Auge. Dank des durch die spezielle Wippe etwas seitlich versetzten Dämpfers lassen sich bereits ab Größe L zwei 620-Milliliter-Flaschen anbringen, in Größe M immerhin eine 750-Milliliter-Flasche – an E-MTBs eher eine Seltenheit. Und auch die Ergonomie gefällt: Ein bequemer Ergon-Sattel und dicke, gut dämpfende Griffe erhalten den Fahrkomfort auch auf langen Touren.

Die Geometrie des Sight: Jetzt noch länger und flacher

Auffällig ist auch die neue Geometrie. Wie bisher ist der Reach mit 480 Millimetern in Größe L lang, der Sitzwinkel mit 77,7 Grad extrem steil. Die Front fällt mit einem Stack von 634 Millimetern höher aus als bisher, die langen Kettenstreben von 462 Millimetern bei allen Modellen sowie der Lenkwinkel von 64 Grad schreien bergab eher nach Highspeed als nach Spieltrieb. Stabile Maxxis-Double-Down-Reifen vorne wie hinten deuten in dieselbe Richtung und lassen das Sight eher wie ein Enduro wirken.

  Das neue Sight klettert willig und gut kontrollierbar. Die langen Kettenstreben fordern allerdings auf verwinkelten und flachen Trails ihren Tribut.Foto: Robert Niedring
Das neue Sight klettert willig und gut kontrollierbar. Die langen Kettenstreben fordern allerdings auf verwinkelten und flachen Trails ihren Tribut.

Fast Enduro: Das Norco Sight auf dem Trail

Der Enduro-Eindruck bestätigt sich auch in der Praxis. Das Norco Sight klettert souverän und gut kontrollierbar, zeigt dabei kaum den Hang zu einem steigenden Vorderrad. Bergab braucht es jedoch eine hohe Grundgeschwindigkeit, bei langsamer Fahrt will es besonders aktiv dirigiert werden.

Der Hinterbau schluckt auch größere Schläge sensibel weg, steht bergauf aber nicht immer sehr hoch im Federweg. Mit einem Gewicht von 25,6 Kilogramm und den schweren Reifen sind spielerische Fahrmanöver durch flachere, verwinkelte Trails nicht die Stärke des Sight. Das Bike aufs Hinterrad zu ziehen, gelingt jedoch besser als gedacht.

Den ausführlichen Test des Norco Sight inklusive aller Daten zu Reichhöhe, Gewicht und Fahrpraxis finden Sie in EMTB 4/2021 – ab 17. August am Kiosk, in der App oder im DK-Onlineshop.

  Kühe sehen die Welt anders als wir Menschen, sagt man. Diese Exemplare, die uns auf der ersten Tour begegneten, zeigten sich offenbar ebenfalls beeindruckt vom Dunkelblaumetallic des Norco Sight VLT.Foto: Robert Niedring
Kühe sehen die Welt anders als wir Menschen, sagt man. Diese Exemplare, die uns auf der ersten Tour begegneten, zeigten sich offenbar ebenfalls beeindruckt vom Dunkelblaumetallic des Norco Sight VLT.

Fluid, Sight und Range: Trailbike bis Enduro im Überblick

Drei E-MTB-Modelle wird es 2022 von Norco geben. Das Trailbike Fluid VLT mit 140/130 Millimetern, Alu-Rahmen und eher günstiger Ausstattung soll eher Einsteiger und Tourenfahrer abholen. Beim aggressiven All Mountain Sight VLT und beim E-Enduro Range VLT hat man die volle Auswahl: Rahmen aus Carbon oder Aluminium, Ausstattungen von günstig bis teuer. Alle Modelle kommen mit 29-Zoll-Laufrädern, die Preise beginnen erst bei 5999 Euro.

  Norco Range VLT: Mit 180/170 Millimetern und Maxx-Grip-Reifen vorne und hinten ist das Range eindeutig auf Park-Einsätze und harte Abfahrten getrimmt. Gibt's in Alu und Carbon ab 6999 Euro und nur mit 900 Wattstunden, zumindest im deutschen Markt.Foto: Norco
Norco Range VLT: Mit 180/170 Millimetern und Maxx-Grip-Reifen vorne und hinten ist das Range eindeutig auf Park-Einsätze und harte Abfahrten getrimmt. Gibt's in Alu und Carbon ab 6999 Euro und nur mit 900 Wattstunden, zumindest im deutschen Markt.
  Norco Sight VLT: Das Sight mit 160/150 Millimetern gibt es sowohl in Carbon als auch in Aluminium. Die hier gezeigte Variante ist das bestausgestattete Alu-Bike Sight VLT A1. Das gibt's wahlweise mit 730 oder 900 Wattstunden für 7299 bzw. 7499 Euro. Alle Carbon-Bikes bekommen serienmäßig den 900-Wattstunden-Akku.Foto: Norco
Norco Sight VLT: Das Sight mit 160/150 Millimetern gibt es sowohl in Carbon als auch in Aluminium. Die hier gezeigte Variante ist das bestausgestattete Alu-Bike Sight VLT A1. Das gibt's wahlweise mit 730 oder 900 Wattstunden für 7299 bzw. 7499 Euro. Alle Carbon-Bikes bekommen serienmäßig den 900-Wattstunden-Akku.
  Norco Fluid VLT: 140/130 Millimeter Federweg, 29 Zoll, ab 5999 Euro und nur in Aluminium. Eine hochwertig ausgestattete Top-Variante sucht man hier trotz des Preises vergeblich. Gibt's mit 730 oder mit 900 Wattstunden.Foto: Norco
Norco Fluid VLT: 140/130 Millimeter Federweg, 29 Zoll, ab 5999 Euro und nur in Aluminium. Eine hochwertig ausgestattete Top-Variante sucht man hier trotz des Preises vergeblich. Gibt's mit 730 oder mit 900 Wattstunden.
  EMTB 4/2021 mit dem ausführlichen Test des neuen Norco Sight VLT – jetzt im Handel. Sie erhalten die neue EMTB bequem im <a href="https://www.delius-klasing.de/abo-shop/?zeitschrift=233&utm_source=emb_web&utm_medium=red_heftinfo&utm_campaign=abo_emb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Abo</a> , in unserem <a href="https://www.delius-klasing.de/emtb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onlineshop</a>  sowie als App-Ausgabe für <a href="https://apps.apple.com/de/app/emtb-magazin/id1079396102" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Apple</a>  und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.delius_klasing.emtb" target="_blank" rel="noopener noreferrer nofollow">Android</a> .Foto: EMTB Magazin
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