Schaltwerke für den Preis einer Monatsmiete, Kassetten, so teuer wie weiße Trüffel - manchmal fragt man sich schon, wo das alles noch hinführen soll mit den Kosten für Fahrradkomponenten? Und dann fressen die modernen E-MTBs mit ihrer brachialen Power Antriebskomponenten förmlich zum Frühstück. Wer bei 100 Nm Motorpower am Berg unter Volllast schaltet, zuckt allein schon beim metallischen Knacken der Kette auf den Ritzeln nervös zusammen. Microshift schlägt mit der neuen Advent MX einen komplett anderen Weg ein und hat eine Schaltgruppe für Fahrer entwickelt, die Wert auf solide Funktion zum absolut bezahlbaren Preis legen.
Das Geheimnis der Schaltpräzision liegt laut Microshift in den neuen SpeedRamps. Die insgesamt 64 Steighilfen der Kassette wurden so optimiert, dass die Kette selbst unter massiver Last sanft von Ritzel zu Ritzel gleiten soll. Besonders nachhaltig: Die am stärksten beanspruchten Chromoly-Stahl-Ritzel (11–28 Zähen) sind einzeln austauschbar. Damit muss nicht mehr die gesamte Kassette in den Müll wandern, nur weil die häufiger genutzten Gänge verschlissen sind. Für eine bessere Haltbarkeit verwendet Microshift zudem bei den Ritzeln 11-28 dickeren Chromoly-Stahl. Die Kassette ist sowohl für HG- als auch für XD-Freiläufe erhältlich und somit mit einer großen Zahl an Laufrädern kompatibel.
Das neue MX-Schaltwerk kommt mit einem überarbeiteten Parallelogramm und einer verstärkten Kupplung (Clutch). Das Ziel? Ruhe im Bike. Das System soll die Kette so effektiv stabilisieren, dass Kettenschläge und Abwürfe selbst im gröbsten Wurzelteppich der Vergangenheit angehören. Dass die Gruppe sowohl in 10-fach als auch in 11-fach Konfigurationen (bis zu 11–50T) erhältlich ist, macht sie zur perfekten Alternative für alle, die auf die feinere Abstufung von 12-fach-Schaltungen verzichten können.
Microshift positioniert sich geschickt zwischen der Einsteigerklasse und dem Performance-Segment. Das sind die direkten Gegner:

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