Trek Trail Advocacy-Programm 202310 neue Trail-Projekte in der DACH-Region

Maik Schröder

 · 05.09.2023

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Foto: Trek
Trek baut sein Trail Advocacy-Programm weiter aus. Unter etwa 90 Bewerbungen im Jahr 2023 haben sich 10 Trail-Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgesetzt, die nun finanzielle Unterstützung erhalten - darunter 5 aus Deutschland.

Die Bewerbungsphase des Trek Trail Advocacy-Programms ist abgeschlossen - jetzt geht es ans Bauen! Mountainbike-Vereine und Trailbau-Projekte konnten sich bewerben, um für ihr Projekt finanzielle Hilfen und Unterstützung bei der Legalisierung der Trails zu bekommen. Unter gut 90 Bewerbern hat die Trek-Jury Projekte ausgewählt, die sie besonders überzeugend und spannend fanden.

Am Ende sind nun 10 Projekte unter den Auserwählten: 5 aus Deutschland, 3 aus der Schweiz und erstmals 2 aus Österreich. Ziel des Trek Trail Advocacy Programms ist es, durch die Stärkung der Trail-Projekte die Wirkung und Akzeptanz des Mountainbike-Sports zu fördern und zu verbessern und bei der Legalisierung der Trail-Bauten zu helfen.

Die 5 ausgewählten deutschen Trail Projekte des Trail Advocacy Programms

  • Mountainbike Club Konstanz e. V.
  • Hochrheintrails e. V.
  • Bikeländ Eberbach
  • Shape and Ride e. V.
  • MTB Allgäu e. V.

Trail-Projekte aus Österreich

  • Do-Biker Bruck/Mur (Steiermark)
  • MTB Außerfern Trail-Area Urisee (Tirol)

Aus der Schweiz bekommen dies drei Projekte Unterstützung

  • Mountainbike (Luzern)
  • PRO Bike (Aargau)
  • Trailnet.ch (Biel)

Das Trek Trail Advocacy Programm wurde in diesem Jahr weiter professionalisiert. So konnte Trek beispielsweise neue Partner und Trailbauer mit entsprechendem Expertenwissen gewinnen, die Teil der Jury waren und mitentscheiden konnten, welche Projekte die Unterstützung des Programms bekommen. Anhand mehrerer Kriterien - unter anderem aus den Bereichen Soziales und Natur - hat die Jury dann ihre Entscheidung getroffen.

Trek Trail Advocacy-Programm: Das waren die Kriterien

Wichtig war der Jury insbesondere, dass die Projekte ehrenamtlich organisiert sind, dass verschiedene Interessensgruppen, wie Wanderer, Förster und natürlich Mountainbiker, mit in die Konzeption einbezogen werden und die Baumaßnahmen naturschutzgerecht umgesetzt werden. Eine gut überlegte Trailführung sowie ein sozialer Mehrwert für Besucher und die Region zählen ebenfalls zu den Bewertungskriterien der Jury.

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Wichtig war der Jury unter anderem eine naturschutzgerechte Umsetzung aller baulichen und konzeptionellen MaßnahmenFoto: TrekWichtig war der Jury unter anderem eine naturschutzgerechte Umsetzung aller baulichen und konzeptionellen Maßnahmen

Für die Zukunft des Mountainbikens

Das Trek Trail Advocacy-Programm soll vor allem die Zukunft des Mountainbikens absichern und eine Basis für neue Trail-Projekte schaffen. Guido Anderwert, Marketing Manager Trek Bikes im DACH-Raum, sagt dazu:

“Wir sind mehr als zufrieden mit dem Ergebnis des Trek Trail Advocacy Programms in diesem Jahr. Neben aller Freude schmerzen uns aber die Absagen, die wir unweigerlich machen mussten, tatsächlich sehr. Wir haben versucht, weitere finanzielle Mittel zu organisieren – auch bei Industriepartnern von Trek – um noch mehr Projekte unterstützen zu können. Leider war die Anfrage zu kurzfristig mit Blick auf Budgettimelines. Schön ist, dass wir spannende Gespräche über zukünftige Unterstützungen führen konnten. Nichtsdestotrotz können wir in diesem Jahr so viele Projekte im Programm willkommen heißen wie noch nie zuvor. Und das alleine ist ein guter Grund zur Freude!”

Weitere Informationen, unter anderem zu Bewerbung und Anforderungen zum Trek Trail Advocacy-Programm gibt’s unter: blog.trekbikes.com/de/category/trailadvocacy-de/

Maik Schröder

Maik Schröder

Redakteur

Maik Schröder ist gebürtiger Ostwestfale und fährt am liebsten auf seinem Gravelbike durch die Natur. Gerne darf die Tour auch einen kulinarischen Stopp enthalten, um sich für die nächsten Kilometer zu stärken. Auch wenn es im Flachland wenig Höhenmeter zu bewältigen gilt, hat er das ambitionierte Ziel, einmal eine Transalp zu absolvieren. Als Online-Redakteur ist er verantwortlich für die Erstellung von digitalen, redaktionellen Inhalten wie Newsmeldungen, Neuvorstellungen und Event-Berichterstattung.

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