Husqvarna dreht aufE-MTBs bis 200 Millimeter Federweg

Florentin Vesenbeckh

 · 12.07.2018

Husqvarna dreht auf: E-MTBs bis 200 Millimeter FederwegFoto: Martin Erd
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Größere Akkus und mehr Federweg: In seinem zweiten Jahr baut Husqvarna seine E-MTB-Sparte mächtig aus. Ein Enduro mit 180 Millimetern und ein Downhiller zeigen die sportliche Ausrichtung.

Das schwedische Traditionsunternehmen Husqvarna startete erst in diesem Jahr mit E-Mountainbikes durch, für 2019 wird die Palette komplett erneuert und enorm ausgebaut. Die Fullys setzen geschlossen auf einen schwingend gelagerten Hinterbau und kommen von Grund auf überarbeitet an den Start. Das 2018er-Modell Mountain Cross ist in der 19er-Reihe nicht mehr wiederzuerkennen. Auch der charakteristische, bewegliche Snake-Akku ist aus der Husqvarna-E-MTB-Linie verschwunden. Stattdessen setzen die Schweinfurter auf integrierte, entnehmbare Akkus im Unterrohr, die wahlweise mit 500 oder 630 Wattstunden zu haben sind. Damit bohrt Husqvarna die Reichweite auf. Die Konstante bleibt Shimanos Steps E8000-Antrieb, der auch 2019 an allen E-MTBs zum Einsatz kommt.

  Gut geschützt: Die "Husq-Guard" getaufte Motorschutzplatte aus Metall hält Felsen und andere Fremdkörper vom Motor fern.Foto: Martin Erd
Gut geschützt: Die "Husq-Guard" getaufte Motorschutzplatte aus Metall hält Felsen und andere Fremdkörper vom Motor fern.
  Klassisch integriert: Im Unterrohr findet wahlweise ein 500 oder 630-Wattstunden-Akku Platz. Alle Topmodelle kommen serienmäßig mit der 630er-Version.Foto: Martin Erd
Klassisch integriert: Im Unterrohr findet wahlweise ein 500 oder 630-Wattstunden-Akku Platz. Alle Topmodelle kommen serienmäßig mit der 630er-Version.

All Mountain: Mountain Cross (MC)

Die Allzweck-Maschine von Husqvarna kommt mit 150 Millimetern Federweg und 27,5 Zoll Laufrädern inklusive Plus-Bereifung und richtet sich damit an Tourenfahrer und sportliche Trail-Biker. Vom MC wird es vier Modelle geben.

  Das Mountain Cross ist der sportliche Allrounder aus der Fully-Familie von Husqvarna.Foto: Hersteller
Das Mountain Cross ist der sportliche Allrounder aus der Fully-Familie von Husqvarna.

Enduro: Hard Cross (HC)

Wen es regelmäßig in besonders anspruchsvolles Gelände treibt und wer auch auf ruppigen Trails Vollgas geben will, der sollte sich die Enduro-Modelle Hard Cross genauer ansehen. Auch sie rollen auf 27,5 Zoll, das Fahrwerk stellt 180 Millimeter Federweg zur Verfügung. Das HC kommt in drei Varianten, allesamt mit Fox-Fahrwerk.

  Darfs ein bisschen mehr sein? Das Enduro Hard Cross ist der Enduro-Vertreter von Husqvarna und sollte mit 180 Millimetern Federweg reichlich Reserven bieten.Foto: Hersteller
Darfs ein bisschen mehr sein? Das Enduro Hard Cross ist der Enduro-Vertreter von Husqvarna und sollte mit 180 Millimetern Federweg reichlich Reserven bieten.

Downhill: Extreme Cross (EXC)

Wer das Freeride-Urgestein Guido Tschugg unter Vertrag nimmt, muss dem Masters-Weltmeister im Downhill von 2017 auch ein adäquates Bike hinstellen. Der E-Downhiller EXC bietet 200 Millimeter Federweg und kommt mit Doppelbrückengabel. Damit sollte der Bolide für wildeste Freeride- und Downhill-Einlagen gewappnet sein. Am EXC 10 federn eine Fox 40 Float Performance-Gabel und ein DHX2-Dämpfer, für die nötige Verzögerung sollen Shimanos XTR-Vierkolbenbremsen sorgen.

  Husqvarna-Botschafter Guido Tschugg präsentiert sein neues Geschoß: Das Extreme Cross kommt mit Doppelbrückengabel und 200 Millimetern Federweg.Foto: Martin Erd
Husqvarna-Botschafter Guido Tschugg präsentiert sein neues Geschoß: Das Extreme Cross kommt mit Doppelbrückengabel und 200 Millimetern Federweg.

Hardtail: Light Cross (LC)

Auch das Husqvarna-Hardtail LC wurde komplett überarbeitet, kommt mit Shimano-Motor und dem charaksteristischen Husq-Guard.

  Ebenfalls komplett neu aufgesetzt: Das Husqvarna-Hardtail Light Cross.Foto: Hersteller
Ebenfalls komplett neu aufgesetzt: Das Husqvarna-Hardtail Light Cross.

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