Bissfest14 Fahrradschläuche im Labor- und Praxistest

Stefan Frey

 · 21.10.2021

Bissfest: 14 Fahrradschläuche im Labor- und PraxistestFoto: Georg Grieshaber

Hightech-Kunststoff soll den Fahrradschlauch revolutionieren. Doch schützen TPU-Schläuche besser vor Beißattacken, egal ob von Steinen oder Schoßhündchen? Unser BIKE-Test klärt auf.

Wenn ER sich bemerkbar macht, haben Mountainbiker ein Pro­blem. Der Fahrradschlauch verrichtet seinen Dienst normalerweise unscheinbar im Verborgenen. Doch eigentlich ist er es, der das Rad am Laufen hält. Verliert er Luft, steht erst mal alles still. Die Schaltung? Nutzlos. Die Federung? Arbeitslos. Das System Fahrrad, ausgeknockt vom Piks einer Dorne oder vom Schlag einer Wurzel. Tubeless-Systeme erhöhen zwar den Pannenschutz, sparen Gewicht und senken den Rollwiderstand. Doch viele Biker scheuen den Aufwand beim Schlauchlos-Umrüsten oder die Schweinerei, wenn die Milch einen Defekt nicht dicht bekommt und unterwegs doch mal ein Schlauch eingezogen werden muss.

Sind TPU-Schläuche besser als klassische Butyl-Fahrradschläuche?

Schläuche aus thermoplastischem Polyurethan (TPU) sollen nun das althergebrachte Butyl ablösen und bei deutlich geringerem Gewicht nicht nur den Pannenschutz verbessern, sondern gleichzeitig den Rollwiderstand senken. Klar, dass so wegweisende Eigenschaften auch einen Nachteil mit sich bringen: TPU-Schläuche sind im Schnitt fast dreimal so teuer wie die Alternativen aus Butyl oder Latex. Lohnt sich die Investition? Das wollten wir in aufwändigen Labor- und Praxistests herausfinden und haben dafür je vier Leicht-, Standard- und zwei Freeride-Schläuche mit vier Kunststoffmodellen verglichen.

  Tubeless, TPU oder Butyl? Nicht alle Testfahrer konnten beim Blindtest mit drei identischen Bikes und abgeklebten Ventilen erfühlen, auf welche Art die Luft im Reifen gehalten wird.Foto: Henri Lesewitz
Tubeless, TPU oder Butyl? Nicht alle Testfahrer konnten beim Blindtest mit drei identischen Bikes und abgeklebten Ventilen erfühlen, auf welche Art die Luft im Reifen gehalten wird.
  Beim Durchstichtest wird eine Kugel mit 1-Millimeter-Durchmesser auf den Schlauch gedrückt, bis das Material nachgibt.Foto: Hersteller
Beim Durchstichtest wird eine Kugel mit 1-Millimeter-Durchmesser auf den Schlauch gedrückt, bis das Material nachgibt.

Den kompletten Labor- und Praxistest der 14 Fahrradschläuche plus jede Menge Schlauchwissen aus BIKE 10/2021 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen. Der Test kostet 1,99 Euro.

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TPU-Schläuche im Test

Leichtschläuche im Test

Standardschläuche im Test

Freeride-Schläuche im Test

Bissfest: Hightech-Kunststoff soll den Fahrradschlauch revolutionieren. Leichter, sicherer, schneller rollend – das versprechen die Hersteller. Doch schützen TPU-Schläuche wirklich besser vor Beißattacken, egal ob von Dornen, Steinen oder Schoßhündchen? Im Test: Polyurethan-Schläuche gegen klassische Gummis.
Foto: Georg Grieshaber

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