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Wer einen gelungenen Allrounder sucht, ist hier richtig. Nicht zu teuer oder schwer, dafür mit hoher Bandbreite hat die Shimano Cues kaum echte Schwächen. Leider schaltet sie sich weder ultimativ knackig, noch wirkt sie besonders hochwertig. Die E-Bike-Schaltung Cues 6000 derselben Wertigkeit gefällt uns da besser. In puncto Emotion bleibt also noch Potenzial, auch wenn die Haltbarkeit natürlich ein Argument ist.
| Modell | Shimano Cues 6020 2x10 |
| Preis | 199 Euro |
| Gewicht | 1220 Gramm |
| Bandbreite | 540 Prozent |
| Kleinster Gang | 7,2 km/h |
Preis und Gewicht sind Herstellerangaben und beziehen sich auf Schaltwerk, ggf. Umwerfer, Kassette und Trigger. Für den kleinsten Berggang legen wir standardisierte Parameter bei Reifengröße und Trittfrequenz zugrunde (28 Zoll, 47 Millimeter, 60 U/min).
Die Cues ist Shimanos neue Allround-Gruppe und kommt in zig verschiedenen Varianten und Qualitätsstufen, mit enorm unterschiedlichen Preisen. Hier haben wir uns an einem großen Überblick versucht.
Was alle Cues Schaltungen eint: Sie setzen auf die haltbare Linkglide-Technologie bei Kette und Kassette. Im Gegensatz zu den Sport Schaltungen von Shimano (Hyperglide) fallen Ritzel und Kette dicker aus und sind auf weiches, verschleißarmes Schalten optimiert. Shimano verspricht eine deutlich höhere Lebensdauer bei nur geringem Mehrgewicht. Für Tourenfahrer also durchaus interessant.
An klassischen Trekkingrädern mittlerer Preisklassen ist oft diese Cues 6020 mit zwei Kettenblättern und einer Kassette mit 11-39 Zähnen verbaut. Sie ist schon etwas teurer als die 4020er Cues oder die günstige Essa.
Wir würden sagen: Hier fängt der Spaß für Tourenfahrer richtig an. Die Abstufung ist breit und fein genug für alle Lebenslagen, Haptik und Schaltgefühl gehen in Ordnung. Wobei wir aber auch bei der Kritik wären. Denn tatsächlich rasten die Gänge nicht so schön knackig ein, wie bei den alten Hyperglide-Gruppen wie etwa der Deore.
Dafür ist die Cues wohl deutlich haltbarer – Shimano spricht vom Faktor drei. Der Preis ist gut, Zusatz-Features wie die Shadow-Plus-Dämpfung gegen Kettenklappern fehlen an der 6020 aber noch. Details wie ein geriffelter Trigger würden der Schaltung noch einen durchdachteren und wertigeren Look geben.
Wer unkomplizierte Performance sucht und keine sehr hohen Ansprüche hat, ist hier an der richtigen Adresse. Die günstigere 4020 ist kaum billiger und noch einfacher. Fans besonders knackiger Fahrradschaltungen müssen auf eine alte Hyperglide-Schaltung oder auf die teure 8020 Cues setzen.

Redakteur