Federgabel Öhlins RXF 34 m.2 – schon gefahren

Stefan Loibl

 · 11.06.2022

Federgabel Öhlins RXF 34 m.2 – schon gefahrenFoto: Robert Niedring,Robert Niedring
Federgabel Öhlins RXF 34 m.2 – schon gefahren

Die Öhlins RXF 34 m.2 ist die jüngste Entwicklung der Schweden und wurde – im Gegensatz zum Vorgänger von 2015 – speziell für den Trail-Einsatz optimiert.

Die neue Version der neuen Öhlins RXF 34 m.2 beschränkt sich auf einen Federweg von 120 bis 130 Millimetern. So konnte etwas Gewicht eingespart und auch die Funktion weiter verbessert werden. Mit 1740 Gramm kann sich die neue Schweden-Forke absolut sehen lassen und wiegt rund 100 Gramm weniger als eine Fox 34 mit Grip2-Kartusche.

Auch an der Benutzerfreundlichkeit hat Öhlins gearbeitet. Die neue Trail-Gabel verzichtet auf eine Rampup-Kammer, die beim Setup der Gabel immer als Erstes zum Einstellen der Progression befüllt werden musste. Stattdessen lässt sich die Progression nun mit den von anderen Herstellern bekannten Volumen-Spacern anpassen. Es gibt also nur noch eine Hauptkammer, bei der sich die Negativkammer selbstregulierend befüllt.

Verlagssonderveröffentlichung

Auch auf der Dämpfungsseite setzt Öhlins auf eine einfachere Kartusche im One-Tube-Design (OTX), die Gewicht einspart. Die Einstellmöglichkeit von Lowspeed-Zug- und Druckstufe sowie Highspeed-Druckstufe plus eine stramme Plattform sind weiterhin mit an Bord.

  Anders als bei den meisten anderen Herstellern sitzt die Lufteinheit bei der Öhlins auf der rechten Seite. Während des Testbetriebs machte die Gabel Probleme und sank ein.Foto: Robert Niedring
Anders als bei den meisten anderen Herstellern sitzt die Lufteinheit bei der Öhlins auf der rechten Seite. Während des Testbetriebs machte die Gabel Probleme und sank ein.

Auf dem Trail: Fahreindruck Öhlins RXF 34

Auf dem Trail begeistert die neue RXF 34 durch ein feines Ansprechen und gutes Schluckvermögen auch bei schnellen und größeren Schlägen. Zweiteres war bislang oft ein Kritikpunkt an Öhlins-Gabeln, die zwar hoch im Federweg standen, aber in vielen Situationen zu straff arbeiteten. Nach 20 Stunden Fahrzeit machte die bis dahin tadellos werkelnde Gabel plötzlich schlapp und sank ohne Luftverlust in der Luftkammer um gut vier Zentimeter ab. Die genaue Ursache konnte bis zum Redaktionsschluss noch nicht geklärt werden.

PLUS: Sensibles Ansprechen; funktionelle Einstelloptionen; Floating-Achse, die ein Verspannen des Castings verhindert; geringes Gewicht

MINUS: Früher Defekt mit Absinken der Gabel nach 20 Stunden Fahrzeit

Foto: BIKE Testabteilung

Gewicht: 1740 Gramm

Preis: 1294 Euro

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element