FräskunstKlickpedale von Hope

Tim Folchert

 · 03.08.2021

Fräskunst: Klickpedale von HopeFoto: Hope Technology
Fräskunst: Klickpedale von Hope

Hope ist bekannt für edelste Anbauteile aus der CNC-Fräse. Mit neuen Klickpedalen wollen die Briten nun den Platzhirschen Shimano und Crankbrothers Konkurrenz machen.

Hope aus Großbritannien baut seit den 90er-Jahren edelste Anbauteile aus Aluminium für Mountainbikes. Seit 2019 fertigen die Briten auch exklusive Carbon-Bikes in UK. Trotzdem bleibt ihr Markenzeichen: CNC-Fräsen. Ob Bremsen, Kurbeln oder Vorbauten. Alles wird am Firmensitz in Barnoldswick aus Aluminiumblöcken gefräst. Das ist stabil, spart Gewicht und ist teuer. Dafür sind die „made in UK“-Teile ein echter Hingucker. Mit den neuen Union-Klickpedalen will Hope eine Alternative zu den Platzhirschen Shimano und Crankbrothers bieten.

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  Alle drei Hope-Pedale sind mit dem gleichen Klickmechanismus ausgestattet. Die Union-Trail-Pedale kommen mit mittelgroßem Käfig.Foto: Hope Technology
Alle drei Hope-Pedale sind mit dem gleichen Klickmechanismus ausgestattet. Die Union-Trail-Pedale kommen mit mittelgroßem Käfig.

Die Union-Pedale von Hope gibt es in drei Ausführungen. Die Race-Pedale (RC) sind minimalistisch und auf Leichtbau getrimmt. Union Trail (TC) heißen die Pedale mit kleinem Käfig und für den Downhill-Einsatz bietet Hope eine Gravity-Version (GC) an. Während der Pedalkörper aus Alu gefräst wird, besteht der Klickmechanismus aus Edelstahl. So soll er extra langlebig sein und keinen Rost ansetzen. Die Achse ist aus Stahl gefertigt, kann aber auch gegen eine leichtere Titanachse getauscht werden. Die Race-Version kommt serienmäßig mit Titanachse. Wie schon in den 2F0 Flat-Pedalen kommen in den Klickies drei Industrielager und eine Norglide-Buchse zum Einsatz. Das soll für Wartungsarmut und beste Funktion sorgen.

  Jeweils sechs Farben stellt Hope bei seinen Klickpedalen zur Auswahl.Foto: Hope Technology
Jeweils sechs Farben stellt Hope bei seinen Klickpedalen zur Auswahl.

Das Besondere an den Hope-Klickies: ein zweifacher Klickmechanismus. Dadurch soll man noch leichter einklicken können. Trotzdem soll der Fuß zuverlässig festgehalten werden. Zwei unterschiedliche Cleats werden mitgeliefert, die den Freiheitsgrad und Ausklickwinkel verändern. Die Platte mit der Kennzeichnung „4“ hat vier Grad freie Bewegung und einen 12-Grad-Winkel beim Ausklicken, während die 5er-Platte für fünf Grad Fersenspielraum sorgt und einen 13-Grad-Ausklickwinkel besitzt. Die Cleats sind nicht kompatibel mit anderen Pedalen.

  Den größten Käfig des Trios hat die Gravity-Version, die sich an Downhiller und Enduro-Biker richtet.Foto: Hope Technology
Den größten Käfig des Trios hat die Gravity-Version, die sich an Downhiller und Enduro-Biker richtet.

Sechs Farben des Käfigs stehen zur Auswahl. Wiegen soll die Race-Version des Hope-Pedals 324 Gramm, das Union Trail liegt bei 437 Gramm und die Hope-Pedale mit großem Käfig bringen 498 Gramm auf die Waage. Zu haben ist die Race- und Trail-Version für 185 Euro. Die Gravity-Version mit dem großen Käfig kostet 195 Euro und kann ab sofort bestellt werden. Hope gibt den Lieferzeitpunkt mit September 2021 an.

  Nicht kompatibel: Die Hope-Pedale kommen mit den passenden Cleats und sind nicht kombinierbar mit Shimano- oder Crankbrothers-Klickpedalen.Foto: Hope Technology
Nicht kompatibel: Die Hope-Pedale kommen mit den passenden Cleats und sind nicht kombinierbar mit Shimano- oder Crankbrothers-Klickpedalen.

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